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15. Februar 2012 |

RBHahn
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Wikinger Rallye-Team auf 'Erkundungs-Tour' Erfahrungen aus Rallye-Einsätzen fließen in die Planungen ein Bei den Vorbereitungen zur ADAC Wikinger Rallye, die vom 22. bis 24. März 2012 in und um das schleswigsche Süderbrarup ausgetragen wird, fließen Erfahrungen aus ganz Rallye-Deutschland ein. Denn der Lauf zur Deutschen und Dänischen Meisterschaft soll wieder ein richtiges Rallye-Fest für die Teilnehmer werden. Orga-Leiter Rainer Haulsen (Schleswig) und Frank Schöngart (Janneby), der alle Fragen rund um das Rallye-Zentrum und den Service- Platz in Süderbrarup koordiniert, waren dazu 2011 in der Deutschen Rallye-Meisterschaft unterwegs. "Der Sprung nach drei Jahren im ADAC Rallye Masters in die DRM war größer als wir dachten. Sowohl der sportliche Wert wie auch das gesamte Umfeld waren wesentlich anspruchsvoller", erklärt Rainer Haulsen, der den Suzuki Swift über die Wertungsprüfungen pilotierte. Neben dem sportlichen Wettkampf hatten die beiden Wikinger-Verantwortlichen natürlich auch immer die jeweilige Organisation und Streckenauswahl im Blick. "Für uns waren alle Veranstaltungen neu. Jede einzelne Rallye hat ihre Eigenarten und auch ihre Highlights. Das ist auch gut so, nicht jeder kann alles haben und dass macht jeden Lauf zu etwas Einzigartigem", erläutert Co-Pilot Frank Schöngart, "wir haben die Rallyes immer aus zwei Perspektiven gesehen, einmal aus der Sicht des Teilnehmers und einmal als Organisatoren". Beide sind sich sofort über den Saison-Höhepunkt einig: "Das war der Start bei der ADAC Rallye Deutschland, dem deutschen Lauf zur Rallye- Weltmeisterschaft." Auch dort gab es Punkte zur DRM und viel Einzigartiges: "Dort stimmt einfach alles, jedes Detail ist geplant, einfach Weltklasse. Und es ist ein geniales Gefühl, vor einer Kulisse von 200.000 Fans zu fahren", schwärmen die beiden Motorsportler der MSF Idstedt, die gemeinsam mit dem AC Schleswig die ADAC Wikinger Rallye organisieren. Dennoch: auch bei der 'Deutschland' füllten die beiden 'Rallye-Erkunder' ihr Notizbuch mit vielen Ideen und Details, die nun in die Vorbereitung der eigenen Veranstaltung einfließen. Der neue Zuschauer-Rundkurs mitten in Süderbrarup, der am Samstag zweimal von den Piloten absolviert wird, ist eine der sichtbaren Veränderungen. "Sicherlich sind diese Rundkurse sportlich nicht die größte Herausforderung", erläutert Haulsen, "aber wir haben erlebt, mit welcher Begeisterung die Fans dort an der Strecke stehen. Ein Zuschauer-Rundkurs ist zudem die große Chance, unseren Outdoor-Sport auch zu den Leuten in den Städten zu bringen." Auch Rallyeleiter Jürgen 'Krabbi' Krabbenhöft (Neuberend) hat einige Läufe zur Deutschen und Dänischen Meisterschaft besucht. "Nicht alles ist bei uns umsetzbar, oft setzt auch unser Budget die Grenzen des Machbaren fest", so der Chef-Wikinger. "Die Auszeichnungen als jeweils beste Läufe in Deutschland und Dänemark im vergangenen Jahr zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und auf diesem Niveau möchten wir auch 2012 den Fahrern und Fans wieder eine anspruchsvolle ‚Wikinger‘ bieten." |
Am Rande notiert: Lancia Stratos HF als Vorauswagen Die Fans der ADAC Wikinger Rallye dürfen sich auf einen besonderen Augenund Ohrenschmaus freuen. Der Mainzer Claus Aulenbacher wird mit seinem Schmuckstück, einem Lancia Stratos HF im Alitalia-Look, Ende März beim DRMLauf in Schleswig-Holstein als schneller Vorwagen fungieren. Das kompromisslose Sportgerät holte in den siebziger Jahren (1974-1976) des letzten Jahrunderts drei Marken-Weltmeistertitel in Folge. Angetrieben wird die italienische Mittelmotor-Flunder von einem V-Sechszylinder aus dem Ferrari Dino 246 GT. Der Italiener Sandro Munari war in dieser Zeit der erfolgreichste Pilot am Volant dieses "Rennkeils". Übrigens: Doppel-Weltmeister Walter Röhrl fuhr mit dem Stratos 1978 vier Siege in Folge in der DRM heraus. Besuch bei Freunden: Von der Mosel an die Schlei Wer genau in die Liste der Wikinger-Organisatoren schaut wird feststellen, dass die Leitung des Zuschauer- Rundkurses in Süderbrarup in der Verantwortung von Manfred Bläsius aus Kindel an der Mosel liegt. Doch wie kommt der Sportleiter des MSV Osann-Monzel an die Schlei? "Schon seit über 25 Jahren reisen Sportwarte aus Schleswig- Holstein zu uns an die Mosel und helfen bei den Wertungsprüfungen der ADAC Rallye Deutschland in unseren Weinbergen. Daraus haben sich viele persönliche Freundschaften gebildet. Auch der heutige DMSB Präsident und Mitorganisator der Wikinger Rallye, Torsten Johne, war hier schonals stellvertretender WP-Leiter im Einsatz." Bereits in den 80er Jahren reisten die 'Moselaner' in den hohen Norden und unterstützen die Rallye an der Schlei. Seit die Wikinger nun zur Deutschen Rallye-Meisterschaft zählt, macht sich alljährlich wieder eine Abordnung aus Osann- Monzel auf nach Süderbrarup. Blasius erklärt: "Bis zu 25 Vereinsmitglieder sind dabei. Natürlich geht es in erster Linie darum, den sportlichen Ablauf zu unterstützen, aber es ist für uns auch ein Besuch bei Freunden." |
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02. – 03.03. ADAC Pfalz-Westrich-Rallye
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23. – 24.03. ADAC Wikinger-Rallye |
13. – 14.04. ADAC Hessen-Rallye
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11. – 12.05. AvD Sachsen-Rallye
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24. – 26.08. ADAC Rallye Deutschland
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21. – 22.09. ADAC Saarland-Rallye
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12. – 13.10. ADMV Lausitz-Rallye |
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Wikinger Rallye 2012 |

Fotos RBHahn
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Hochphase der Vorbereitungen läuft an Hotelzimmer rund um Süderbrarup fast ausgebucht Noch sind es gut zwei Monate bis zur ADAC Wikinger Rallye, die vom 22. bis 24. März 2012 in und um das schleswigsche Süderbrarup ausgetragen wird. Doch die Motorsport-Großveranstaltung, die erneut sowohl zur Deutschen als auch zur Dänischen Meisterschaft zählt, wirft schon ihre ersten Schatten voraus. "Wie ich erfahren durfte, sind unsere Hotels schon fast ausgebucht und die Anfragen nach Ferienwohnungen laufen extrem gut. Begrüßen Sie daher mit mir das internationale „Rallyevolk“ in Süderbrarup und lassen Sie uns gute Gastgeber sein", schreibt Bürgermeister Friedrich Bennetreu in seinem Grußwort. Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft (Neuberend) ergänzt: "Wir haben gehört, dass sowohl Brian Madsen als auch Sandro Wallenwein bereits Zimmer gebucht haben. Schon vor der Öffnung der Nennungsliste ist damit klar, dass die beiden amtierenden Landesmeister bei uns am Start sein werden." Der Wikinger-Veranstaltergemeinschaft aus den beiden ADAC-Ortsclubs MSF Idstedt und AC Schleswig ist es zum vierten Mal hintereinander gelungen, eine vollkommen neue Veranstaltung anzubieten. "Keine der anspruchsvollen Wertungsprüfungen in Angeln, dem hügeligen Land hier im Norden, wurde im letzen Jahr gefahren", erklärt Orgaleiter Rainer Haulsen (Schleswig). Neu dazu kommt ein Zuschauer-Rundkurs inmitten von Süderbrarup, der am Samstagnachmittag zweimal befahren wird und für Fahrer und Fans ein zusätzliches Highlight bedeutet. 2011 waren in Süderbrarup fast 100 Teams aus 4 Nationen am Start und über 60 internationale Journalisten, Fotografen und TV-Teams berichteten über den Saisonauftakt bei den Wikingern. Die Organisation einer solchen Großveranstaltung erfordert eine intensive Vorbereitung und in der Veranstaltungswoche eine Vielzahl freiwillig helfender Hände. Eckhard Schröder, der Kreispräsident Schleswig- Flensburg erläutert daher in seinem Grußwort: "Ganz besonders möchte ich erwähnen, dass rund 500 Helfer in die Organisation eingebunden sind. Ohne die Hilfe eines jeden Einzelnen wäre eine solche Großveranstaltung nicht durchzuführen. Mit viel Herzblut bringen sich diese vielen Menschen in die Vorbereitungund Durchführung der Rallye ein und beweisen, dass es sich lohnt, sich ehrenamtlich zu engagieren und damit der Region einen „Leckerbissen“ anzubieten – recht herzlichen Dank dafür. Ganz besonders erwähnen und hierfür dem Veranstalter Dank sagen, möchte ich für die hohen Sicherheits-Standards auf den Wertungsprüfungen, die mir bei meinen Besuchen der Rallye in den vergangenen Jahren positiv aufgefallen sind." Es ist ein immenser Aufwand, der ehrenamtlich geleistet wird, um die Wikinger Rallye auf die Beine zu stellen. Stellvertretend für den 'inneren Kern' der Organisatoren erklärt Frank Schöngart (Janneby), bei dem die 'Organisationsfäden' in Süderbrarup zusammenlaufen: "Die Auszeichnung als bester dänischer Meisterschaftslauf 2011 und die Bestnoten in der DRM geben natürlich einen gehörigen Schub zusätzlicher Motivation." Deshalb heißt es auch 2012 wieder: Auf zu den Wikingern … in Deutschland ganz oben.
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Am Rande notiert: Wikinger mit neuem Internet-Auftritt Wer im vergangenen Jahr während der Freitagsetappe im Internet die Live-Zeiten verfolgen wollte musste teilweise sehr geduldig sein. Denn mehrfach ging einfach nichts mehr. „Wir hatten zeitweise über 9.500 Zugriffe zeitgleich – so etwas gab es noch nie“, erklärte Zeitnahme-Chef ‚Winni’ Weber. Über Nacht wurde die Website umprogrammiert und funktionierte am Samstag tadellos. Das gleiche Problem meldete auch der Veranstalter, teilweise war www.wikinger-rallye.de nicht mehr erreichbar. Auch hier wurde die Website in der Nacht zum Freitag auf einen leistungsstärkeren Server verlegt und dient seither wieder allen als sichere Informationsquelle. Pünktlich zum Jahreswechsel hat der Internet-Auftritt der Wikinger nun ein vollkommen neues Layout erhalten. In einem modernen, ansprechenden und übersichtlichen Design können alle Informationen über die ADAC Wikinger Rallye abgerufen werden.
DMSB Umweltpreis für MSF Idstedt Die Motorsportfreunde Idstedt e.V., die gemeinsam mit dem AC Schleswig die ADAC Wikinger Rallye durchführen, haben sich in den vergangenen Jahren mitUnterstützung des ADAC Schleswig-Holstein dem Zertifizierungsverfahren EMAS unterzogen. EMEAS ist das Gemeinschaftssystem der Europäischen Union für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung. Seit 2011 zählen die Motorsportfreunde Idstedt e. V. gemeinsam mit dem MSC Nordmark Kiel und dem AC Nordfriesland zu den ersten Motorsportvereinen in Schleswig-Holstein, die die höchste Qualifizierungsstufe "erklommen" haben. Sie sind zudem die einzigen Motorsportvereine in ganz Deutschland, die über ein zertifiziertes Umwelt-Management verfügen und das EMAS-Logo tragen dürfen. Als Auszeichnung für ihre Bemühungen um den Umweltschutz erhielten die drei ADAC-Clubs nun den Umweltpreis des DMSB (Deutscher Motorsport Bund). Die Laudatio für die ausgezeichneten drei schleswig-holsteinischen Motorsportvereine hielt der Vorsitzende des DMSB-Umweltausschusses, Dr. Karl F. Ziegahn aus Karlsruhe. Vertreter der MSF Idstedt konnten nicht bei der Ehrung dabei sein, sie feierten zeitgleich ihr 40jähriges Vereins-Jubiläum. |
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21. August 2011 |

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Wallenwein / Poschner sichern sich vorzeitig Titel
Sandro Wallenwein ist Deutscher Rallye-Meister 2011. Der Stuttgarter konnte sich mit einer klugen taktischen Leistung beim Saisonhöhepunkt – dem Auftritt der DRM im Rahmen des deutschen Laufs zur Rallye-WM – gemeinsam mit Co-Pilot Marcus Poschner (Lautrach) im Subaru Impreza genügend Punkte sichern, um schon vor dem Saisonfinale bei der ADAC Saarland-Rallye (23. – 24. September 2011) uneinholbar in Führung zu gehen. Den Siegern der beiden DRM-Tageswertungen bei der ADAC Rallye Deutschland, Hermann Gaßner / Karin Thannhäuser (Surheim / Ufering, Mitsubishi Lancer Evo 10), bleibt beim Finale der Kampf um den Vizetitel, auf den allerdings gleich drei Teams noch Anspruch erheben können. Informationen rund um die DRM gibt es im Internet unter www.rallye-dm.de, unter www.adac-rallye-deutschland.de sind außerdem auch während der (nicht mehr für die DRM gewerteten) dritten Tagesetappe alle aktuellen News und Infos zu finden. Überglücklich war im Etappenziel in Trier der frisch gebackene Deutsche Meister Sandro Wallenwein: „Ich kann es noch gar nicht fassen. Wir hatten diesmal das Quäntchen Glück, das uns in den vergangenen Jahren fehlte.“ Nach drei Vizemeisterschaften in Folge gelang ihm das Meisterstück nach einer vorsichtigen Fahrt: „Wir sind taktisch gefahren und haben auf beiden Etappen von Beginn an den zweiten Platz angestrebt“, erklärt der Schwabe. „Trotzdem hatten wir zwei ereignisreiche Tage mit einigen Aufregungen, denn zwei schleichende Plattfüße hätten uns fast um den Erfolg gebracht.“ 185 Punkte konnte Wallenwein bis dato sammeln, der zweifache Etappensieger Herrmann Gaßner (144 Punkte) auf Meisterschaftsrang zwei kann beim Finale selbst mit der höchsten erreichbaren Punktzahl (35 Zähler) nicht mehr aufschließen. „Die beiden Tagessiege sind super, doch sie kommen zu spät“, bilanziert der Surheimer deshalb nüchtern. „Glückwunsch an Sandro, der dieses Jahr von Anfang an schneller war als wir. Er war jetzt so oft Vizemeister, dass er den Titel redlich verdient hat. Unsere beiden Laufsiege sind nach dem Ausfall bei der Rallye Baden-Württemberg auch für die Moral unseres Teams sehr wichtig.“
Bernhard verpasst ersten DRM-Sieg knapp Als beste Werbung für die Deutsche Rallye-Meisterschaft erwiesen sich nicht nur die im WRC-Feld startenden DRM-Piloten wie Gaßner und Wallenwein. Auch die Gruppe der Piloten, die sich in der „national class“ auf die zur Deutsche Meisterschaft zählenden ersten beiden Tagesetappen konzentrieren, zeigten Rallyesport vom feinsten. So etwa Timo Bernhard (Dittweiler). Der Porsche- Werkspilot, der bereits bei allen wichtigen 24-Stunden-Rennen ganz oben auf dem Treppchen stand, überzeugte in seinem privat eingesetzten Porsche 911 GT3 nicht nur optisch und akustisch, sondern auch mit schnellen Zeiten: Auf der zweiten Tagesetappe sah es lange so aus als könne er die Wertung für sich entscheiden, doch eine 120-Sekunden-Strafe wegen Abkürzens warf den Saarländer und seinen Co-Piloten Klaus Wicha (Bad Hersfeld) auf Platz drei zurück: „Die Abkürzungsmöglichkeit war im Training nicht gesperrt, deshalb sind wir sie auch im Wettbewerb so gefahren – dafür wurden wir bestraft. Das muss ich wohl oder übel hinnehmen. Auf den letzten drei WPs des Tages sind wir die DRM-Bestzeit gefahren, das war am absoluten Limit. Wir fühlen uns jetzt ein wenig als moralischer Sieger, konnten eine gute Show bieten und unser Potenzial aufzeigen. Die Panzerplatte erinnerte mich ein wenig an die Nordschleife – nur mit viel mehr Dreck.“
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Mohe siegt in Division 3, Berlandy überzeugt im Gruppe-H-BMW Mit dem vierten Gesamtrang konnten Carsten Mohe / Katrin Becker (Crottendorf / Schlitz, Renault Mégane RS) auch den Kampf in ihrer Division 3 für sich entscheiden. Im Ziel lagen sie deutlich vor Wolf-Dieter Ihle / Reinhard Kessemeier(Stuttgart / Wedemark, Citroën DS3 R3). „Im Gegensatz zu gestern lief es heute fast problemlos“, schilderte Mohe im Ziel der zweiten Tagesetappe. „Wir sind mit dem Set-up unseres Fahrzeugs zufrieden. Einziger Zwischenfall war ein Beinahe-Abflug bei hoher Geschwindigkeit auf der WP Bosenberg.“ Als echter Rallye-Hingucker entpuppte sich einmal mehr auch der BMW M3 von Georg Berlandy und Peter Schaaf (Stromberg / Mayen), die als bestes Gruppe-H-Team am zweiten Tag als Fünfte ins Ziel kamen. „Ich hatte zwar vor der Rallye eine Vorstellung was mich hier erwartet, aber die ist in allen Belangen deutlichübertroffen worden“, grinste Berlandy nach den acht Samstagsprüfungen über 150,14 km. „Die Länge, der Anspruch der Prüfungen, das Umfeld – alles ist größer, schöner und eben weltmeisterlich.“ Berlandy, der wie die übrigen Piloten der nationalen Gruppen H und F nicht in der DRM-Gesamtwertung geführt wird, unterstreicht mit seiner Platzierung die Führung in Division 7. In den weiteren Divisionen der nationalen Fahrzeugkategorien liegen nach den beiden Läufen im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland Mahr-Graulich / Hartung (Mitsubishi Lancer, Division 8) und Michael Meckbach (Opel Corsa, Division 9) vorne.
Wiegand nach Divisionssieg im Fight um Vizemeisterschaft aussichtsreich In Division 4 mussten sich die Seriensieger Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher (Piesbach / Fluterschen, Citroën C2R2max) diesmal mit einem hervorragend auftrumpfenden neuen Konkurrenten auseinandersetzen: Sepp Wiegand / Claudia Harloff (Zwönitz / Chemnitz), in der DRM sonst im Suzuki Swift unterwegs, wechselte für den WM-Auftritt auf einen Ford Fiesta R2 der WRCAkademie. An beiden Tagen konnte sich der Sachse in der Division durchsetzen und liegt durch die so gewonnenen Punkte vor dem Finale auf dem dritten Platz der Meisterschaft (134 Punkte) und damit noch durchaus aussichtsreich im Fight um den Vizetitel. Mysliwietz (107 Punkte) hat dagegen keine Möglichkeit mehr, den zweiten Platz zu erreichen. Für Wiegand stand bei der Rallye Deutschland aber nicht die DRM im Mittelpunkt, sondern der Vergleich mit den internationalen Nachwuchspiloten in der WRC-Akademie: „Nach zwei Tagen sind wir Siebte von 16 Teilnehmern und mit diesem Ergebnis natürlich sehr zufrieden. Wir kommen mit dem Fiesta R2 gut zurecht, und konnten sogar einige Top-5-Zeiten fahren. Unser Ziel für 2012 lautet, die komplette Saison in der WRC-Akademie zu bestreiten.“
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18. Juli 2011 |

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DRM, 4. Lauf bei der ADAC-Rallye Baden-Württemberg (22. – 23. Juli 2011):
DRM-Premiere auf der Schwäbischen Alb Die vierte Runde der DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) führt Deutschlands Top-Rallyesportler 2011 erstmals auf die schwäbische Alb: Die ADAC-Rallye Baden-Württemberg (21. bis 23. Juli 2011) ist neu im DRM Kalender. Zwischen dem Start am Freitagnachmittag inmitten des Stadtfestes von Geislingen an der Steige und dem Ziel am frühen Samstagabend in Dornstadt bei Ulm müssen die Teams 14 Wertungs- prüfungen mit einer Gesamtlänge von 133,06 Kilometern absolvieren. Die Tabellenführer haben dabei ein Heimspiel: Für Sandro Wallenwein (Stuttgart) und Co-Pilot Marcus Poschner (Lautrach) liegt die Alb quasi vor der Haustüre. Das macht dem Subaru-Gespann den Kampf um den Sieg aber nicht leichter. Nicht nur der dreifache Deutsche Rallye-Meister und aktuell Zweitplatzierte Hermann Gaßner (Surheim / Mitsubishi Lancer) möchte Wallenwein schlagen. Lokalmatador Uwe Nittel (Adelmannsfelden) im Mercedes-Benz kämpft ebenso um das Podium wie Porsche- Werkspilot Timo Bernhard (Dittweiler) im 911 GT3. Unter www.rallye-baden- wuerttemberg.de gibt es alle wichtigen Informationen rund um den vierten DRM-Lauf. Facts und Hintergründe zur Serie gibt es außerdem unter www.rallye-dm.de auf der offiziellen Homepage. Die besten Szenen des Wochenendes sind ab Donnerstag (28. Juli) unter www.dmsb.tv im Bewegtbild zu sehen.
Die DRM geht langsam in ihre entscheidende Phase. Bislang haben Sandro Wallenwein / Marcus Poschner im Subaru Impreza die Nase vorn. Der Stuttgarter freut sich auf sein Heimspiel: „Es ist toll, nach so vielen Jahren mal wieder einen DRM-Lauf in Baden-Württemberg zu haben, so kann man Freunden und Bekannten unseren Sport quasi direkt vor der Haustür näher bringen.“ Einen sportlichen Vorteil sieht er darin jedoch nicht: „Die Chancen sind schwer einzuschätzen, denn es stehen nur neue Strecken auf dem Programm, vermutlich sind die sehr schnell. Das macht es für uns natürlich speziell gegen die Porsche sehr schwer.“ Die Rallye ist gleichzeitig auch die Premiere für seinen neu aufgebauten Subaru Impreza. „Im Prinzip ist er genau gleich wie der Vorgänger, aber irgendwie ist jedes Auto dann doch etwas anders – aber das werden wir erst im Wettbewerb sehen. Zudem tut die Pause seit dem vergangenen Lauf uns nicht gut. Vor allem Hermann (Gaßner) war im Gegensatz zu uns permanent im Rallyeauto unterwegs.“ Zumal es für den Bayern Hermann Gaßner und seine Co-Pilotin Karin Thannhäuser auf der Alb gleich zweimal um wichtige Punkte geht. Im Mitropa- Rallye-Cup haben sie im Mitsubishi Lancer die Führung inne und die soll verteidigt oder ausgebaut werden, in der DRM soll es endlich an die Spitze gehen: „Diese Doppelbelastung ist kein Problem, das hatten wir schon öfters“, erklärt der dreifache Deutsche Rallye-Meister. „Wir müssen unbedingt gewinnen, um Sandro noch abfangen zu können. Aber der Versuch, vor Sandro ins Ziel zu kommen, hat diese Saison noch nicht so richtig geklappt.“
24h-Sieger Timo Bernhard im 911er am Start Der Kampf um das Treppchen und letztlich den Sieg auf der Alp dreht sich jedoch nicht nur um die beiden Meisterschafts-Kontrahenten. Porsche-Werkspilot Timo Bernhard konnte in seiner DRM-Premieren-Saison im privat eingesetzten Porsche 911 GT3 bislang mit beachtlichen Zeiten überzeugen. |
Er konnte gerade zum fünften Mal das 24h-Rennen auf dem Nürburgring gewinnen und steigt nun vom Rundstrecken-911er wieder in die Rallyeversion: „Von der Rundstrecke auf die Rallye – das ist schon eine Umstellung. Aber es fällt mir nicht schwer, denn den 911er kenne ich, seit ich bei Porsche bin. Es ist mehr das Umgewöhnen auf den Rallyesport mit all seinen Besonderheiten. Gerade beim Aufschrieb zählt für mich jede Rallye, jeder Kilometer. Da lerne ich immer mehr dazu. Das gefällt mir.“ Diesmal ist der Saarländer mit Klaus Wicha auf dem heißen Sitz des Co-Piloten unterwegs. „Das primäre Ziel ist, sauber durchzukommen, dann sind wir automatisch gut dabei. Bis auf die Drei-Städte-Rallye im Oktober sind alle Rallyes für mich neu in diesem Jahr, das macht es nicht einfacher. Zum Siegen gehören so viele Faktoren dazu, aber die Message ist: Wir sind konkurrenzfähig, mit uns ist zu rechnen.“ Es gibt noch viele weitere Kandidaten auf die Podiumsplätze, einer davon ist sicherlich der Schwabe Uwe Nittel im Fricker-Mercedes-Benz 190E. Im Moment sind die fahrbaren Untersätze des Vollblut-Motorsportlers in der Regel etwas schwerer: Nittel startet in der Truck- Europameisterschaft im rund 5,5Tonnen schweren MAN-Truck mit rund 1.200 PS. „Wir möchten für uns und für die Fans viel Spaß haben, dazu gehören auch ordentliche Drifts“, grinst er. „Damit wir in unserem Rallye-Oldie ernsthaft um die Spitze mitkämpfen können, sollte es nicht regnen und möglichst wenig Schotter-Passagen geben.“
Spannungsgeladenes Geschehen in allen DRM-Divisionen Nach einem etwas verpatzten Saisonstart sind Carsten Mohne / Katrin Becker (Crottendorf / Schlitz) nun bei ihrer Aufholjagd. Im Renault Mégane RS visieren sie ihren zweiten Divisionssieg und damit einen Sprung nach vorne in der Meisterschaftstabelle an. Auf dem dritten Platz der DRM-Tabelle liegt fast schon sensationell der 20-Jährige Sepp Wiegand aus dem sächsischen Zwönitz. Im Suzuki Swift sammelt er seine Punkte in der kleinsten DRM-Division. Der Youngster ist zudem Führender im ADAC-Rallye-Masters und im ADAC-Rallye Junior-Cup. Zur Vorbereitung auf die weiteren Läufe startete er bei einem Lauf zur französischen Meisterschaft. Auf den anspruchsvollen Wertungs- prüfungen konnte er sich deutlich steigern und fuhr zum Schluss an der Spitze mit. „Für alle Teilnehmer sind die Prüfungen in Baden-Württemberg völlig neu, das bietet optimale Vergleichsmöglichkeiten in unserer Division, wir werden voll auf Angriff fahren“, verspricht Wiegand. Nachdem Seriensieger Lars Mysliwietz (Piesbach, Citroën C2R2) beim vergangenen DRM-Lauf patzte, übernahm der 25-jährige Raffael Sulzinger (Tittling, Ford Fiesta R2) die Führung in der heiß umkämpften Division 4. „Auch wenn sich die Schäden durch die Ausrutscher bei der Wikingerund bei der Pfalz-Westrich-Rallye in unserem Budget-Topf deutlich bemerkbar gemacht haben, würde ich hier gerne zum ersten Divisionssieg fahren“, erklärt der Bayer. In der Diesel-Division 6 der DRM geben die Teilnehmer des HJSDiesel-Masters den Ton an. An der Divisionsspitze liegen die Bayern Alois Scheidhammer / Willi Trautmannsberger in ihrem Opel Astra GTC. Doch nicht nur die hessischen Seriensieger und Markenkollegen Björn Mohr / Oliver Becker wollen die Tabellenspitze bei den Selbstzündern zurückerobern. „Auch wenn es so aussah: Die Saison verlief bislang alles andere als leicht. Die Konkurrenz ist sehr stark. Und im beim Rallyesport kann alles passieren“, erklärt Björn Mohr, der die interne HJS-Diesel-Masters-Wertung deutlich anführt.
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18. Mai 2011 |

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Skoda-Pilot Daniel Schmidt mit beeindruckender Leistung vor heimischem Publikum – Björn Mohr erbt den Sieg und führt Meisterschaft überlegen an – spannender Vierkampf um die verbleibenden Podiumsplätze – Scheidhammer und Wolf fallen früh aus
Kein Krimiautor hätte das Drehbuch zum dritten Meisterschaftslauf der AvD-HJS Diesel Rallye Masters spannender schreiben können: Die AVD Sachsen Rallye (13./14. Mai 2011) in Zwickau erlebte einen nervenaufreibenden Rallyeverlauf, dem Lokalmatador Daniel Schmidt im Skoda Fabia RS mit 8 Bestzeiten seinen Stempel aufdrückte. Inmitten der historischen Innenstadt schlug der Rallyetross seine Zelte auf und verwandelte die City in ein offenes und für alle Besucher zugängliches Fahrerlager. Anspruchsvolle Wertungsprüfungen, eine sehr gute Organisation, Sonnenschein pur und Zuschauer so weit das Auge reichte – das war eine Rallye, die Fahrern und Zuschauern großen Spaß bereitete… Mit sechs Wertungsprüfungen, darunter das Zuschauerhighlight „Glück-Auf-Brücke“, startete die Rallye pünktlich um 16:30 Uhr am Freitagnachmittag. Nach wenigen Kilometern musste der Nachwuchspilot Leo Wolf seinen Subaru Impreza mit einem Motorschaden abstellen. Kein guter Tag für Bayern, nur wenig später erwischte es auch Alois Scheidhammer, dessen Opel Astra eine defekte Antriebswelle stoppte: „Wenn eine Rallye schon schlecht anfängt, dann lasse ich es lieber bleiben“, so der Routinier, der auf einen Start am nächsten Tag verzichtete. Am Ende des ersten Tages führte Daniel Schmidt das Feld klar an, in der Verfolgung lauerten die beiden Hessen Björn Mohr (Opel Astra) und Konstantin Keil (VW Golf).
Der Samstag begann mit einem weiteren Ausfall in der Spitzengruppe. Erneut traf es Keil: „Auf der Verbindungsetappe zu WP 9 zerbröselte die Antriebswelle“, berichtet Copilot Bernd Hosse sichtlich gefrustet. Kein Wunder, schließlich hatte das Duo gute Chancen auf eine Top-Platzierung. Große Aufregung dann in WP 13, der vorletzten Prüfung der Veranstaltung. Plötzlich verabschiedete sich eine Schelle am Turboschlauch des von Beginn an in Führung liegenden Skoda Fabia, was zu massiven Leistungsverlusten führte und auf der Uhr fast 2 Minuten Rückstand bedeutete. Damit fiel das Team vom ersten auf den fünften Platz zurück. „Mein Dank geht an Björn Mohr, der uns sofort mit eine Schlauchschelle aushalf und wir damit die Veranstaltung fortsetzen konnten“, strahlte der Hartensteiner KFZ-Meister. Mit einem „Husarenritt“ gelang ihm auf der abschließenden Prüfung „Vielau“, inklusive Schotterstück mit mehreren Kuppen, das Kunststück sich nochmals auf den zweiten Platz vorzukämpfen: „Eine solche Zeit geht nur mit einer gehörigen Portion Wut und Frust im Bauch, eine Wiederholung scheint mir ausgeschlossen“, resümierte Copilot Jürgen Breuer sichtlich abgekämpft im Ziel am Abend. Björn Mohr und Oliver Becker erbten somit den obersten Podiumsplatz und zeigten sich erneut als faire Sportsmänner: „Wir sind zwar die Sieger, doch die Gewinner heißen Daniel Schmidt und Jürgen Breuer, die hier nicht zu schlagen waren!“ Um den verbleibenden Podiumsplatz stritten sich während der gesamten Veranstaltung drei Teams. Letztlich setzten sich Thomas Hölzlhammer und Tina Annemüller im Fiat Grande Punto durch. Sie distanzierten den Seat Leon mit Heinz-Otto Sagel und Stefanie Fritzensmeier um 6,5 Sekunden, weitere 3,9 Sekunden dahinter folgten die Cousins Marvin und Stefan Jerlitschka im Opel Astra GTC. |
Sie alle steigerten ihre Performance innerhalb kürzester Zeit und werden bei den kommenden Veranstaltungen regelmäßig um die vorderen Platzierungen fahren. Thomas Rogoß freute sich über seine erste Zielankunft in der laufenden Saison und setzte sich gegen Markus Hösel (VW Golf) und Sven Mangelsen in einem weiteren Opel durch. Harald Borowski kämpfte mit technischen Problemen und erreichte mit Warnblinkanlage das Ziel in Wertung. Der Finne Kai Ahola ging im Fiat Punto von Schmack Motorsport ins Rennen. Auch diesmal blieb ihm eine Zielankunft verwehrt, doch zwei schnelle Zeiten wecken seinen Ehrgeiz für den nächsten Lauf, der Ende Juni in Baden-Württemberg stattfindet. „Die AVD Sachsen Rallye hat mit diesem Serviceplatz ein wirklich einmaliges Ambiente in Deutschland. Dazu gibt es hier wirklich schöne und anspruchsvolle Wertungsprüfungen, auch die Organisation funktionierte tadellos. Für mich gehört diese Veranstaltung zu den Top-Rallyes in Deutschland. Die HJS Diesel Rallye Masters präsentiert sich in diesem Jahr so ausgeglichen wie nie zuvor. Es gibt sehr viele gute Piloten, die auf einem ähnlich hohen Niveau fahren. Ich verspreche mir von der Saison noch viele spannende Veranstaltungen“, zieht Cupinitiator Klaus Osterhaus nach den ersten drei Läufen ein durchweg positives Fazit.
Zwischenstand
01. Mohr Björn/Becker Oliver Opel Astra GTC 60 Punkte
02. Schmidt Daniel/Breuer Jürgen Skoda Fabia RS 36 Punkte
03. Scheidhammer A./Trautmannsberger W. Opel Astra GTC 32 Punkte
04. Wolf Leo/Schöpf Thomas Subaru Impreza 28 Punkte
05. Jerlitschka Marvin/Jerlitschka Stefan Opel Astra GTC 28 Punkte
06. Sagel Heinz-Otto/Fritzensmeier Stefanie Seat Leon FR TDI 20 Punkte
07. Hölzlhammer Thomas/Annemüller Tina Fiat Grande Punto 18 Punkte
08. Hösel Markus/Sciré-Banchitta Isabella VW Golf V TDI 16 Punkte
09. Keil Konstantin/Hosse Bernd VW Golf V TDI 12 Punkte
10. Mangelsen Sven/Kirschbaum Volker Opel Astra GTC 9 Punkte
11. Rogoß Thomas/te Gude Detlef Opel Astra GTC 8 Punkte
12. Wacha Florian/Wacha Jörg Opel Astra GTC 6 Punkte
13. Borowski Harad/Drümmer Markus Skoda Fabia RS 2 Punkte
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10. Mai 2011 |
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Rallye in der City – AVD Sachsen Rallye, 3. Lauf HJS-DRM 2011
Einmalige Atmosphäre vor historischer Kulisse in Zwickau – großer Favoritenkreis verspricht spannenden Rallyeverlauf – Highlight Zuschauerrundkurs „Glück-Auf-Brücke“ - Zehntausende Fans werden erwartet
Der 3. Lauf zur HJS Diesel Rallye Masters führt das mit vierzehn Fahrzeugen prall gefüllte Teilnehmerfeld zur AVD Saschen Rallye nach Zwickau. An drei Tagen (12. bis 14. Mai) verwandelt sich die wunderschöne historische Altstadt zu einem riesigen begehbaren Fahrerlager. Nur wenige Schritte vom Serviceplatz entfernt, findet mit der legendären Wertungsprüfung „Glück-Auf-Brücke“ am Freitagabend einer der Zuschauermagnete statt. Auf einer breiten Asphaltstrecke am Rande der Zwickauer Innenstadt liefern sich die Teilnehmer in zwei Durchgängen mit je 5 Runden spannende Rad an Rad – Duelle, insgesamt stehen 14 Wertungsprüfungen in der wunderschönen Region Westsachsens auf dem Programm. Am Freitagnachmittag erfolgt um 16:30 Uhr auf dem Kornmarkt der Startschuss für die Teilnehmer. Der feierliche Zieleinlauf findet an gleicher Stelle am Samstag ab 16:05 Uhr statt.
Die amtierenden Meister Björn Mohr und Oliver Becker zählen im Opel Astra GTC nach ihren beiden Laufsiegen als die Top-Favoriten: „Ich mache mir darüber keine Gedanken, ich fahre so wie immer“, winkt Mohr ab und möchte sich auf keine Prognose festlegen. Ihr stärkster Kontrahent Alois Scheidhammer tankte am letzten Wochenende mit einem Divisionssieg innerhalb der Deutschen Rallye Meisterschaft ordentlich Selbstbewusstsein und möchte angreifen: „Wir werden die Hessen auf den schwierigen Strecken schon das Fürchten lernen“, äußert sich Copilot Willi Trautmannsberger mit einem Augenzwinkern dazu.
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Nach zwei Podiumsplätzen lauert der erst 22jährige Youngster Leo Wolf im Subaru Impreza auf seine Chance. Die Leistungskurve des gleichaltrigen Marvin Jerlitschka (Opel Astra) steigt gleichmäßig an, auch er könnte die routinierten „Platzhirsche“ in Zukunft in Bedrängnis bringen. Für Daniel Schmidt ist diese Veranstaltung etwas ganz besonders: „Die Sachsen Rallye ist meine Heimveranstaltung und ich mag die anspruchsvollen Strecken. Das gesamte Team ist hier natürlich besonders stark motiviert und wir versuchen unseren Skoda Fabia möglichst weit vorne zu platzieren“, so der Hartensteiner KFZ-Meister. Heinz-Otto Sagel nutzte im Seat Leon den Start bei einer nationalen Rallye in der Region, um sich optimal auf die dortigen Streckenverhältnisse vorzubereiten. Der Finne Kai Ahola greift auf den schnellen Fiat Punto von Schmack Motorsport zurück und wünscht sich in erster Linie seine erste Zielankunft, aber ein paar schnelle Zeiten sollten in der stark umkämpften Meisterschaft ebenfalls drin sein...
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09. Mai 2011 |
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Sandro Wallenwein gewinnt Sekundenkrimi Der dritte Lauf zur DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) entwickelte sich zu einem wahren Sekundenkrimi. Nach 13 Wertungsprüfungen im Westrich, der Grenzregion zwischen Pfalz und Saarland, und einer Gesamtfahrzeit von 1:25:43,3 Stunden trennten Sieg und Niederlage gerade einmal vier Sekunden. Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (Stuttgart/ Laubach) waren im Subaru Impreza auf der Zielrampe am Bostalsee um diese Winzigkeit schneller als Hermann Gaßner / Karin Thannhäuser (Surheim / Ufering) im Mitsubishi Lancer. Das Podium komplettierten Robert Pritzl / Karina Hepperle (Hohenwarth/Montabaur) im Subaru Impreza, ihr Rückstand betrug 3:15,7 Minuten. In der Meisterschaft baute Wallenwein seine Führung mit dem Gesamtsieg auf nun 96 Zählern weiter aus. Auf Platz zwei der DRM-Wertung schob sich der vierfache Deutsche Rallye-Meister Hermann Gaßner (74 Punkte). Nach einem weiteren Sieg in der kleinsten Division liegt der 20-jährige Sepp Wiegand (Zwönitz) im Suzuki Ignis mit 77 Zählern auf dem dritten DRM-Platz. Die Homepage www.rallyedm. de bietet News und Hintergrundinfos zur DRM. Eindrücke von den WPs und Aktuelles aus dem Servicepark gibt es ab kommenden Donnerstag unter www.DMSB.tv.
„Das war der härteste Fight meiner Karriere. Es ist ein gigantisch gutes Gefühl, wenn so hart gekämpft wird. So muss eine Rallye sein“, strahlte Sandro Wallenwein auf der Zielrampe am Bostalsee. Auf den 13 Wertungsprüfungen hatte der Stuttgarter sechs Mal die schnellste Zeit vorgelegt. Ein Mal mehr war Hermann Gaßner an der Spitze der Zeitentabelle. Doch in der Endabrechnung lag Wallenwein um lediglich vier Sekunden vorn. „Teilweise bin ich über dem Limit gefahren. Ich konnte nie sicher sein, denn Hermann war immer dicht dran“, bekannte der Stuttgarter. „Wir haben wirklich alles gegeben - und es hat riesigen Spaß gemacht.“ Seinem Ziel, nach drei Vize-Titeln in Folge nun die Meisterschaft anzuvisieren, ist er durch diesen Gesamtsieg einen weiteren Schritt näher gekommen. Hermann Gaßner, der diesmal auf die Ansage von Karin Thannhäuser vertraute, hat den Kampf um den Titel noch lange nicht aufgegeben: „Diesmal hat es nicht ganz geklappt, aber es war ein spannender Kampf. Wir waren immer am Limit. Jetzt müssen wir halt bei Sandros Heimspiel im ‚Ländle’ noch mal richtig angreifen.“ Der Bayer analysierte, weshalb er keine Chance hatte, Wallenwein im Westrich zu schlagen: „Auf der ersten Prüfung und dem zweiten Durchgang der WP3 war ich einfach zu langsam unterwegs. Dort habe ich bereits 21,1 Sekunden auf Sandro verloren – die waren letztlich nicht mehr aufzuholen.“ Robert Pritzl verteidigte den letzten Podestplatz gegen den heranstürmenden Luxemburger Patrick Gengler in einem weiteren Subaru. „Die beiden an der Spitze fahren in einer anderen Welt. Von Dirk Riebensahm konnte ich mich leicht absetzen, aber Patrick machte bis zum Schluss richtig Druck“, erklärte Pritzl. Mit den Punkten für den Divisionssieg und acht Zusatzzählern für ihre Position in der Gesamtwertung schoben sich Carsten Mohe / Katrin Becker (Crottendorf / Schlitz) im Renault Megane RS auf den sechsten Meisterschaftsplatz. „Bei dem hohen Schotteranteil auf der ersten und dritten Wertungsprüfung bin ich mit Gesamtrang sechs sehr zufrieden“, freute sich Mohe.
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Spannende Kämpfe auch in den weiteren Divisionen In Division 4 gab es vom Start weg einen heißen Schlagabtausch. Nicht Lokalmatador und Seriensieger Lars Mysliwietz gab das Tempo vor, sondern der 25-jährige Raffael Sulzinger im Ford Fiesta R2. „Die Prüfungen mit dem hohen Schotteranteil lagen unserem Fiesta gut“, erklärte er seine Fahrt. Am frühen Samstag sorgte dann ein Fehler im Aufschrieb für einen fünfminütigen Zwangsaufenthalt in einem Graben. Schon auf der ersten Prüfung der zweiten Etappe hatte Lars Mysliwietz die Divisionsführung wieder übernommen. Im Citroën C2R2 lag er vor WP zehn zwei Minuten vor Teamkollege Patrick Pusch als nächstem Verfolger und auf Gesamtrang 9. „Man sollte die Bedienelemente auch richtig bedienen“, erklärte Mysliwietz seinen Ausflug in die Botanik. „Ich habe das Bremspedal nicht richtig getroffen, das Nachsetzen kostete den Bruchteil einer Sekunde, doch da war es für die nächste Kurve schon zu spät.“ Pusch erbte den Divisionssieg. „Heute war Lars eindeutig schneller. Schade, dass er ausgefallen ist.“ Und für Sulzinger war Rang zwei ein versöhnliches Ende seines beeindruckenden Auftritts. Genauso spannend entwickelte sich der Kampf um den Sieg in der kleinsten DRM-Divison. Nach der Freitagsetappe lag der 20-jährige Sepp Wiegand nur 0,1 Sekunden vor dem Lokalmatadoren und Suzuki–Kollegen Marijan Griebel. Doch schon auf der ersten Samstags-Prüfung fand das Duell ein jähes Ende. Beim Heimspiel des 21-jährigen Griebel beendete ein kapitaler Motorschaden den Einsatz. Wiegand, diesmal mit Jenny Gäbler unterwegs, fuhr bis auf den 14. Gesamtrang nach vorne. „Ich hätte lieber mit Marijan hier um den Sieg gekämpft“, bekannte er jedoch. Durch die Zusatzpunkte für die Gesamtwertung liegt der Youngster aus Sachsen nun auf Platz drei der Meisterschafts-Tabelle. Nachdem er am vergangenen Wochenende die Führung im ADAC Rallye Junior Cup und dem ADAC Rallye Masters übernommen hatte, folgt damit ein weiterer bemerkenswerter Erfolg des Youngsters. „So kann es ruhig weitergehen“,kommentierte er das Ergebnis im Ziel. Die Diesel-Division wurde klare Beute des Bayern Alois Scheidhammer, obwohl ihn ein defekter Turboschlauch am Opel Astra GTC einbremste. Marcel Mahr-Graulich konnte im Mitsubishi Lancer seine Führung in der Division 8 ebenso ausbauen wie Michael Meckbach (Opel Corsa) in der Division 9. Mit dem achten Gesamtrang sammelte Georg Berlandy erste DRM-Punkte mit seinem BMW M3 in der Division 7. |
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22. April 2011 |

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20.000 Zuschauer verfolgten zweiten Saisonsieg von Björn Mohr und Oliver Becker – Altmeister Scheidhammer und Youngster Wolf erneut auf dem Podium – anspruchsvolle Wertungsprüfungen sorgen für spannende Action im Mittelfeld
Der zweite Meisterschaftslauf der HJS Diesel Rallye Masters führte den Rallyetross am vergangenen Wochenende (15./16.04.2011) in die idyllisch gelegene Burgenstadt Schlitz in Hessen. Bei schönstem Frühlingswetter besuchten über 20.000 Zuschauer die Veranstaltung und erlebten eine weitere Galavorstellung von Björn Mohr und Oliver Becker im Opel Astra GTC. Mit einem Vorsprung von weit über einer Minute ließen sie ihren Markenkollegen Alois Scheidhammer und Willi Trautmannsberger nicht den Hauch einer Chance. Die beiden Youngster Leo Wolf und Thomas Schöpf erkämpften sich im Subaru Impreza eine weitere Podiumsplatzierung, auch wenn ihnen mit Marvin und Stefan Jerlitschka zwei weitere junge Heißsporne immer näher auf die Pelle rückten.
„Wir sind überglücklich, das war eine tolle Rallye“, strahlte das Siegerduo beim feierlichen Zieleinlauf in Schlitz. Mit neun schnellsten Zeiten ließen sie keinen Zweifel am Siegeswillen aufkommen. Alois Scheidhammer sicherte sich die restlichen Bestzeiten und versuchte den Abstand möglichst gering zu halten, doch letztlich konnte er dem hohen Tempo nicht mehr folgen. Auf der Königsprüfung „Niederaula“ musste sich der ehemalige Schotterchampion sogar mit über 25 Sekunden geschlagen geben. Leo Wolf hätte allzu gerne in das Duell um die vordersten Ränge eingegriffen, doch litt sein Subaru im Laufe der Veranstaltung unter immer größer werdenden Leistungsverlusten und letztlich fehlte auch noch der dritte Gang. |
Dennoch ließ er sich nicht beirren und fuhr mit beherzter Fahrweise aufs Siegerpodest. Die Cousins Marvin und Stefan Jerlitschka rückten in großen Schritten heran, mussten aber aufgrund eines Unfalls und der daraus resultierenden Neutralisation der letzten Wertungsprüfung ihre Aufholjagd auf Rang vier beenden. Daniel Schmidt fand im Skoda Fabia an diesem Wochenende einfach keinen Rhythmus und kam über Rang fünf nicht hinaus. Markus Hösel steigerte sich im VW Golf von Prüfung zu Prüfung und sicherte sich mit dem sechsten Rang wichtige Meisterschaftspunkte. Florian Wacha verlor bei einem Ausrutscher auf dem Rundkurs „Stehr Special Stage“ gleich mehrere Minuten. Sven Mangelsen und Volker Kirschbaum erreichten in einem weiteren Opel Astra auf Rang acht das Ziel in Wertung.
Die ADAC Hessen Rallye gehört zu den Klassikern im deutschen Rallyesport. Auf den flüssigen Wertungsprüfungen des Vogelbergkreises wird von den Piloten volle Konzentration bei ständig wechselnden Streckenbelägen gefordert. Auch der Anspruch an die Einsatzfahrzeuge ist hier besonders hoch, so standen in diesem Jahr wieder kleinere Ausrutscher und eine erhöhte Ausfallquote auf der Tagesordnung. Bereits vor dem Start explodierte die Kupplung am VW Golf von Konstantin Keil, der somit seine Heimveranstaltung als Zuschauer verfolgte. Nicht viel besser erging es Heinz-Otto Sagel im Seat Leon, der ebenfalls aufgrund eines technischen Problems erst gar nicht starten konnte. Auf der zweiten Wertungsprüfung war es dann Thomas Hölzlhammer, der seinen Fiat Grande Punto mit gerissenem Zahnriemen vorzeitig abstellte. Große Aufregung herrschte bei einem Missverständnis auf dem Rundkurs in Willofs, als die beiden Jerlitschka`s mit dem Opel Astra von Thomas Rogoß kollidierten. Während der Wagen der Youngster keinen Schaden erlitt, war für Rogoß trotz einer bis 2:30 Uhr anhaltenden Nachtschicht, bei der Björn Mohr und Oliver Becker kräftig mithalfen, die Ausfahrt vorzeitig zu Ende. Der Finne Kai Ahola strandete mit einer defekten Aufhängung. |
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Punktestand HJS-DRM 2011 nach 2 von 7 Läufen
01. Mohr Björn / Becker Oliver Opel Astra GTC 40 Punkte
02. Scheidhammer Alois / Trautmannsberger Willi Opel Astra GTC 32 Punkte
03. Wolf Leo / Schöpf Thomas Subaru Impreza 28 Punkte
04. Schmidt Daniel / Breuer Jürgen Skoda Fabia RS 20 Punkte
05. Jerlitschka Marvin / Jerlitschka Stefan Opel Astra GTC 18 Punkte
06. Keil Konstantin / Hosse Bernd VW Golf V TDI 12 Punkte
07. Hösel Markus / Sciré-Banchitta Isabella VW Golf V TDI 10 Punkte
08. Sagel Heinz-Otto / Fritzensmeier Stefanie Seat Leon FR TDI 8 Punkte
09. Wacha Florian / Wacha Jörg Opel Astra GTC 6 Punkte
10. Mangelsen Sven / Kirschbaum Volker Opel Astra GTC 5 Punkte
11. Hölzlhammer Thomas / Annemüller Tina Fiat Grande Punto 4 Punkte
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12. April 2011 |

Foto: RBHahn
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Olaf Dobberkau darf starten
Aufatmen bei Olaf Dobberkau. Der Porsche-Pilot darf wie geplant an der Hessen Rallye Vogelsberg teilnehmen. Der DMSB nahm den Lizenzentzug zurück. Vorläufig.
Die Wikinger-Rallye hatte für Olaf Dobberkau ein unerfreuliches Nachspiel. Der DMSB entzog dem Porsche-Piloten die Lizenz, weil auf einer Prüfung reglementwidrig gegen der Fahrtrichtung gefahren sein soll.
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Dobberkau widersprach der Darstellung des Vorfalls und schaltete den erfahrenen Motorsport-Anwalt Matthias Feltz ein. Er konnte beim DMSB die vorläufige Rückgabe der Lizenz erwirken, das letzte Wort hat nun das Sportgericht.
„Ich freue mich, dass wir wie geplant in Hessen starten können“, zeigte sich Olaf Dobberkau erleichtert. „Vor allem die Begeisterung am Rundkurs Willofs ist immer etwas ganz besonderes. Diesmal werden vier Porsche 911 an den Start gehen. Das wird ein Spaß für Zuschauer und für uns Fahrer!“
Quelle: RallyeMag
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29. März 2011 |

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Auftakt nach Maß für Björn Mohr
Großartiger Start der HJS DRM im Rahmen der Wikinger Rallye – viele Tausend Zuschauer säumten die Strecken – anspruchsvolle Wertungsprüfungen sorgten für spannende Kämpfe im Verfolgerfeld – Junioren zeigen starke Leistung
Die HJS Diesel-Rallye-Masters eröffnete im Rahmen der Wikinger Rallye am letzten Wochenende (25./26. März) die neue Saison. Auf dem Marktplatz in Süderbrarup sorgte die im klassischen blau gestaltete Zeltstadt für großes Aufsehen und war der Anziehungspunkt vieler Besucher. Auf den anspruchsvollen Wertungsprüfungen boten die 13 gestarteten Diesel-Fahrzeuge spannenden Motorsport. Neben der selektiven Streckenführung überzeugte die Rallye mit sehr kurzen Verbindungsetappen und einer guten Organisation. Bei strahlendem Sonnenschein verzeichnete der Veranstalter einen neuen Zuschauerrekord. Das hessische Erfolgsduo Björn Mohr und Oliver Becker bestimmte im Opel Astra GTC das Geschehen an der Spitze und fuhr einen souveränen Start-Ziel-Sieg ein. Härtester Wiedersacher war einmal mehr Alois Scheidhammer, der mit vier Bestzeiten zeigte, dass mit ihm bei den nächsten Läufen zu rechnen ist: „Hier gab es für meinen Geschmack zu wenig Schotter, dennoch bin ich sehr zufrieden. Der Abstand nach Vorne ist nicht sehr groß“, schmunzelte der sympathische Bayer im Ziel. Das Siegerpodest vervollständigte ein starker Neuzugang. Leo Wolf gewöhnte sich sehr schnell an seinen allradgetrieben Subaru Impreza Diesel und fuhr auf Augenhöhe mit den routinierten Teams.
Konstantin Keil haderte derweilen mit der Technik seines VW Golfs. Aufgrund nicht ordnungsgemäß arbeitender Einspritzdüsen verlor sein Wagen erheblich an Leistung. Mit großem Einsatz setzte er sich gegen Daniel Schmidt im Skoda Fabia RS durch, der ebenfalls mit Problemen kämpfte. „Wir liefen das ein- oder andere Mal auf andere Fahrzeuge auf und verloren dabei wichtige Sekunden. Die Bestzeit auf der letzten Wertungsprüfung macht uns aber großen Mut für die Zukunft“, resümierte der Sachse am Abend.
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Eine deutliche Steigerung zeigte Heinz-Otto Sagel im Seat Leon. Mit seiner neuen Copilotin Stefanie Fritzensmeier fuhr er beständig schnelle Zeiten und etablierte sich im vorderen Mittelfeld. Auf Rang sieben landeten die beiden Cousins Marvin und Stefan Jerlitschka (Opel Astra), die besonders beim erstmaligen Befahren einer Wertungsprüfung viel Zeit einbüßten. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Youngster im Durchschnitt um 10 Sekunden zur ersten Zeit und ließen ihr Talent aufblitzen. Wenige Sekunden zurück erreichten Thomas Hölzlhammer und Tina Annemüller im Fiat Grande Punto Abarth das Ziel: „Im großen und ganzen lief es gut. In der Anfangsphase leisteten wir uns zwei kleinere Ausritte. Wir nutzten jeden Kilometer, um uns auf einander einzuspielen. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Lauf in knapp 3 Wochen“, zog Thomas nach der Rallye Bilanz.
Auf den verbleibenden Punkterängen erreichten Markus Hösel / Isabella Sciré Bachnitta (VW Golf) vor Sven Mangelsen und Volker Kirchbaum im Opel Astra das Ziel. Letztere tauschen im Laufe der Rallye mehrfach die Rollen zwischen Pilot und Copilot, was im Rallyesport sehr selten praktiziert wird. Zu den Pechvögeln des Wochenendes zählten Florian und Jörg Wacha, die ihren Opel im letzten Drittel der Veranstaltung mit gerissenem Schaltseil abstellten. Mit einem größeren Schaden endete der erste Asphalteinsatz des Finnen Jaakko Tapper im Seat Leon. Nachdem der Wagen bereits in WP 1 nach einem Fahrfehler im Aus stand, folgte das endgültige Ende nach einem heftigen Abflug auf der letzten Wertungsprüfung.
Punktestand nach Wkinger.doc [453 KB]
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Wikinger 1 "Schlußbericht" |

RB Hahn
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Felix Herbold gewinnt ADAC Wikinger Rallye
Der Auftaktlauf zur DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) bei der ADAC Wikinger Rallye (24. – 26. März 2011) wurde zu einer Solovorstellung für Felix Herbold (Ismaning) und seinen Winterwerber Co-Piloten Michael Kölbach. Auf den anspruchsvollen Wertungsprüfungen in Angeln rund um Süderbrarup fuhren sie im Ford Fiesta S2000 elf von zwölf möglichen Bestzeiten und waren mit einer Gesamtfahrzeit von 1:18:58,4 Stunden um mehr als zwei Minuten schneller als der beste Verfolger. Bei seiner Premiere in der DRM entriss Rundstrecken-Profi und Porsche-Werkspilot Timo Bernhard (Dittweiler) mit Beifahrer Marco Glasen (Freisen) Herbold im Porsche 911 GT3 auf der letzen Wertungsprüfung die einzige Bestzeit. Das Podium vervollständigten die Dänen Brian Madsen / Jens-Christian Anker und Christian Jensen / Sören Tönborg in ihren beiden Peugeot 207 S2000. Mit dem vierten Gesamtrang und dem klaren Sieg in der Division 2 eroberten Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (Stuttgart / Laubach) im Subaru Impreza mit 29 Punkten die DRM-Führung. Im kleinen Citroën C2R2max sicherten sich Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher (Nalbach / Fluterschen) den Sieg in der Division 4. Durch die Zusatzpunkte für den neunten Gesamtrang liegen sie in der DRM-Wertung nun auf Rang zwei (24 Punkte) vor den vierfachen Deutschen Rallye-Meistern Hermann Gaßner / Siggi Schrankl (Surheim/Obing) mit 23 Zählern.
Sandro Wallenwein strahlte auf der Zielrampe in Süderbrarup: „Das ist doch ein gelungener Einstand in die neue DRM-Saison. Und nach dem ersten Lauf habe ich noch nie die DRM angeführt“, erläuterte der Stuttgarter, der zuletzt dreimal in Folge Vize-Meister wurde. „Wir sind im Subaru Impreza bestes Nicht-Super- 2000-Team und haben unsere Division klar gewonnen. Natürlich wäre ich noch gerne unter die besten Drei, aber das Risiko dazu war zu groß.“ Mit einem Schlussspurt fuhr der vierfache Meister Hermann Gaßner noch auf Gesamtrang fünf. Welches Potenzial in der Kombination Gaßner mit Co Siggi Schrankl und dem Mitsubishi Lancer Evo X steckt, unterstrichen sie mit der zweiten Gesamtzeit in der zehnten Prüfung. In der Meisterschaft liegen sie jedoch einen Zähler hinter Mysliwietz / Schumacher, die im Citroën C2R2max die Division 4 klar für sich entschieden und auf den sensationellen neunten Gesamtrang nach vorne fuhren. „Als ich am Anfang hier hingefahren bin, hatte ich nicht so ein gutes Gefühl und bin dementsprechend erleichtert, dass ich hier die Klasse gewinnen konnte. Aber die Jungs in der Division 4 sind verdammt stark. Das wird noch richtig eng.“Timo Bernhard musste bei seiner DRM-Premiere die Freitagsetappe auf der vierten Prüfung vorzeitig beenden - der Keilriemen zur Wasserpumpe war gerissen. Die daraus resultierende Strafzeit warf den Porsche-Werkspiloten ins Nirvana der Gesamtwertung zurück. Wie schon bei dem defekten Anlasser nach dem Shakedown sorgte sein Team für die Reparatur. Am Samstag kämpfte sich der Saarländer mit Top-5-Zeiten wieder nach vorne, bis ihm in der letzten Wertungsprüfung die erste Gesamtbestzeit in der DRM gelang. „Diese Bestzeit wollte ich unbedingt.
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Beim ersten Durchgang der Prüfung bin ich kurz vor dem Ziel leicht rausgerutscht. Aber für mein Team, das hier einen so tollen Job gemacht hat, wollte ich einfach diese Belohnung. Es hat dann im zweiten Anlauf geklappt, obwohl ich mir auf den letzten Metern noch einen Plattfuß vorne rechts eingefahren habe.“ Einige DRM-Piloten mussten trotz toller Leistungen ohne DRM-Zähler die Heimreise aus dem hohen Norden antreten. Der Sachse Carsten Mohe lag im neuen Renault Mégane RS auf dem achten Gesamtrang, als er nach einem Ausritt aufgeben musste. Der Bayer Robert Pritzl rangierte im Subaru Impreza in der Spitzengruppe der Division 2, als er in WP sechs ebenfalls in einem der vielen Gräben entlang der Prüfungen in Angeln, dem hügeligen Land, seine Hoffnungen versenkte.
‚Kleine’ ganz vorne dabei
Durch die Siege in der Division 5 und 6 fuhren sich zwei Teams mit jeweils 20 Punkten aus den vermeintlich kleineren Divisionen in die Top-5 der DRMZwischenwertung. Marijan Griebel (22, Hahnweiler) und Co-Pilot Alexander Rath (Korlingen) gewannen im Suzuki Swift bei ihrer DRM-Premiere die Division 5. „Die Strecken hier sind sehr selektiv, dies ist vor allem auch für die Beifahrer eine große Herausforderung. Es macht deshalb wahnsinnig viel Spaß, hier zu fahren“, erklärte der Mittelrhein-Youngster.
Die Diesel-Division ging an Michael Abendroth / Frank Oschmann im Fiat Punto Abarth: „Wir haben unser Dieselprojekt sehr kurzfristig gestartet. Und einen Tag vor Nennungsschluss beschlossen, dass wir hier fahren. Insgeheim habe ich schon gehofft, hier in der Division vorne mitfahren zu können. Ich hätte aber nicht erwartet, dass wir hier gleich gewinnen können.“ Den zweiten Rang sicherten sich die Nordhessen Björn Mohr / Oliver Becker (Opel Astra GTC). Die aktuellen Titelträger der HJS-Dieselmasters übernahmen auch nach dem ersten Saisonlauf 2011 sofort wieder die Führung. „Ich freue mich riesig, schnellster HJS-Diesel zu sein und würde natürlich gerne dieses Jahr die Dieselmasters wieder gewinnen können.“
Die Divisionen 7 bis 9
Für die Fahrzeuge, deren Sportzulassung bereits abgelaufen ist, gibt es – je nach Leistungsstärke – Punkte in den Divisionen 7 bis 9. Die stärkste Division 9 ging an den Holsteiner Landwirt Kai-Dieter Kölle mit Co-Pilotin Bianca Hutzfeldt im Porsche 911 Carrera. Hier waren lange der Hamburger Jan Becker (Subaru Impreza WRX) und der Hunsrücker Georg Berlandy (BMW M3) in der Spitze vertreten, bis sie mit Motorschaden (Becker) beziehungsweise nach einem Ausritt aufgeben mussten. In der Division 8 siegten die Hessen Marcel Mahr-Graulich / Nadja Hartung im Mitsubishi Lancer. Die kleinste Division ging an Nils Heitmann / Daniel Hammerich (Hamburg / Gettdorf). Die amtierenden ADACRallye- Masters-Sieger sicherten sich so ihre ersten DRM-Punkte.
RBHahn
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Wikinger 2 "Rallyecrack" |

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Die Top Ten
Zur Berichterstattung von der ADAC Wikinger Rallye, leider klappte es am Samstag bei mir überhaupt nicht! Zur zweiten WP des Tages wollte ich noch ein paar Live-Eindrücke einfangen und stellte mich als Streckenposten mit an die Strecke. Mein Pech, gerade in dieser sollten gleich mehrere Unfälle größeren Ausmaßes stattfinden. Sie sorgten für Verzögerungen von mehr als einer Stunde. Aus diesem Grund und des knapp gehaltenen Zeitplanes stand bereits nach Abfahrt des letzten Teilnehmers des ersten Umlaufs der Erste für Umlauf zwei am Start, keine Chance die Prüfung zu verlassen für mich. Leider wiederholte sich dann auch bei dieser Durchfahrt der WP das Problem der Verzögerung durch wiederum mehrere Ausrutscher und Ausritte von der heftigen Art. Das nächste Missgeschick für mich, keine Netzverbindung für das Laptop, so entschloss ich mich auf die Live-Geschichte zu verzichten und einen „normalen“ Bericht in Angriff zu nehmen.
Am Freitag war es schon nicht einfach an Zeiten zu gelangen und am Samstag wurde vieles durch die Neutralisierung mehrerer WP auch nicht viel besser, so versuche ich heute das Ganze ein wenig aufzuarbeiten.
Nach seinem furiosen Auftritt am Freitag, reihte sich auch am Samstag für ihn eine WP-Bestzeit an die Andere, die Rede ist von Felix Herbold. Er und sein Fiesta schienen mit jedem gefahrenen Kilometer zu einer Einheit zu werden die mit Unterstützung von Co Michael Kölbach unschlagbar werden sollte.
Die verzweifelten Versuche von Brian Madsen und Jens Christian Anker mit dem 207 S 2000 fruchteten nicht und es blieb für das Team bei Rang zwei. Christian Jensen – Sören Töndborg konnten sich mit dem 207 S 2000 den dritten Platz auf dem Podium sichern. Nach einer Korrektur der Zeitenliste vom Freitag, erschien dann auch Sandro Wallenwein mit Marcus Poschner wieder dort wo er hingehörte, nämlich auf Rang 4.
Hermann Gaßner – Siegfried Schrankl bewegten den Evo X am Beginn der Rallye sehr verhalten, konnten sich aber dann doch noch den fünften Platz sichern. Max Christensen – Ole R. Frederiksen im Subaru Imreza als nächstes dänisches Team in den Top Ten erreichte mit beständiger Fahrweise den sechsten Platz, allerdings mit schon über 1 Minute Rückstand. Platz 7 sicherten sich Peter Corazza – Ronald Bauer mit dem Evo X, knapp dahinter Dirk Riebensahm und Kendra Stockmar im Evo IX. Auf Platz 9 einer der „kleinen“ C2 R2 mit Lars Mysliwietz – Oliver Schuhmacher, dann der erste GTT 3, als Schlusslicht der Top Ten Timo Bernhardt und Marco Clasen. |
Der am Freitag noch recht gut platzierte Robert Pritzl hatte in der WP 6 beim Anbremsen einer Linkskurve nicht mit soviel Dreck auf der Piste gerechnet und rutschte dort kurzfristig in einen Strohballen und verlor etliche Sekunden, ein paar Kurven weiter war wohl wegen dieses Missgeschicks der Adrenalinspiegel etwas zu hoch, er versenkte nach einem Überschlag den Subaru Impreza im Acker.
Der Norden
Nun zu unseren Nordmannen, Guido Imhoff und Sebastian Walker hatten sichtlich Spaß ohne großen Druck mitfahren zu dürfen, da tat auch ein Gesamtrang 68 nicht weh. Unser Martin Schütte konnte zum Samstag leider nicht mehr dabei sein. Dafür schienen Henrik Hanser – Alexander Rödiger ein gutes Händchen für die anspruchsvollen Strecken zu haben und „geigten“ im vorderen Mittelfeld mit dem BMW 318is !!! kräftig mit. Nur Nils Heitmann – Daniel Hammerich schoben sich mit dem Clio vor Hendrik und gewannen die Division 9. Dritter wurden hier Mario Dupke – Stefan Groth im Toyota Corolla. Auch in der Division 7 drei Nordlichter vorn, Kai Dieter Kölle mit Bianca Hutzfeldt im Porsche als Sieger, als Zweite liefen Dirk Zipfel – Hartmut Walch mit dem M3 ein, die Kupplungsprobleme waren behoben, sowie auch die Lokalmatadoren Ralf Bonde - Ervin Gottschalk im BMW 325ix als Dritte.
Den Vergleich unserer beiden Clio Piloten konnten ziemlich klar Nils Heitmann und Daniel Hammerich für sich entscheiden. Achim Behrens mit Dirk Schnelle als Co konnten die Gangart von Nils nicht ganz mithalten. In ihrer Division 8 wurde sie aber doch noch Zweite. Dirk Bieber und Günter Bade wurden mit dem Toyota Corolla Sieger der C 26. Da hat sich das Frieren in der Kälte des Serviceplatzes für Claudia gelohnt!
Dann blieben noch Stefan Pingel –Thomas Puls BMW E 30 sie belegten in Division 8 Platz 4. Sven Horakh mit Stefanie Zorn als Copilotin fuhren auf Platz 5 der D 9 im Opel Astra. Das Team Igor Rybczynski – Andreas Karg stellten den BMW 318is in der D 8 auf Platz 6.
Eine besondere Schrecksekunde hatte die sonst so beständig fahrende Crew des SMC-Stade, Uwe Bode und Gerd Brudermann hatten in der WP 8 einen nachhaltigen Kontakt mit einem Baum, dieser war wesentlich stärker als ihr Hyundai Accent. Zum Glück ist den Insassen körperlich nichts geschehen. Kopf hoch Jungs!
RC Alle Ergebnisse
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Wikinger 3 "RBHahn" |

RBHahn
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Herbold / Kölbach gewinnen ADAC Wikinger Rallye Wallenwein übernimmt DRM Führung -Bernhard mit erster DRM-Bestzeit
Strahlender Sonnenschein, fast 100 Starter aus vier Nationen, darunter die Top-Piloten aus Deutschland und Dänemark, anspruchsvolle Wertungsprüfungen in Angeln, dem ‚hügeligen Land’ mit einem riesigen Zuschaueransturm und nicht zuletzt ein Rallye-Fest auf dem zum Service-Platz umfunktionierten Marktplatz inmitten von Süderbrarup: Die ADAC Wikinger Rallye (24. – 26. März 2011) zeigte sich von ihrer attraktivsten Seite.
Schon beim Shakedown, dem letzten Test unter Wettbewerbsbedingungen am späten Donnerstag, zeigte sich das sportliche Potential der nördlichsten Rallye Deutschlands. Der Thüringer Olaf Dobberkau, im Porsche 911 GT3 einer der vielen Favoriten auf den Gesamtsieg formulierte: „Eine wunderschöne Strecke, das ist der selektivste Shakedown den ich bis jetzt gefahren bin. Und er hat alles, was die Schwierigkeiten dieser Rallye ausmacht. Hier ist sowieso das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Co-Pilot extrem wichtig.“ Nach der Besichtigung der Strecke ging es dann am Freitag ab 18.00 Uhr auf dem Markplatz in Süderbrarup endlich los. Vier anspruchvolle Prüfungen standen vor der Übernachtungspause auf dem Programm. Auf der Startrampe schickte Bürgermeister Johannes Peter Hennigsen die Teilnehmer auf die Reise. „Die ADAC Wikinger Rallye ist für Süderbrarup und die ganze Region ein großer Gewinn, deshalb unterstützen wir die Veranstalter gerne. Eigentlich sollte ich hier nur die Spitze starten, aber jedes der 97 Teams hat es verdient, dass ihnen der gebührende Respekt gewährt wird, deshalb blieb ich bis zu den letzten Teilnehmern.“
Der Auftaktlauf zur Deutschen und Dänischen Rallye-Meisterschaft wurde sportlich zu einer Solovorstellung für Felix Herbold (Ismaning) und seinen Winterwerber Co-Piloten Michael Kölbach. Auf den anspruchsvollen Wertungsprüfungen fuhren sie im Ford Fiesta S2000 elf von zwölf möglichen Bestzeiten und waren mit einer Gesamtfahrzeit von 1:18:58,4 Stunden um mehr als 2 Minuten schneller als der beste Verfolger. Der 25-jährige ADAC-Youngster Felix Herbold war nach seinem Erfolg begeistert, aber fast sprachlos: „Ich weis gar nicht was ich sagen soll. Ich kann es kaum glauben.“ Co Michael Kölbach ergänzt: „Das sind hier schon sehr anspruchsvolle Prüfungen. Für den Co-Piloten ist es sehr schwierig, bei den vielen Kuppen und Kurven den Überblick zu behalten und den richtigen Zeitpunkt für die Ansagen zu finden.“
Bei seiner Premiere in der DRM entriss Rundstrecken-Profi und Porsche-Werkspilot Timo Bernhard (Dittweiler) mit Co Marco Glasen (Freisen) Herbold im Porsche 911 GT3 auf der letzen WP die einzige Bestzeit. Das Podium vervollständigten die Dänen Brian Madsen / Jens-Christian Anker und Christian Jensen / Sören Tönborg in ihren beiden Peugeot 207 S2000. Mit dem vierten Gesamtrang und dem klaren Sieg in der Division 2 eroberten Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (Stuttgart / Laubach) im Subaru Impreza mit 29 Punkten die DRM-Führung.
Im kleinen Citroën C2R2max sicherten sich Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher (Nalbach / Fluterschen) den Sieg in der Division 4. Durch die Zusatzpunkte für den neunten Gesamtrang liegen sie in der DRM-Wertung nun auf Rang zwei (24 Punkte) vor den vierfachen Deutschen Rallyemeistern Hermann Gaßner / Siggi Schrankl (Surheim/Obing) mit 23 Zählern. Der nächste Lauf zur DRM findet vom 15.-16. April bei der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg in Schlitz statt.
Begeisterter Wallenwein übernimmt DRM-Führung
Sandro Wallenwein strahlte auf der Zielrampe in Süderbrarup: „Das ist doch ein gelungener Einstand in die neue DRM-Saison. Und nach dem ersten Lauf habe ich noch nie die DRM angeführt“, erläuterte der Stuttgarter, der zuletzt dreimal in Folge Vize-Meister wurde. „Wir sind im Subaru Impreza bestes Nicht-Super 2000-Team und haben unsere Division klar gewonnen. Natürlich wäre ich noch gerne aufs Podium gefahren, aber das Risiko dazu war zu groß.“ Mit einem Schlussspurt, „am Freitag war ich einfach zu langsam“ fuhr der vierfache Meister Hermann Gaßner noch auf Gesamtrang fünf. Welches Potential in der Kombination Gaßner mit Co Siggi Schrankl und dem Mitsubishi Lancer Evo X steckt, unterstrichen sie mit der zweiten Gesamtzeit in der zehnten Prüfung. In der Meisterschaft liegen sie jedoch einen Zähler hinter Mysliwietz / Schumacher, die im Citroën C2R2max die Division vier klar für sich entschieden und auf den sensationellen neunten Gesamtrang nach vorne fuhren. „Als ich am Anfang hier hingefahren bin hatte ich nicht so ein gutes Gefühl und bin dementsprechend erleichtert, dass ich hier die Klasse gewinnen konnte. Aber die Jungs in der Division 4 sind verdammt stark. Das wird im Laufe des Jahres noch richtig eng.“
Timo Bernhard musste bei seiner DRM-Premiere die Freitagsetappe auf der vierten Prüfung vorzeitig beenden -der Keilriemen zur Wasserpumpe war gerissen. Die daraus resultierende Strafzeit warf den Porsche-Werkspiloten ins Nirvana der Gesamtwertung zurück. Wie schon bei dem defekten Anlasser nach dem Shakedown sorgte sein Team für die Reparatur. Am Samstag kämpfte sich der Saarländer mit Top-5-Zeiten wieder nach vorne, bis ihm in der letzten Wertungsprüfung die erste Gesamtbestzeit in der DRM gelang. „Diese Bestzeit wollte ich unbedingt. Auf dem ersten Durchgang der Prüfung bin ich kurz vor dem Ziel leicht rausgerutscht. Aber für mein Team, die hier einen so tollen Job gemacht haben wollte ich einfach diese Belohnung. Es hat dann im zweiten Anlauf geklappt, obwohl ich mir auf den letzten Metern noch einen Plattfuß vorne rechts eingefahren habe.“ Einige DRM-Piloten mussten trotz toller Leistungen ohne DRM-Zähler die Heimreise aus dem hohen Norden antreten. Der Sachse Carsten Mohe lag im neuen Renault Megane RS auf dem achten Gesamtrang als er nach einem Ausritt aufgeben musste. Der Bayer Robert Pritzl rangierte im Subaru Impreza in der Spitzengruppe der Division 2, als er in WP sechs ebenfalls in einem der vielen Gräben entlang der Prüfungen in Angeln, dem hügeligen Land, seine Hoffnungen versenkte.
‚Kleine’ ganz vorne dabei
Durch die Siege in der Division 5 und 6 fuhren sich zwei Teams mit jeweils 20 Punkten aus den vermeintlich kleineren Divisionen in die Top-5 der DRM-Zwischenwertung. Marijan Griebel (22, Hahnweiler) und Co-Pilot Alexander Rath (Korlingen) gewannen im Suzuki Swift bei ihrer DRM-Premiere die Division 5. „Die Strecken hier sind sehr selektiv, dies ist vor allem auch für die Beifahrer eine große Herausforderung. Es macht deshalb wahnsinnig viel Spaß hier zu fahren“, erklärte der Mittelrhein-Youngster.
Die Diesel-Division ging an Michael Abendroth / Frank Oschmann im Fiat Punto Abarth: „Wir haben unser Dieselprojekt sehr kurzfristig gestartet. Und einen Tag vor Nennungsschluss beschlossen, dass wir hier fahren. Insgeheim habe ich schon gehofft hier in der Division vorne mitfahren zu können. Hätte aber nicht erwartet, dass wir hier gleich gewinnen können.“ Den zweiten Rang sicherten sich die Nordhessen Björn Mohr / Oliver Becker (Opel Astra GTC). Die aktuellen Titelträger der HJS-Dieselmasters übernahmen auch nach dem ersten Saisonlauf 2011 sofort wieder die Führung. „Ich freue mich riesig schnellster HJS-Diesel zu sein und würde natürlich gerne dieses Jahr die HJS Dieselmasters wieder gewinnen können.“
Die Divisionen 7 – 9
Für die Fahrzeuge, deren Sportzulassung bereits abgelaufen ist, gibt es – je nach Leistungsstärke – Punkte in den Divisionen 7 bis 9. Die stärkste Division 9 ging an den Holsteiner Landwirt Kai-Dieter Kölle mit Co-Pilotin Bianca Hutzfeldt im Porsche 911 Carrera. Hier waren lange der Hamburger Jan Becker (Subaru Impreza WRX) und der Hunsrücker Georg Berlandy (BMW M3) in der Spitze, bis sie mit Motorschaden (Becker) bzw. nach einem Ausritt aufgeben mussten. In der Division 8 siegten die Hessen Marcel Mahr-Graulich / Nadja Hartung im Mitsubishi Lancer. Die kleinste Division ging an Nils Heitmann / Daniel Hammerich (Hamburg / Gettdorf). Die amtierenden ADAC Rallyemeister sicherten sich so ihre ersten DRM-Punkte.
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Riesiges Interesse überlastete Internet.
Wer während der Freitagsetappe im Internet die Live-Zeiten verfolgen wollte musste teilweise sehr geduldig sein. Denn mehrfach ging einfach nichts mehr. „Wir hatten zeitweise über 9.500 Zugriffe zeitgleich – so etwas gab es noch nie“, erklärte Zeitnahme-Chef ‚Winni’ Weber. Über Nacht wurde die Website nun so umprogrammiert, dass heute keine Probleme mit der Darstellung mehr entstehen dürften. Das gleiche Problem meldete am Freitag der Veranstalter, teilweise war www.wikinger-rallye.de nicht mehr erreichbar. Auch hier wurde die Website in der Nacht zum Freitag auf einen leistungsstärkeren Server verlegt und dient so nun wieder allen als sichere Informationsquelle.
Die Wikinger im TV
Bewegte Bilder von der ADAC Wikinger Rallye 2011 gibt es diese Woche gleich zweimal im TV: Sport1 sendet am Mittwoch, 30.03. um 23.15 Uhr einen Beitrag in der Sendung Motorsport-News.
Der NDR sendet am Donnerstag (31.3.) ab 18.15 Uhr einen Beitrag über den Holsteiner Landwirt Kai-Dieter Kölle. Sie begleiteten ihn auch auf seinem Weg im Porsche 911 Carrera zum Divisionssieg bei den Wikingern.
Die Stimmen vom Rallye-Wochenende:
1 -Sandro Wallenwein / Marcus Poschner, D/D, Subaru Impreza N 15 “Die neuen Prüfungen der Wikinger Rallye sind noch schneller und flüssiger als sie es letztes Jahr waren. Das kommt meinem Fahrstil zu Gute. Ich wäre natürlich noch gerne dritter geworden, aber Christan Jensen war in seinem Super 2000 Auto nicht zu halten. Für mich ist das ein perfekter Einstand in die DRM und ich freue mich, als Führender zur Hessen Rallye fahren zu können.”
2 -Hermann Gaßner / Siegfried Schrankl, D/D, Mitsubishi Evo X „Ich konnte gegen Ende noch mal deutlich schneller werden. Ich würde sagen dann habe ich doch noch ein versöhnliches Ende mit dieser Rallye gefunden.“
4 -Dirk Riebensahm / Kendra Stockmar, D/D, Mitsubishi Lancer Evo 9 „Auf diesen anspruchsvollen Wertungsprüfungen haben wir an dem Wochenende sehr viel gelernt. Die Rallye ist wirklich extrem anspruchsvoll. Hier muss der Schrieb und das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Co wirklich gut stimmen.“
6 -Torben Nebel / Frank Römer, D/D, Subaru Impreza „Ich hätte nicht gedacht, dass es hier im Norden so viele Kuppen und Berge gibt.“
7 -Timo Bernhard / Marco Glasen, D/D, Porsche 911 GT 3 „Diese Bestzeit wollte ich unbedingt. Auf dem ersten Durchgang der Prüfung bin ich kurz vor dem Ziel kurz rausgerutscht. Aber für mein Team, die hier einen so tollen Job gemacht haben wollte ich einfach diese Belohnung. Es hat dann im letzten Anlauf geklappt, obwohl ich mir auf den letzten Metern noch einen Plattfuß vorne rechts eingefahren habe.“
8 -Carsten Mohe / Katrin Becker, D/D, Renault Megane RS Ausfall durch Unfall in WP 9, zuvor sagte der Sachse: „Wikinger Rallye: Es gibt in Deutschland nicht wirklich was Vergleichbares. Ich bin wahnsinnig erleichtert, dass das neue Auto so konkurrenzfähig ist. Wir sind ja erst noch am Anfang. Auf der zweiten Prüfung mussten wir ein bisschen Tempo rausnehmen, weil Katrin keine Stimme mehr hatte und ich nicht mehr alles verstanden habe.“
9 -Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher, D/D, Citroen C2R2max „Als ich am Anfang hier hingefahren bin hatte ich nicht so ein gutes Gefühl und bin dem-entsprechend erleichtert, dass ich hier die Klasse gewinnen konnte. Aber die Jungs in der Division 4 sind verdammt stark. Das wird noch richtig eng.“
19 -Björn Mohr / Oliver Becker, D/D, Opel Astra GTC „Ich freue mich riesig schnellster HJS Diesel zu sein und würde natürlich gerne dieses Jahr die HJS Dieselmasters wieder gewinnen können.“
20 -Alois Scheidhammer / Willi Trautmannsberger, D/D, Opel Astra GTC „Selbst wenn die Wikinger Rallye noch 1000 km weiter von zu Hause weg wäre hätte es sich gelohnt hier zu fahren. Schöne Plätze wo man auch noch geil Rallye fahren kann sind immer eine Reise wert.“
33 -Brian Madsen / Jens Christian Anker, DK/DK, Peugeot 207 S2000 „Am Samstagmorgen hatten wir Bremsprobleme und ich bin dadurch leicht abgeflogen. Nach der Reparatur im Service war wieder alles ok. Aber aus eigener Kraft konnte ich nicht nach vorne fahren, denn der Felix ist nicht normal.“
34 -Felix Herbold / Michael Kölbach, D/D, Ford Fiesta S2000 „Ich weiß überhaupt nicht was ich sagen soll. Dass ich bei so einem starken Starterfeld 11 von 12 Bestzeiten fahren konnte, kann ich kaum glauben.“
35 -Christian Jensen / Søren Tøndborg, DK/DK, Peugeot 207 S2000 EVO „Die Zeiten an der Spitze kann ich nicht mitgehen. Aber das ist in Ordnung so, denn ich bin lange nicht mehr gefahren.“
38 -Max Christensen / Ole R. Frederiksen, DK/DK, Subaru Impreza „Großartige Prüfungen und das Auto hat sich sehr gut angefühlt. Ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr wieder hierher kommen.“
39 -Peter Corazza / Ronald Bauer, D/D, Mitsubishi Lancer EVO 9 „Seit Dezember habe ich mein Auto richtig am Laufen. Der geht jetzt besser als der Vorgänger. Und ich denke, dass ich jetzt wieder konkurrenzfähig bin. Die Prüfungen hier sind sehr selektiv. Speziell im Dunkeln, das ist eine große Herausforderung.“
42 -Kim Madsen / Kasper Sørensen, DK/DK, Mitsubishi Lancer Evo 7 „Die vielen Kurven und Kuppen sind wir in Dänemark gar nicht gewöhnt. Die Wikinger Rallye ist mit nichts in Dänemark zu vergleichen.“
52 -Guido Imhoff / Sebastian Walker, D/D, VW Golf Kitcar „Ich bin richtig froh, dass wir heute dank Super Rallye hier doch noch fahren konnten. Es hat riesig Spaß gemacht hier zu fahren obwohl ein gutes Ergebnis hier nicht mehr möglich war.“
58 -Kai-Dieter Kölle / Bianca Hutzfeldt, D/D, Porsche 911 Carrera „Das Kamerateam, das mich begleitet motiviert mich natürlich besonders. Und fast wären wir ja auch bester Porsche geworden. Aber unser Auto ist ja sogar älter als Timo.“
50 -Georg Berlandy / Peter Schaaf, D/D, BMW M3 „Wir hatten gestern auf der Anfahrt hierher nach dem Elbtunnel einen Zahnriemenriss an unserem Servicefahrzeug. Ich habe den Motor zerlegt und festgestellt, dass es nicht mit einem Zahnriemenwechsel getan ist. Das größte Problem war dann ein passendes Leihfahrzeug mit Anhängerkupplung zu bekommen. Aber nach insgesamt 22 Stunden Fahrt waren wir dann doch hier und freuen uns nun auf den Start.“ |
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23. März 2011 |

Sandro Wallenwein
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Auftakt zur DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) 2011: Der Countdown für die Wikinger läuft
Mit der ADAC Wikinger Rallye (24. – 26. März) startet die DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) am kommenden Wochenende in die Saison 2011. Bei sechs anspruchsvollen Veranstaltungen fällt die Entscheidung um den Titel des Deutschen Rallye-Meisters. Der sportliche Saisonhöhepunkt wird sicherlich der Start bei der ADAC Rallye Deutschland, dem deutschen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft. Auf der Freitags- und der Samstagsetappe werden jeweils DRM-Punkte vergeben. Deshalb gibt es bei den sechs Veranstaltungen sieben Möglichkeiten, Punkte zu sammeln. 33 Teams sind bislang in die Meisterschaft eingeschrieben, beim Auftaktlauf im hohen Norden zwischen Kiel und Flensburg haben insgesamt sogar 99 Teams ihren Start angekündigt. Mitten im Rekordfeld sind auch die Teilnehmer der dänischen Rallye-Meisterschaft, die ebenfalls bei den ‚Wikingern’ ihren ersten Meisterschaftslauf austragen. Rallyefans sind bei der Jagd um Punkte und Sekunden hautnah dabei: Die Homepage www.rallye-dm.de bietet News und Hintergrundinfos zur DRM. Eindrücke von den WPs und Aktuelles aus dem Servicepark gibt es nach dem Rallyewochenende unter www.DMSB.tv.
Das bewährte Reglement der DRM wurde für die neue Saison nur leicht überarbeitet. Neben der Anpassung der Divisionen wurde dem steigenden Anteil von Dieselfahrzeugen im Rallye-Sport Rechnung getragen und eine eigene Division für die Selbstzünder geschaffen. Mit dem TV-Sender Sport1 konnte die DRM zudem einen Medienpartner gewinnen, der diese spektakuläre Sportart in bewegte Bilder umsetzen wird. „Jetzt wird es langsam Zeit, dass es losgeht“, fasst Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft (Neuberend) die ‚kribbelnde’ Stimmung bei den Wikingern zusammen. „Fast ein Jahr lang haben wir uns auf dieses Wochenende vorbereitet. Wir haben ein tolles Starterfeld, und wenn die Wetterprognosen stimmen, gibt es nach dem sintflutartigen Regen im vergangenen Jahr diesmal eine kalte, aber sonnige ‚Wikinger’.“ Die große Frage: Wer aus dem hochkarätigen Starterfeld gewinnt die ADAC Wikinger Rallye 2011?
DRM-Piloten fiebern Saisonstart entgegen
Eines steht zumindest fest: Der Stuttgarter Sandro Wallenwein geht im Subaru Impreza mit der Nummer 1 ins Rennen. Nach drei deutschen Vize-Titeln in Folge soll nun die Meisterschaft her – da wäre der Sieg bei den Wikingern eine gute Ausgangslage. Doch da dürften einige Piloten etwas einzuwenden haben – Felix Herbold zum Beispiel. Der ADAC-Youngster feierte Ende 2010 seine Premiere im Ford Fiesta Super 2000 und das gleich mit einem Sieg. Vor der Wiederholung dieses Erfolges im Herzen Angelns stehen ihm mit Brian Madsen, Christian Jensen und Ib Kragh allerdings gleich drei schnelle Dänen in ihren Peugeot 207 Super 2000 entgegen. Da es trocken bleiben soll, wären die anspruchsvollen Asphalt-Prüfungen aber auch ein ideales Jagdrevier für insgesamt vier bärenstarke Porsche 911 GT3, unter anderem mit den Spitzenpiloten Olaf Dobberkau und Ruben Zeltner. „Es wird langsam Zeit“, fiebert der Thüringer Dobberkau dem Start entgegen. Ihm gelang 2009 nach 25 Jahren erstmals wieder ein Porsche-Sieg in der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Der Sachse Ruben Zeltner hat nach seiner Wikinger-Premiere im vergangenen Jahr eine klare Beschreibung von den Aufgaben, die aufgrund der vielen Kurven und Kuppen auf den Co-Piloten warten: „Der Beifahrer muss hier um sein Leben lesen …“ |
Für die spannendsten Fragezeichen sorgt ein Neueinsteiger: Timo Bernhard hat Gesamtsiege bei den vier bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt errungen: Le Mans, Daytona, Sebring, Nürburgring (gleich viermal in Folge). Der Porsche-Werksfahrer und ADAC Motorsportler des Jahres 2010 ist in seiner Freizeit ein begeisterter Rallye-Pilot, und will 2011 im Porsche 911 GT3 in die höchste deutsche Rallye-Liga einsteigen.
Weitere zahlreiche Top-Piloten am Start
Der vierfache Deutsche Rallye-Meister Hermann Gaßner zählt im Mitsubishi Lancer ebenso zu den Podiumsanwärtern wie sein sächsischer Markenkollege Peter Corazza, der bei der Wikinger 2009 ganz oben auf dem Podest stand. Auch Carsten Mohe, Meister der Division 2 des Jahres 2009, ist bei der ADAC Wikinger Rallye mit von der Partie. Mohe und Co-Pilotin Katrin Becker setzen in diesem Jahr auf ein neues Rallye-Fahrzeug – einen rund 280 PS starken Renault Mégane RS in Gruppe-N-Spezifikation. Aufgrund des ausgeklügelten Punktesystems muss der neue Deutsche Rallye-Meister jedoch nicht unbedingt aus den großen, leistungsstarken Divisionen kommen. Bestes Beispiel: der Saarländer Lars Mysliwietz. Mit seinem Beifahrer Oliver Schumacher startet er in einem über Winter neu aufgebauten Citroen C2R2max bereits in seine zehnte DRM-Saison.
„Die ADAC Wikinger Rallye als erste Rallye im Jahr ist schon eine ganz besondere Herausforderung“, so der Dritte der DRM-Wertung 2010, der 2007 in seinem kleinen Rallye-Floh schon den Vize-Titel erringen konnte. Eine ganze Armada von Dieselfahrzeugen nutzt die Möglichkeit, in der eigens für diese Rallyewagen geschaffenen Division 6 zu starten. Neben dem Divisionssieg haben sie alle auch eine Top-Platzierung im HJS-Diesel Masters fest im Blick.
Bereits seit 2010 können Teams mit Fahrzeugen, die keine internationale Sportzulassung mehr haben, ebenfalls um DRM-Punkte kämpfen. In den Divisionen 7 bis 9 sind einige neue Gesichter zu finden. Während Dirk Klemund versucht, seinen Divisionstitel zu verteidigen, nimmt der amtierende Sieger der ADAC Youngtimer-Trophy, Georg Berlandy, erstmals die Herausforderung in der höchsten Deutschen Rallyeliga an. Berlandy, der sich im neuen BMW M3 am Wochenende mit einem Gesamtsieg in Kempenich optimal auf seine DRM Premiere einstimmte, oder Fahrer wie der Hamburger Jan Becker im bärenstarken Subaru Impreza WRX sind durchaus in der Lage, ebenfalls ganz weit nach vorne zu fahren.
Mit einem lachenden aber auch weinenden Auge werden zwei eingeschriebene DRM-Teilnehmer den Auftaktlauf erleben. Rainer Haulsen und sein Co-Pilot Frank Schöngart bestreiten die DRM auf einem Suzuki Swift Sport. Das Duo muss bei aller Freude über das tolle Starterfeld sein Heimspiel aber auslassen. Beide sind in die Organisation der motorsportlichen Großveranstaltung eingebunden. Frank Schöngart leitet den Servicepark inmitten von Süderbrarup und bei Rainer Haulsen laufen als Organisationsleiter die Fäden zusammen
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22. März 2011 |

Herbold, Foto RBHahn
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Der Countdown läuft bei den Wikingern Das Motorsportfest „ADAC Wikinger Rallye“ steht in den Startlöchern
Nur noch wenige Tage, man könnte auch die Stunden zählen, bis zum Start der ADAC Wikinger Rallye (24. - 26. März 2011). Erstmals drehen sich die Rallyeräder am Donnerstag ab 18.00 Uhr beim Shakedown, einem letzten Test unter Wettbewerbsbedingungen. Die Organisatoren des Deutsch-Dänischen Rallyefestes mit Rekordbeteiligung stehen in den Startlöchern. Über 400 freiwillige Helfer sind eingeteilt, geschult und bestens auf ihre vielfältigen Aufgaben vorbereitet. Hunderte von Anwohner an den Wertungsprüfungen sind über Straßensperrungen, Ausweich- möglichkeiten und Notfallplanungen informiert. Die 99 Teams aus 4 Nationen treffen in ihren Werkstätten die letzten Vorbereitungen an ihren Sportgeräten – oft wird bis zur letzten Sekunde geschraubt.
In Süderbrarup und der weiteren Umgebung gibt es schon lange kein freies Bett mehr, die Gastronomie ist gerüstet auf den Ansturm hungriger Teams und tausender Fans. „Jetzt wird es langsam Zeit, dass es losgeht“, fasst Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft (Neuberend) die ‚kribbelnde’ Stimmung in der Veranstaltergemeinschaft der Motorsportfreunde Idstedt und des AC Schleswig zusammen. „Fast ein Jahr lang haben wir uns auf dieses Wochenende vorbereitet. Wir haben ein tolles Starterfeld und wenn die Wetterprognosen stimmen, gibt es nach dem sintflutartigen Regen im vergangenen Jahr diesmal eine kalte, aber sonnige ‚Wikinger’.“ Da stellt sich eigentlich nur noch die sportliche Frage: Wer gewinnt die ADAC Wikinger Rallye 2011? Wer hier auf den richtigen Kandidaten setzt, der hat Sachverstand - jede Wette. Selten war es bei einer Veranstaltung so schwierig, selten das Niveau der Top-Piloten so ausgeglichen, selten gab es durch komplett neue Strecken für alle die gleiche Ausgangslage, selten bekundeten die Fahrer so viel Respekt vor der Herausforderung einer Veranstaltung, selten gab es so viele Unbekannte in der Kalkulation.
Die Eins steht fest: Der Stuttgarter Sandro Wallenwein geht im Subaru Impreza mit der Nummer 1 ins Rennen. Nach drei deutschen Vize-Titeln in Folge soll nun die Meisterschaft her – da wäre der Sieg bei den Wikingern eine gute Ausgangslage. Was macht Felix Herbold? Der ADAC-Youngster feierte Ende 2010 seine Premiere im Ford Fiesta Super 2000 und das gleich mit einem Sieg. Vor der Wiederholung dieses Erfolges im Herzen Angelns stehen ihm mit Brian Madsen, Christian Jensen und Ib Kragh gleich drei schnelle Dänen in ihren Peugeot 207 Super 2000 entgegen. Es soll trocken bleiben, dann wären die anspruchsvollen Asphalt-Prüfungen ein ideales ‚Jagdrevier’ für die vier bärenstarken Porsche 911 GT3. „Es wird langsam Zeit“, fiebert der Thüringer Olaf Dobberkau dem Start entgegen, ihm gelang 2009 nach 25 Jahren erstmals wieder ein Porsche Sieg in der DRM. Der Sachse Ruben Zeltner hat nach seiner Wikinger-Premiere im vergangenen Jahr eine klare Beschreibung von den Aufgaben, die aufgrund der vielen Kurven und Kuppen auf den Co-Piloten warten; „der Beifahrer muss hier um sein Leben lesen …“ |
Für die spannendsten Fragezeichen sorgt ein Neueinsteiger: Timo Bernhard hat Gesamtsiege bei den vier bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt errungen: Le Mans, Daytona, Sebring, Nürburgring (gleich viermal in Folge). Der Porsche-Werksfahrer und ADAC Motorsportler des Jahres 2010 ist in seiner Freizeit ein begeisterter Rallye-Pilot, der heuer im Porsche 911 GT3 in die höchste deutsche Rallye-Liga einsteigt: „Ich bin ein Rallye-Amateur, der nicht das letzte Risiko sucht. Mir geht es um tollen Sport, den ich gemeinsam mit meinen Freunden, der Familie und mit einem faszinierenden Auto betreiben will. Andererseits bin ich natürlich Leistungs-sportler. Und das wäre ich nicht ohne eine anständige Portion Ehrgeiz in mir. Schauen wir einfach mal, was bei meinen Wochenendausflügen in den Grenzbereich herauskommt.“
Die Namen der weiteren Top-Piloten aufzuzählen würde bedeuten, die erste Seite der Nennungsliste abzuschreiben. Denn der vierfache Deutsche Rallye-Meister Hermann Gaßner zählt im Mitsubishi Lancer ebenso zu den Podiumsanwärtern wie sein sächsischer Markenkollege Peter Corazza, der bei den Wikingern 2009 ganz oben auf dem Podest stand. Fahrer wie der Hamburger Jan Becker im bärenstarken Subaru Impreza WRX oder Georg Berlandy, der sich im BMW M3 am Wochenende mit einem Gesamtsieg in Kempenich auf seine DRM-Premiere einstimmte sind durchaus in der Lage, ebenfalls ganz weit nach vorne zu fahren. … und wie sagte der Chef-Wikinger: „es wir Zeit, dass es endlich losgeht.“
Genaue Infos über die Lage der Wertungsprüfungen mit der Angabe interessanter Zuschauerpunkte, dem Zeitplan und vielen Informationen rund um die Wikinger-Rallye bietet das 80 Seiten starke Wikinger-Magazin. Es ist an vielen Vorverkaufsstellen im Rallyegebiet sowie auf dem Serviceplatz inmitten von Süderbrarup erhältlich.
Text/Fotos: RBHahn
Nähere Infos dazu gibt es auf www.wikinger-rallye.de.
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18. März 2011 |

RB Hahn
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Rekordfeld bei ADAC Wikinger Rallye 99 Teams aus vier Nationen kommen nach Süderbrarup Die ADAC Wikinger Rallye (24. - 26. März 2011) rund um Süderbrarup macht ihrem Ruf als motorsportliche Großveranstaltung alle Ehre. Genau 99 Teams aus vier Nationen haben ihre Anmeldung zum Auftaktlauf der Deutschen und Dänischen Rallye-Meisterschaft abgegeben. „Hier ist etwas eingetreten, was ich nicht für möglich gehalten habe“, strahlte Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft (Neuberend) bei der Veröffentlichung der Nennliste. Die Veranstaltergemeinschaft des AC Schleswig und der Motorsportfreunde Idstedt hoffte zwar auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends letzten Jahre, dass die Starterzahl vom vergangenen Jahr fast verdoppelt wird, war aber in den kühnsten Träumen nicht zu erwarten. „Seit 1990 hatten wir kein so großes Starterfeld mehr bei der Wikinger“, freute sich auch Organisationsleiter Rainer Haulsen (Schleswig), „auf diese überwältigende Akzeptanz unserer Veranstaltung bei den Teilnehmer sind wir sehr stolz. Zugleich aber stellt es auch eine große Herausforderung an alle Beteiligten dar. Unser Zeitplan ist zwar auf 100 Fahrzeuge ausgelegt, wir werden uns aber auch mächtig ins Zeug legen müssen, um diese Aufgabe zu bewältigen!“ Nicht nur die reine Quantität des Starterfeldes ist beachtlich, auch die Qualität der Teilnehmer mit den Spitzenteams aus Deutschland und Dänemark verspricht den Fans einen sportlichen Höchstgenuss. Sechs Teams starten auf einem der neuen Super-2000-Boliden, vier Porsche 911 GT3 werden nicht nur für einen akustischen Ohrenschmaus sorgen. Dazu eine ganze Armada von Allradlern aus dem Hause Mitsubishi und Subaru sowie die Deutschlandpremiere des neuen Renault Mégane RS, 13 Teams aus den HJS Diesel Masters, und, und, und… Mehr als 10 Teams kommen für den Gesamtsieg in Frage, der in diesem Jahr so heiß umkämpft sein dürfte wie selten zuvor. Spannend wird auch der Kampf um den Sieg im Deutsch-Dänischen Nationenvergleich. Beim letzten Aufeinandertreffen in 2009 ging der Nationen-Sieg an Dänemark, Deutschland stellte mit Peter Corazza / Ronald Bauer jedoch die Gesamtsieger. Die sportlichen Voraussetzungen sind für alle gleich, da es den ‚Wikingern’ erneut gelungen ist, eine komplett neue Veranstaltung rund um Süderbrarup im Herzen Angelns, dem hügeligen Land, zu konzipieren. Bereits am Donnerstag (24.03.11) gibt es das erste Aufeinandertreffen. Beim Shakedown, einem letzten Test unter Wettbewerbsbedingungen, werden die Teams erste ‚Duftmarken’ setzen. Nach der Besichtigung der Wertungsprüfungen am Freitag, erfolgt der Start auf dem zentralen Service-Platz in Süderbrarup um 18.00 Uhr. Nach vier Wertungsprüfungen treffen die ersten Teams ab 21 Uhr dort wieder zur Übernachtungspause ein. Die entscheidende Samstagesetappe über acht weitere Wertungsprüfungen startet ab 10.00 Uhr. Gegen 17.30 Uhr werden die Sieger über die Zielrampe auf dem Marktplatz in Süderbrarup fahren. Das beheizte Festzelt inmitten des Service-Areals, während des gesamten Wochenendes zentraler Anlaufpunkt für Teams und Fans, ist anschließend Schauplatz der großen Siegerparty. |
Genaue Infos über die Lage der Wertungsprüfungen mit der Angabe interessanter Zuschauerpunkte, dem Zeitplan und vielen Informationen rund um die Wikinger-Rallye bietet das 80 Seiten starke Wikinger-Magazin. Es ist an vielen Vorverkaufsstellen im Rallyegebiet erhältlich und kann bis zum 21.3. auch per Post geordert werden. Nähere Infos dazu gibt es auf www.wikinger-rallye.de.
Dänemark sucht neue Rallye-Meister Die dänische Rallye-Meisterschaft 2011 scheint ganz offen zu sein. Weder in der Zweiradmeisterschaft noch in der Allrad-Meisterschaft treten die Titelverteidiger nochmals an. Der amtierende Meister unter den Allradfahrern, Karl-Åge Jensen, kümmert sich jetzt mit vollem Einsatz um seinen neuen Job als Promotor des Danish Rally Championship (DRC), während die amtierenden Zweirad-Meister Brian Madsen/Anja Posorski diesmal mit einem Peugeot 207 Super 2000 bei den Allradlern antreten. Der erste Testeinsatz beim DRC-Finale 2010 endete für das Mixed-Team knapp geschlagen auf Platz zwei, so dass sie das klare Ziel haben, bei den ‚Wikingern’ das beste dänische Team zu werden. Die schwersten Gegner findet das Mixed-Team unter den anderen dänischen Peugeot-Mannschaften. Die DRC-Meister von 2009, Christian Jensen / Søren Tøndborg, werden ihr erste Veranstaltung in einem nagelneuen Peugeot 207 Super 2000 fahren, während ihr ehemaliges Auto von dem 1995er-Gewinner der ADAC Wikinger Rallye, Ib Kragh und seinem Beifahrer Karsten Isaksen übernommen wurde. Ein dänischer Fahrer hat gute und positive Erfahrungen bei der Veranstaltung in Schleswig. Es handelt sich um Max Christensen, der mit seinem Subaru Impreza WRX vor zwei Jahren als bester Däne auf Gesamtrang drei ins Ziel kam.
RB Hahn
Infos zu den beigefügten Fotos: Vorn dabei: Der vierfache Deutsche Rallye-Meister Hermann Gaßner (Surheim) im Mitsubishi Lancer. Deutsch-Dänische Fahrgemeinschaft: Lokalmatador Ralf Bonde (Steinberg), der schon jahrelang mit seinem dänischen Co-Piloten Ervin Gottschalk unterwegs ist.(Titelfoto)
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17. März 2011 |

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HJS DRM 2011 – Saisonauftakt bei der „Wikinger“ Die einzige Serie für ganz Deutschland – Aufwärtstrend ist ungebrochen - neue Strecken und neue Gesichter sorgen für Hochspannung
Bereits in wenigen Tagen erwacht die HJS Diesel Rallye Masters aus ihrem Winterschlaf. Im Rahmen der „ADAC Wikinger Rallye“ (24. – 26. März 2011), mit Start und Ziel in Süderbarup, gastiert Deutschlands populärste Diesel-Meisterschaft im hohen Norden. Ein erstklassiges Teilnehmerfeld mit internationaler Beteiligung steht für Rallyesport auf höchstem Niveau. Eine große Bereicherung ist die umfassende und regelmäßige TV-Berichterstattung beim Sender Sport1 über die Deutsche Rallye Meisterschaft, zu der sich alle Teilnehmer der HJS-DRM eingeschrieben haben. „Wir haben in den letzten Wochen sehr viel Lob für die Auswahl unserer Wertungsläufe erhalten. Es war uns wichtig nur die qualitativ besten Veranstaltungen, in ganz Deutschland verteilt, im Kalender zu haben. Dementsprechend groß fällt auch das Teilnehmer-, Zuschauer-, sowie das Medieninteresse aus. Gerne hätten wir alle Läufe einer gesamtdeutschen, trägerunabhängigen Meisterschaft bestritten, aber das scheint, aus welchen Gründen auch immer, nicht gewollt zu sein“, nimmt Cupinitiator Klaus Osterhaus klar Stellung zur aktuellen Lage im Deutschen Rallyesport.
Björn Mohr und Oliver Becker starten im Opel Astra zur Titelverteidigung. Neben den „altbekannten“ Teilnehmern wie Alois Scheidhammer, Florian Wacha, Thomas Rogoß (alle Opel Astra) Konstantin Keil (VW Golf), Daniel Schmidt, Harald Borowski (beide Skoda Fabia) und Heinz Sagel im Seat Leon haben sich interessante Neueinsteiger für die Serie entschieden.
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Mit Leo Wolf auf Subaru Impreza und Marvin Jerlitschka im Opel Astra möchten gleich zwei erst zwanzigjährige Youngster für Aufsehen sorgen. Die Finnen Jaako Tapper und Kai Ahola starten als erstes finnisches Team in der HJS-DRM. Mit Thomas Hölzlhammer, Marcus Hösel und Sven Mangelsen nehmen weitere Newcomer die Bestzeitenjagd auf. Das Rallyefest im hohen Norden beginnt bereits am Donnerstag, den 24. März, ab 18.00 Uhr mit dem so genannten „Shakedown“. Hier haben die Teilnehmer die Möglichkeit einen letzten Test unter Wettbewerbsbedingungen durchzuführen. Der eigentliche Start zur Wikinger Rallye findet am Freitag, 25. März um 18:01 Uhr auf dem Marktplatz inmitten von Süderbarup statt. Hier befindet sich auch der zentrale Serviceplatz mit großem beheiztem Festzelt als zentrale Anlaufstelle. Die beiden Durchgänge auf dem abendlichen Zuschauer-Rundkurs werden um 18.30 Uhr bzw. 20.30 Uhr absolviert. Nach der Übernachtungspause erfolgt der Restart am Samstag ab 10.00 Uhr zur entscheidenden Schluss-Etappe. Nach insgesamt 12 Wertungsprüfungen, mit knapp 150 Kilometern auf Bestzeit, findet der Zieleinlauf pünktlich um 17.30 Uhr statt. Man darf gespannt sein, wer sich als Erster in die Siegerlisten der HJS Diesel Rallye Masters des Jahres 2011 eintragen darf.
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21. Februar 2011 |

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Johne im Doppelpack DMSB-Präsident bei ADAC Wikinger Rallye 2011 Meist gibt es sie nur im Doppelpack: Das Ehepaar Heidi und Torsten Johne aus dem schleswig-holsteinischen Flintbek. So auch bei der ADAC Wikinger Rallye (24. - 26.März 2011) rund um Süderbrarup, dem Auftaktlauf der Deutschen und Dänischen Rallye-Meisterschaft. Beide sind langjährige Vorstands-Mitglieder des Automobilclub Schleswig, der gemeinsam mit den Motorsportfreunden Idstedt diese Großveranstaltung durchführt. Die Rallye-Szene kennt Heidi Johne aus ihrer aktiven Zeit vom Fahrer- und auch Beifahrersitz. Sie ist jedoch bereits seit Jahrzehnten in der Organisation von Motorsportveranstaltungen für die Dokumentenabnahme und als Rallyesekretärin im Einsatz. So sorgt sie auch jetzt bei den 'Wikingern' für den 'Papierkram' und ist daneben vor allem für die Finanzen verantwortlich. Und das im positiv doppelten Sinn: Nicht nur, dass sie die strikte Einhaltung des vorgegebenen Budgets überwacht, ihr Arbeitgeber, der Kieler Spezialpumpen-Hersteller EDUR, ist gleichzeitig auch einer der wichtigen Sponsoren der Veranstaltung. "Nur durch die Unterstützung unserer Partner ist es überhaupt möglich, eine Veranstaltung mit diesen Dimensionen auf die Beine zu stellen. Wir freuen uns deshalb über jeden neuen Sponsor - auch mit einem kleinen Beitrag" erklärt Heidi Johne. „Heidi ist unsere ‚Frontfrau’,“ so umschreibt Organisationsleiter Rainer Haulsen (Schleswig) mit einem Wort ihre Funktion während der 3-Tages-Veranstaltung. "Sie ist im Rallyebüro die erste Ansprechpartnerin, vor allem für die Teilnehmer. Egal mit welchen Fragen oder Problemen die Teams zu ihr kommen. Sie hat immer ein freundliches Wort und eine passende Lösung parat." Als Präsident des DMSB (Deutscher Motorsport Bund) ist Torsten Johne inzwischen weit über die deutsche Motorsport-Szene hinaus bekannt. Viele wissen auch, dass er als Sportleiter dem Vorstand des ADAC in Schleswig-Holstein angehört. Was aber die wenigsten wissen: Torsten Johne war von 1984 bis 2008 als Rallyeleiter der 'Chef-Wikinger'. "In dieser Veranstaltung steckt auch von mir viel Herzblut", bekennt Johne und freut sich vor allem über die große Anerkennung, die sich die Wikinger-Rallye in den letzten Jahren in Deutschland erworben hat. "Wir waren alle sehr stolz, als wir 2009 erstmals das Prädikat zur deutschen Meisterschaft bekamen. Nun ist es zum dritten Mal gelungen, eine komplett neue Streckenführung anzubieten. Dass die Veranstaltung auch zum dänischen Championat zählt, ist den guten Kontakten des Rallyeleiters Jürgen Krabbenhöft zu verdanken", erklärt der DMSB Präsident. Doch ohne Unterstützung in Sachen "menpower" könnten die beiden Clubs diese Aufgabe nicht stemmen: "Viele Ortsclubs und der gesamte Vorstand des ADAC Schleswig-Holstein stehen voll hinter der Rallye. Und schließlich schreibt unser Ministerpräsident Peter Harry Carstensen in seinem Grußwort: Wer auch nur ein wenig "Benzin im Blut" hat, sollte sich die ADAC Wikinger Rallye nicht entgehen lassen." Neben der eigentlichen Rallye rund um Süderbrarup gibt es auch auf dem Marktplatz von Süderbrarup eine Menge Aktivitäten zu erleben. Und Johne's Rolle bei der aktuellen Veranstaltung? "Natürlich bin ich bei der Rallye vor Ort und versuche meine Erfahrungen mit einzubringen.“ So ganz kann es der langjährige Wikinger-Leiter dann also doch nicht lassen ...
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Randnotizen: Medizinisch bestens versorgt. Bei einer Motorsport-Veranstaltung wie der ADAC Wikinger Rallye ist auch für den Fall der Fälle gesorgt. „Da gehen wir keine Kompromisse ein“, so Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft (Neuberend). So steht am Start einer jeden Wertungsprüfung ein Rettungswagen der Johanniter mit einem ausgebildeten Not-Arzt. Aber auch darüber hinaus ist für ‚medizinische Unterstützung’ bestens gesorgt. In der Region um Süderbrarup werden große Teile der ZDF-Serie ‚Der Landarzt’ gedreht. Wer zur Praxis von Dr. Bergmann möchte, der hat von der Wertungsprüfung ‚Uhlekuhl’ nur einige Meter bis zum Drehort auf Gut Lindauhof bei Lindaunis. Wer eher auf die alternative Betreuung durch Kräuterdoktor Hinnerksen setzen möchte, den führt die Prüfung ‚Stennebek’ direkt am Kräutergarten auf dem Holländerhof in Wagersrott vorbei. Und danach zu einer Erfrischung in Maren Jantzens Gasthof? Der befindet sich im Hotel Café Krog in Ulsnis und liegt direkt an der Prüfung ‚Höckmoos’. Rallyefest im hohen Norden Auf den anspruchsvollen Asphaltprüfungen in Angeln rund um Süderbrarup kämpfen die Top-Piloten der Dänischen und der Deutschen Rallye- Meisterschaft. Denn bei der ADAC Wikinger Rallye geht es vom 24. - 26. März um die ersten Saisonpunkte in gleich zwei Landesmeisterschaften. Den Auftakt bildet am Donnerstagabend der Shakedown, ein letzter Test unter Wettbewerbsbedingungen. Die Veranstaltergemeinschaft der ADAC-Ortsclubs MSF Idstedt und AC Schleswig bietet zum sportlichen Warmup am Freitagabend einen Zuschauerrundkurs unter Flutlicht. Der Samstag steht dann ganz im Zeichen der Wertungsprüfungen im ‚hügeligen Land’ Angelns, bevor das Rallyefest mit einer Siegerparty endet. Dreh- und Angelpunkt sowie zentrale Anlaufstelle für die Fans ist das Rallye- Zentrum auf dem Markplatz in Süderbrarup mit Serviceplatz und beheiztem Festzelt. Aktuelle Infos und die ständig aktualisierte Nennliste auf www.wikinger-rallye.de |
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11. Februar 2011 |

Gute Stimmung garantiert!
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Sieben Wertungsläufe verteilt auf das gesamte Bundesgebiet - 14 von 16 Startplätze bereits vergeben - Markenvielfalt und Chancengleichheit - Preisgelderhöhung auf 28.000 Euro - große Medienpräsenz und professioneller Auftritt im Servicepark
Auch im sechsten Jahr hält das große Interesse an der HJS Diesel Rallye Mastes an. Mit dem Automobilclub von Deutschland e.V. (AvD) und der Fa. Bastuck Abgasanlagen konnten neue Partner für die Saison 2011 gewonnen werden. Daneben halten der Reifenhersteller Hankook Performance Tires, Ravenol Motoröl, der Motorsportlieferant Sandtler, Škoda Auto und die Fa. HJS Emission Technology als Serienpartner an der Meisterschaft fest. Dank dieser renommierten Firmen konnte das ohnehin schon hohe Preisgeld nochmals auf 28.000 Euro aufgestockt werden. Bereits jetzt haben sich 14 Teams für das Championat eingeschrieben. Somit stehen nur noch zwei Startplätze zur Verfügung. Neben den Top-Piloten der vergangenen Jahre haben sich viele interessante Neueinsteiger für die HJS Diesel Rallye Masters entschieden. Besonders stolz ist man darauf, dass sogar ein finnisches Team in diesem Jahr an den Start geht. Worin liegt der besondere Reiz dieser Meisterschaft? Warum hält mancher Teilnehmer der Serie seit dem ersten Lauf die Treue, kehrten Aussteiger nach kurzer Pause wieder zurück oder steigen gar Piloten ein, die seit Jahren in internationalen Meisterschaften große Erfolge einfahren. Wir fragten die, die es wissen müssen. Hier einige Aussagen von Teilnehmern der Saison 2011:
Björn Mohr, 31 Jahre (Opel Astra) Champion 2010 Im Moment ist die HJS Diesel Rallye Master die am besten organisierte Meisterschaft in Deutschland. Zudem gibt es nirgends einen besseren Zusammenhalt unter den Teams. Diese Kameradschaft ermöglichte mir bei der Rallye Ostsee im letzten Jahr den Titelgewinn! Es macht einfach Spaß mit den anderen Klassengegnern auf den Prüfungen um Zehntelsekunden zu kämpfen und am Abend gemeinsam zu feiern. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meiner Freudin, meinem Beifahrer Olli und dem Rest unseres Teams bedanken, ohne Euch wäre das alles erst gar nicht möglich…
Daniel Schmidt, 36 Jahre (Skoda Fabia) Ich bin der einzige, der von Anfang an regelmäßig dabei ist. Dazu immer mit dem gleichem Auto und gleicher Hülle! 35 Rallyes ohne Crash und nur zwei Ausfälle durch technische Probleme. Mit den Endplatzierungen 1 Mal Fünfter, 2 Mal Dritter, 1 Mal Vize und 1Mal Meister bin ich sehr zufrieden. Ganz klar ist unser Ziel für 2011, wieder unter die Top 3 zu fahren, auch wenn die Konkurrenz sehr stark sein wird. Zusammen mit meinem Copilot Jürgen Breuer, mit tatkräftiger Unterstützung von Familie und Freunde trete ich die sechste Saison in der HJS-DRM mit dem altbekannten Skoda Fabia an…
Kai Ahola, 35 Jahre (Seat Leon) Copilot von Jaako Tapper / FIN Mein Fahrer Jaako Tapper machte sich beim letztjährigen Finale bei der 3-Städte Rallye ein Bild von der HJS Diesel Rallye Masters. Das Konzept und die Umsetzung überzeugten ihn auf Anhieb. Da ich selbst in Deutschland geboren wurde und ein Großteil meiner Familie hier lebt, musste ich auf die Frage „ob ich denn Lust dazu hätte“ keine Sekunde überlegen. Wir freuen uns darauf, Auslandserfahrungen sammeln zu können und sind schon sehr auf die Straßenverhältnisse gespannt. Bei uns zu Hause fährt man entweder auf Schotter oder Schnee, das wird in Deutschland sicherlich anders sein…
Alois Scheidhammer, 47 Jahre (Opel Astra) Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass die HJS Diesel Rallye Masters in diesem Jahr qualitativ nochmals aufgewertet wurde. Wir werden einige neue Strecken unter die Räder nehmen und gerade darin besteht doch der Reiz beim Rallyesport. Letzte Woche haben wir in Rüsselsheim einen neuen Motor für unseren Opel abgeholt. Der Wagen läuft jetzt wieder richtig schön und wir freuen uns riesig, dass es im März bei der Wikinger Rallye endlich wieder los geht…
Heinz Sagel, 49 Jahre (Seat Leon) Ich mache es kurz! Ich bin seit zwei Jahren im Cup dabei. Diese Meisterschaft ist sensationell! Besonders hervorzuheben ist die gute und straffe Organisation. Mein Wunsch wäre es, wenn noch einige Auslandseinsätze dazu kämen, wie beispielsweise im Mitropa Rallye Cup…
Konstantin Keil, 29 Jahre (VW Golf) Wir halten der HJS Diesel Rallye Masters aus vieler Hinsicht seit Jahren die Treue. An erster Stelle steht der hohe Teamgeist in der gesamten Truppe. Wenn jemand ein Problem hat, dann helfen sich alle gegenseitig, das ist im Motorsport einzigartig. Desweiteren gibt es hier wohl das beste Preis- / Leistungsverhältnis um auf einer solch hohen Ebene Rallyesport zu betreiben. Nachdem wir im letzten Jahr häufig durch technische Probleme eingebremst wurden, haben wir über den Winter unsere Hausaufgaben gemacht und hoffen wieder regelmäßiger das Ziel zu sehen…
Leo Wolf, 20 Jahre (Subaru Impreza) Ich habe letztes Jahr mit dem Rallyesport angefangen und verschiedene Fahrzeuge mit wechselnden Copiloten ausprobiert. Nachdem ich mit Thomas Schöpf einen festen Beifahrer gefunden habe, legten wir mit unserem Sponsor „MLR-Leasing aus Regensburg“ den Fokus auf die HJS Diesel Rallye Masters. Hier kann man mit einer guten Leistung auf sich aufmerksam machen und mit etwas Glück sogar noch etwas Preisgeld einfahren. Bei der Suche nach dem passenden Fahrzeug wurden wir bei SG-Sport fündig und gehen mit einem Subaru Impreza an den Start. Dieses Fahrzeug ist der Konkurrenz leistungsmäßig leicht unterlegen, doch erhoffen wir uns Vorteile mit dem Allradantrieb…
Termine der HJS Diesel Rallye Masters 2011
24.-26. März 2011 Wikinger Rallye 14.-15. April 2011 Hessen Rallye Vogelsberg 12.-14. Mai 2011 Sachsen-Rallye 21.-23. Juli 2011 Rallye Baden-Württemberg 26.-27. August 2011 Niederbayern Rallye 23.-24. September 2011 Saarland Rallye 28.-29. Oktober 2011 Stehr Rallyesprint.eu
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17. Januar 2011 / PM 1 - RB Hahn |

RB Hahn
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Winter hat Wikinger erneut fest im Griff Vorbereitungen zur ADAC Wikinger Rallye 2011 laufen auf Hochtouren
Auch in diesem Jahr hat der Winter die ‚Wikinger’ fest im Griff. Die Vorbereitungen zum Auftaktlauf der Deutschen- und Dänischen Rallye-Meisterschaft bei der ADAC Wikinger Rallye (24. - 26. März 2011) rund um Süderbrarup können noch nicht so wie geplant durchgeführt werden. „Wir haben zwar alle gemeindlichen Zustimmungen, aber der frühe und lang anhaltende Wintereinbruch sorgt erneut für Verzögerungen“, erklärt Orgaleiter Rainer Haulsen (Schleswig). So konnten einzelne Arbeiten der Streckenvorbereitung sowie die Erstellung des Bordbuches noch nicht abgeschlossen werden. „Auf den Wertungsprüfungen sind immer noch einige Abschnitte durch Schneeverwehungen unpassierbar. Aber noch sind wir voll im Plan.“ Auf die Teilnehmer der höchsten Rallye-Ligen in Deutschland und Dänemark wartet mit der ‚Wikinger 2011’ ein echtes ‚Schmankerl’. „Wir haben es nach 2009 und 2010 erneut geschafft, eine fast komplett neue Rallye auf die Beine zu stellen“, berichtet Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft (Neuberend). „Die beste Prüfung aus 2009 haben wir wieder im Programm, alles andere ist neu. Damit gibt es auch für Teams, die noch nicht bei uns am Start waren, eine absolute Chancengleichheit.“ Der Veranstaltergemeinschaft aus den Motorsportfreunden Idstedt und dem Automobilclub Schleswig ist zudem eine extrem kompakte Veranstaltung gelungen. Die zwölf anspruchsvollen Wertungsprüfungen im Herzen Angelns, dem ‚hügeligen Land’, liegen unmittelbar rund um das Rallye-Zentrum in Süderbrarup. |
Die 150 auf Bestzeit zu absolvierenden Asphalt-Wertungskilometer mit vielen Kurven, jeder Menge Kuppen und Ortsdurchfahrten bilden 58 % der Gesamtstrecke. „Die Anfahrt vom Rallyezentrum zu der am Nächsten gelegenen Prüfung beträgt etwas mehr als einen Kilometer, auch die Abstände zwischen den einzelnen Prüfungen sind sehr kurz. Da lohnt es sich für die Teams kaum, den Helm abzunehmen“, so Chef-Wikinger Jürgen Krabbenhöft schmunzelnd. Das Rallyefest im hohen Norden beginnt bereits am Donnerstag, den 24. März, ab 18.00 Uhr mit dem Shakedown, einem letzten Test unter Wettbewerbsbedingungen. Dreh- und Angelpunkt für Teilnehmer und Fans ist das Rallye-Zentrum inmitten von Süderbrarup. Auf dem Serviceplatz steht zudem als zentrale Anlaufstelle ein großes beheiztes Zelt. Nach der Besichtigung der Wertungsprüfungen ist hier am Freitag ab 18.00 Uhr der Start zu den ersten vier der insgesamt zwölf Wertungsprüfungen. Die beiden Durchgänge auf dem abendlichen Zuschauer-Rundkurs werden um 18.30 Uhr bzw. 20.30 Uhr gestartet. Nach der Übernachtungspause startet der Rallyetross am Samstag um 10.00 Uhr zur entscheidenden Schluss-Etappe. Ab 17.30 Uhr werden auf dem Marktplatz in Süderbrarup die Sieger der ADAC Wikinger-Rallye 2011 geehrt. Dann ist auch die Entscheidung gefallen, wer diesmal den dänischdeutschen Vergleich für sich entschieden hat.
Aktuelle Infos auf www.wikinger-rallye.de
Media-/Pressekontakt: media@wikinger-rallye.de Jürgen Hahn +49 172 80 90 443 |
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Der Norden ist bereit! |

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Wikinger-Rallye 2011
Ende März startet die DRM im hohen Norden in ihre neue Saison. Bei der Wikinger-Rallye kommt es zum Aufeinandertreffen mit der dänischen Meisterschaft.
Erneut ist Süderbrarup Dreh- und Angelpunkt der Wikinger-Rallye (24. bis 26. März). "Der Markplatz ist hervorragend für diesen Zweck geeignet, Amt und Gemeinde unterstützen uns nach Kräften und auch im Umfeld sind wir sehr gut aufgenommen worden", stellt Organisationsleiter Rainer Haulsen fest.
Die Veranstaltergemeinschaft der beiden ADAC-Ortsclubs MSF Idstedt und AC Schleswig plant, noch mehr Aktivitäten auf den Marktplatz zu verlagern: "Hier werden sich 2011 nicht nur der zentrale Serviceplatz, sondern auch Start und Ziel der Veranstaltung sowie das Parc fermé in der Nacht von Freitag auf Sonnabend sowie nach der Zielankunft befinden. Wir stehen in aussichtsreichen Verhandlungen für ein großes, beheiztes Rallyezelt als Zentrum der ADAC Wikinger Rallye 2011. In diesem Zelt soll am Freitag-Nachmittag – zugänglich für das Publikum – die technische Abnahme durchgeführt werden, ebenso wie die Siegerehrung am Sonnabend-Abend. Mit einem Rundum-Catering wollen wir das Angebot abrunden", führte Haulsen weiter aus.
Auch vom sportlichen Angebot bietet die ADAC Wikinger Rallye einiges: „Im Moment sieht es so aus, dass die längste Verbindungsetappe 10,5 km beträgt, die kürzeste Wertungsprüfung ist 9,2 km lang ist und die Gesamtstrecke der Veranstaltung wird sich wohl deutlich unter 300 km bewegen wird. Dabei planen wir zwölf WP´s über eine Länge von rund 150 km ein“, erläutert Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft den Stand der Vorbereitungen.
Zum zweiten Mal nach 2009 wird es zum Aufeinandertreffen der besten deutschen und dänischen Fahrer kommen. Die Organisatoren haben sich mit Erfolg um ein Prädikat zur Dänischen Meisterschaft bemüht. „Die Wikinger steht im dänischen Kalender, damit ist ein Spitzen-Teilnehmerfeld fast schon garantiert“, freut sich Torsten Johne gleich doppelt, als Sportleiter des ADAC Schleswig-Holstein und als Präsident des Deutschen Motorsport Bundes. Die Vergabe eines dänischen Prädikates an die Wikinger-Rallye hat fast schon Tradition. Bereits zum zehnten Mal fahren die Skandinavier südlich ihrer Grenze um nationale Titelpunkte.
Quelle: RallyeMag
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