Berichte

25. Mai 2011


„27.Tour de Nostalgie“

Eine Veranstaltung nur für klassische Automobile und Motorräder
spukte eines Tages 1983 im Kopf unseres damaligen Mitgliedes
Bernd Burmeister herum. Am Anfang war es viel Arbeit , Adressen
sammeln und Verbindungen knüpfen, al l das sollte sich aber
lohnen, denn in diesem Jahr, 2011, fand die Tour de Nostalgie
bereits zum 27. Mal statt. Allerdings mit einer gravierenden
Änderung: es beklagten sich sowohl Motorradfahrer als auch
Automobilisten, dass es oft zu gegenseitigen Behinderungen auf
den Stecken kommt. Das wollten wir ändern und fortan gibt es
zwei Veranstaltungen: die 1.ist die „Tour de Nostalgie“ nur für
Automobile, die 2. ist nur für Motorräder und trägt als Homage an
unsere Anfänge den Namen „Rund um den Aue-Ring“. Der Termin
hierfür ist der 13. August 2011.

Zur diesjährigen Rundfahrt meldeten 118 Fahrer und Fahrerinnen
ihre Automobile + Beifahrer bzw. Beifahrerinnen, incl. einem
Einzelkämpfer. Sechs davon meldeten sich ab oder erschienen nicht.
Trotzdem wurden
123 Startnummern vergeben. Ein außergewöhnlicher Erfolg und ein
neuer Rekord.

Bei kühlen aber trockenen 16 Grad ging es pünktlich um 9.01 Uhr los.
Wolfgang Rohlf schickte die Damen und Herren mit sach- und
fachkundigem Kommentar in die erste Schleife.



96 Km waren bis zur Mittagspause zu bewältigen, incl. zwei
Gleichmäßigkeitsprüfungen (GLP’s) . Im Forsthaus Seebergen
in Lütjensee konnten sich die Teilnehmer bei einem sehr
schmackhaften Mittagessen stärken, um für die zweite Schleife
gewappnet zu sein.

Es folgten weitere 63 Km, eine GLP und „der große Preis von
Trittau“, bis unsere Gestarteten dann das Ziel im Autohaus
Russmeyer in Trittau erreichten. Kaffee und Kuchen verkürzten
die Wartezeit bis alle Bordkarten u. GLP-Zeiten ausgewertet
waren: Sieger der sportlichen Wertung wurden Jürgen
Kornrumpf und Rainer Flaeting als Beifahrer auf einem Volvo
544 , Bj.1959, Gesamtsieger wurden Sybille und Achim Prüssner,
die ebenfalls auf Volvo 544 ,aber Bj.1961, fuhren. Den großen
Preis von Trittau , auf den jeder Teilnehmer aufgrund des
Reglements eine Gewinnchance hatte, gewannen Jürgen
Metzmer mit seiner aus den USA angereisten Beifahrerin Inga
Zomber auf einem Ford Zodiac aus dem Jahre 1963.

Wir würden uns freuen , wenn alle diesjährigen Teilnehmer
und evtl. noch ein paar mehr, wieder dabei sind, wenn wir zur
28. Tour de Nostalgie 2012 einladen.

Bis dahin , Danke und Tschüß,
Ihr MSC Trittau e.V. im ADAC
Der Vorstand

Kleine Fotogalerie unten!


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09. Mai 2011

Oldtimer Rallye: 2. Nachteule Fahrt des AC Wunstorf 2011
08. Mai 2011 von Chris Kuhr

Opel Kapitän in der Bilux Klasse startet zur 2. Nachteule des AC Wunstorf

Ein herrlicher Frühlingsabend, mit fast sommerlichen Temperaturen. Ideal für Cabrios aber auch für Oldtimer bis Baujahr 1980. Erschienen sind letztendlich dreizehn Fahrzeuge, die sich in die Klassen “Bilux” und “H4″ eingeordnet hatte. Drei Fahrzeuge in der Bilux Klasse waren für die Pokalvergabe, wobei Platz 1-3 ausgezeichnet wurden, schon mehr oder weniger versorgt. Zehn Fahrzeuge in der “H4″ Klasse durften noch so richtig um den begehrten Pokal kämpfen.

Wobei der Kampf natürlich in Form von Chinesenboardbuch mit eingezeichneten Skizzen Aufgaben bestand. Dazu gesellte sich eine bekannte GLP auf der Strecke, die ohne Streckenführung mit einem 22er Schnitt zu durchfahren war und eine unbekannte GLP direkt vor dem Ziel, die den Teilnehmern bei einer Kontrolle ca. 700 Meter vor dem Ziel mitgeteilt wurde. Überraschend, denn Vorzeit war nur mit 15 Minuten zur Idealzeit von 3 Stunden Fahrt erlaubt. Wer nun die Zeit direkt vor dem Ziel abwarten wollte, konnte hier in Schwierigkeiten kommen. Ich denke, die meisten haben die Kontrolle als Ziel gedeutet und einfach davor gewartet.

Maskottchen als Mitfahrer

Die Strecke selber führte vom Scheunenviertel in Steinhude über Neustadt a.Rbg. nach Eilvese. Dort wurde von Chinesenboardbuch auf die erste Kartenskizze gewechselt. Eine Negativ Kontrolle auf der Hauptstrasse galt es zu finden und einen Haken über eine Nebenstrasse zu fahren. Hier war dann noch die positiv Kontrolle für alle, die diesen Weg gefahren waren. Schon ärgerlich, wer den Haken in der Skizze übersehen hatte und damit satte 20 Fehlerpunkte einkassierte. Meiner Meinung nach eine harte Bestrafung für einen übersehen Haken in der Skizze. Die danach anzufahrenden Punkte innerhalb der Karte waren unkritisch. Leider fehlte der genaue Einsprung auf das Boardbuch und damit dem nächsten Kilometrierten Chinesenzeichen. Man konnte sich also nur denken, dass der letzte Punkt in der Karte als Nullpunkt zur nächsten Messung zählen sollte.




Die Kilometrierung passte jedenfalls zum nächsten Zeichen und es ging direkt zur bekannten GLP nach Büren. 22er Schnitt auf 2km in der Prüfungsart á Cheval. Diese Art der Zeitkontrolle sollte dem einen oder anderen Teilnehmer von der RCK Kleeblattfahrt bekannt sein. Sie war aber für alle anderen im Boardbuch entsprechend erklärt. Dennoch hagelte es hier scheinbar gut Punkte, denn pro Sekunde über der Zeit gab es einen Fehlerpunkt. Schneller als die Idealzeit wurde sogar mit 2 Punkten bestraft, als besser langsamer als schneller zum Kontrollpunkt.

Fahrtleiter Ragnar erklärt die Stummen Kontrollen ("Baumaffen")

Die Fortsetzung der Chinesenzeichen brachte uns auf die zweite Karte mit Skizze im Raum Mandelsloh. Die Strecke war anständig eingezeichnet und brachte keinerlei Probleme. Der erneute Nullpunkt für das nächste Chinesenzeichen war hier genau markiert und das nächste Zeichen war damit unproblematisch anzufahren. Bei uns streikte der Tripmaster ein wenig und so mussten wir zweimal fahren. Fehlbedienung am Gerät rächt sich unweigerlich, aber wir hatten genug Zeit. Mittlerweile in Mariensee ging es über Basse, Scharnhorst, Otternhagen nach Bordenau. Hier noch einmal durch ein paar Kleinstrassen weiter nach Wunstorf und zum Ziel ins nach Steinhude ins Scheunenviertel. Die ganze Fahrt war mit ca. 90km und 3 Stunden Fahrzeit (30er Schnitt) ausgelegt, jedoch war mächtig Zeit für alle Teilnehmer.

Alles in allem war es eine sehr gemütliche Oldtimer Rallye, in sehr kleinem Rahmen. Verpflegung vor Ort war vorzüglich und alles sehr familiär. Als Fazit kann man nur sagen: Ich freue mich auf 2012 !

Wer mehr Informationen zur Veranstaltung haben will, sollte sich auf der Homepage vom Fahrtleiter Ragnar Tiefenbach umsehen. Dort gibt es auch die offizielle Homepage des AC Wunstorf e.V. im ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt: http://www.ragnars-frosch.de




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