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Nachrichten Int. |
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27. Oktober 2011 |

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"Goldener Herbst"
Den Beginn der Herbstzeit konnte die Mannschaft von Walker Racing erneut mit einem Gesamtsieg „einläuten“ und bei der Herbstrallye in Visselhövede einen klaren Start-Ziel Sieg herausfahren. Bereits auf der ersten Wertungsprüfung setzten Guido Imhoff / Sebastian Walker in ihrem VW Golf KitCar die schnellste Fahrzeit und steigerten sich im Laufe der Rallye immer mehr. Letztendlich betrug ihr Vorsprung in der Gesamtwertung auf das Zweitplatzierte Team Olaf Müller / Henrik Grünhagen (BMW 320), die vor der Rallye als absolute Favoriten benannt wurden, 43,2 Sekunden. Ein Sieg, der die zuvor erlittenen Niederschläge bei der Rallye Bad Schmiedeberg (Defekt einer Antriebswelle) sowie den Ausfall durch Lenkungsproblemen bei der ADAC Ostsee Rallye im September schnell in Vergessenheit gerieten lassen.
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Zum Saisonabschluss steht nun am nächsten Wochenende (28. – 30. Oktober) der „rallyesprint. eu“ in Schwalmtal-Storndorf auf dem Programm, wo man mit der Startnummer 20 in dem 92 Teams starken Feld zur Bestzeitenjagd antreten wird. Dass das Einsatzfahrzeug in der Zwischenzeit noch einmal technisch Durchgesehen wird und kleine Blessuren der letzten Einsätze entfernt werden, ist im Team eine Selbstverständlichkeit. Nach einer hoffentlich erfolgreichen Rallye ist dann für 2011 Saisonende bei Walker Racing. Infos zu den Veranstaltungen und zum aktuellen Geschehen bei Walker Racing werden auf der Homepage, durch diese Presseinfos und durch Anmeldung zum Newsletter (siehe Homepage www.walker-racing.de) allen Interessierten zugänglich gemacht.
JvS
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Rallye Antibes - EM |

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Glücklich und mit einem gehörigen Muskelkater in den Oberarmen steuerte der Göttinger Hajo Rochlitz erstmals einen Twingo R1 über die Zielrampe der südfranzösischen EM-Rallye Antibes. Der Muskelkater war die Folge des einzigen technischen Problems am sonst perfekt funktionierenden Renault: Nach jeweils 5 Minuten Fahrzeit verabschiedete sich die elektrische Servolenkung.Vermutlich erzeugen die extrem vielen Kurven der unglaublich schönen und sehr anspruchsvollen Rallyestrecke eine zu hohe Temperatur innerhalb der elektrischen Bauteile. Die Folge war der Verlust der Servounterstützung auf den sehr selektiven Streckenabschnitten.Bei Tests in Deutschland war das nicht der Fall. Eigentlich sollte diese Rallye eine Standortbestimmung für das Team sein.Hajo Rochlitz startete nach 2010 das zweite Mal mit Sohn Benjamin auf dem Beifahrersitz in Antibes. Das Auto war in der verbesserten Fahrzeuggruppe A-1600 (inkl.R2)genannt.Es entsprach jedoch bis auf Kleinigkeiten der Klasse R1(inkl.N-1600). Ein wirklicher Vergleich mit ähnlich leistungsstarken Fahrzeugen war so nicht mehr möglich, weil zu riskant.Der gewöhnliche Rallyefahrerr gibt in dieser Situation meist auf. Aufhören kam für das Team aber nicht in Frage.Immerhin bestand das Service-Team aus den niedersächsischen Rallyefahrern Daniel Brusch, Haimo Lingl und Thomas Smidt. Die waren extra per Flieger nach Nizza nachgereist.Sie hatten keine Lust sich in Nizza oder Antibes am Strand in die Sonne zu legen. Auf der letzten WP startete der letzte verbliebene Gruppe A-1600 Starter direkt vor dem Twingo.Und er rollte in Sichtweite von Hajo Rochlitz aus.Antriebswelle gebrochen.... .....glaubte zumindest Hajo und schlich von da an dem Ziel der letzten WP entgegen, immerhin mehr als 5 Minuten langsamer als im ersten Durchgang. Pech für Familie Rochlitz,dass der Peugeot lediglich ein Problem mit dem Gaszug hatte. So blieb der Peugeot mit knapp 2 Minuten vorn. Aber egal. Die Rallye war rundherum wieder ein wirklich tolles Erlebnis. Urlaub und hochkarätiger Motorsport wurden genial verknüpft. Frank Ehrhardt
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23. August 2011 |
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Wenn du kein Glück hast, kommt auch Pech dazu. Hänninen und Gassner werden von Defekten und Fehlern gestoppt – und zwei Podiumsplätze gehen verloren. Das Team Red Bull ŠKODA vor der Rallye Deutschland 2011, 6. Lauf zur SWRC, 18. – 21. August 2011, Raum Trier. Tabellenführer Hänninen/Markkula (FIN/ ŠKODA Fabia S2000) belegt nach einer Mehrzahl von Reifenschäden den undankbaren 4. Platz. Gassner jun./Wüstenhagen (GER/ ŠKODA Fabia S2000) werden auch nicht verschont und bleiben weit unter den Möglichkeiten – P7.
Das erfolgsverwöhnte Team Red Bull SKODA blieb diesmal bei der Rallye Deutschland weit unter seinen Möglichkeiten. Nach Siegen durch Hänninen bei der Acropolis-Rallye und der Finnland-Rallye blieb diesmal das Siegespodest ohne Beteiligung der Roten Bullen auf ihrem Skoda Fabia S2000.
Dabei begann alles so vielversprechend. Die beiden Red Bull Skoda Piloten waren lange Zeit auf P1 und P3 in der Gesamtwertung, vor allem Gassner zeige mit Top-Zeiten immer wieder sein Potenzial im Raum Trier. Bis zur Sonderprüfung belegten Hänninen und Gassner die Plätze 1 und 3 in der Gesamtwertung.
Aber: Unnötige Fehler warfen beide Piloten schon am ersten Tag der Asphaltrallye weit zurück und ausserhalb jeder Siegesträume. Sowohl Hänninen als auch Gassner beschädigten nach individuellen Fehlern die Radaufhängung. Juho verlor dabei die Führung; Gassner den dritten Platz. Aufgrund des Super Rally Systems konnten beide weiterfahren – ein schwacher Trost für das erfolgsverwöhnte Team.
Am zweiten Tag wurde die berühmt-berüchtigte SP Panzerplatte zum Stolpersein für Hänninen und Gassner. Bei Hermann traten sogar zwei Reifenschäden auf und er musste damit den zweiten Tag beenden. P4 für den Finnen und P8 für Gassner vor dem Schlusstag sind eine sehr enttäuschende Zwischenbilanz.
Wozu beide Red Bull SKODA Teams fähig gewesen wären, zeigten sie auch zum Auftakt des letzten Tages bei Regen. Hänninen erzielte noch drei SP-Zeiten und auch Gassner fuhr eine zweitbeste Zeit. Nach 340 Sonderprüfungskilometern hieß der Sieger der Rallye Deutschland – Tänak /Sikk (Estland). In der WM verteidigen Hänninen/Markkula mit P4 die Gesamtführung. Gassner kam auf P7.
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Hänninen: „Ich bin immer noch sehr enttäuscht, über meinen unnötigen Fehler gleich am ersten Tag. Schon hier habe ich die Rallye verloren. Selbstverständlich hatten wir andere Ziele hier in Deutschland. Trotz aller Probleme haben wir aber nie aufgehört zu kämpfen, wollten um jede Position fighten, schließlich geht es um wichtige Punkte. So betrachtet haben wir mit P4 noch Schadensbegrenzung begangen. Aber ich hatte mir bei meiner ersten Deutschland Rallye viel mehr erwartet. Vor allem weil wir sehr schnelle Zeiten fahren konnten. Wir müssen uns auf die beiden letzten Rallyes in Frankreich und Spanien konzentrieren und versuchen, unsere WM-Führung zu halten. “Gassner jun.: „Wir sind sehr enttäuscht, über den ganzen Verlauf dieser Rallye. Vor allem über das Pech mit gleich zwei Reifenschäden hintereinander. Wir mussten danach aufgeben, weil wir keinen Ersatzreifen mehr an Bord hatten. Wir wollten aber in jedem Fall ins Ziel kommen und möglichst viel Erfahrung zu sammeln.
Zum Schluss konnten wir noch gute Zeiten fahren. Wir konzentrieren uns schon ganz auf Frankreich.“ Teamchef Raimund Baumschlager: „Es ist leider nicht so gelaufen, wie wir es wollten und es auch vorgestellt haben. Wir hatten einfach unheimlich viel Pech. Aber Juho ist in der Gesamtwertung weiter an der Spitze - und wir müssen uns schon jetzt auf Frankreich konzentrieren. Ab jetzt zählt jeder Punkt. Mit Hermann bin ich zufrieden - er hatte den Auftrag, gute Zeiten zu fahren und dies ist auch weitgehend gelungen. Er hat, denke ich, sein Potenzial gezeigt. In Frankreich wird es für uns alle nicht leicht, vor allem bei Regen wird es schwer. Aber wir müssen alles versuchen, dass Juho an der Spitze bleibt, vor dem Finale in Spanien.“ |
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13. August 2011 |
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Ein weiteres Heimspiel, diesmal für Hermann. Und Juho will dritten Sieg 2011 in Folge.
Das Team Red Bull ŠKODA vor der Rallye Deutschland 2011, 6. Lauf zur SWRC, 18. – 21. August 2011, Raum Trier.
Tabellenführer Hänninen/Markkula (FIN/ ŠKODA Fabia S2000) vor seiner Deutschland-Premiere.
Gassner jun./Wüstenhagen (GER/ ŠKODA Fabia S2000) dürfen voll attackieren – erstmals in diesem Jahr.
Was für ein Unterschied. Nach der letzten WM-Rallye in Finnland, den extrem schnellen und auch sprunghaften Schotterprüfungen im Land der 1.000 Seen, wechselt der Rallye-Tross nun auf deutschen Asphalt.
Die beschauliche Weingegend an der Mosel wird drei Tage lang ganz im Zeichen der schrillen Rallyeweltmeisterschaft stehen. Seit dem letzten Jahr steht die Rallye Deutschland wieder fix im WRC-Kalender und dies sehr zur Freude der Rallyestars, aber auch zur großen Freude der Fans im Raum Trier. 344 Kilometer auf 19 Prüfungen. Die Rallye Deutschland gilt völlig zurecht als Klassiker – mit seinen berühmten Spitzkehren in den Weinbergen, Sonderprüfungen wie Panzerplatte und Baumholder – einfach herausragend, sowie die zahlreichen Hinkelsteine am Streckenrand.
Für das Team Red Bull SKODA gibt es erneut ein Heimspiel. Während Juho Hänninen/Mikko Markkula (FIN) zuletzt in Finnland auf vertrautem Boden gewinnen konnten, haben nun die deutschen Rallyemeister 2009 Heimvorteil: Hermann Gassner jun./Kathi Wüstenhagen (GER).
Hänninen will unbedingt den dritten WM-Lauf in Folge gewinnen und seine Titelambitionen in diesem Jahr weiter unterstreichen.
Gassner jun. hingegen will bei seinem Heimspiel ebenfalls ganz nach vor – zumindest auf das Podium. Beide Red Bull SKODA Teams können bis zum Rallyestart in Deutschland noch testen.
Und beide Teams werden entsprechend gut vorbereitet am Start der Rallye Deutschland stehen – bei der ersten Sonderprüfung Ruwertal/Fell 1, am Freitag, 19. August 2011, um 10:13 Uhr.
Hänninen: „Ich starte erstmals bei der Deutschland Rallye, es wird also nicht gerade einfach für mich. Aber ich will auch hier natürlich gewinnen. Ich habe gehört, dass die Strecken sehr anspruchsvoll sind und einige meiner Kollegen wie u.a. Martin Prokop hier schon viel Erfahrung sammeln konnten.
Ich denke, dass wir viele Setup-Varianten mancher IRC-Asphalt Rallyes nutzen können, das wird uns sicher helfen. Jetzt wird es in dieser Phase der WM überhaupt schwieriger für mich, werden wir doch auch in Frankreich erstmals an den Start gehen. Nur in Katalonien kenne ich mich wieder aus….!“
Gassner jun.: „Meine Heimrallye wird natürlich ganz besonders für mich. Auch wenn ich die meisten Prüfungen hier kenne – so wird es mit dem Fabia S2000 doch eine absolute Premiere sein. Die Tests an den vergangenen Tages verliefen sehr gut, ich fühle mich sehr wohl im Auto und hoffe, ganz weit vorne ins Ziel zu kommen.“
Teamchef Raimund Baumschlager: „Wir werden am Mittwoch und dann auch am nächsten Montag testen – und wir werden bereit sein für eine selektive Rallye. Hermann wird hier erstmals mit seinem Fabia auf Asphalt fahren, und er wird erstmals in diesem Jahr auch ohne angezogene Handbremse fahren dürfen. Er darf und soll bei seiner Heimrallye voll attackieren.
Juho hingegen wird sicher nicht an die WM denken und taktieren. Wer ich ihn kennt, der weiß, dass er seinen Siegeslauf auch in Trier fortsetzen will. Ich erwarte mir beide Teams vorn an der Spitze!“
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10. JUli 2011 |
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Haulsen/Schöngart starten bei Rallye Weltmeisterschaft
Als einziges Rallyeteam aus Schleswig-Holstein starten am kommenden Wochenende Rainer Haulsen (Schleswig) und Frank Schöngart (Janneby) bei der diesjährigen Deutschland Rallye in Trier. Während WM-Titelverteidiger Mikko Hirvonen mit Sébastian Loeb, der die Deutschland Rallye seit 2002 ununterbrochen gewinnen konnte, um den Gesamtsieg kämpfen wird, geht es für Haulsen/Schöngart um wichtige Punkte in der Deutschen Rallyemeisterschaft. Nachdem vor drei Wochen bei der Rallye Baden-Württemberg wieder 10 wichtige Punkte im Championat errungen und mit in den Norden genommen werden konnten, wartet nun eine besondere Herausforderung auf das für die Motorsportfreunde Idstedt (MSF) startende Rallyeteam. Im Rahmen des Weltmeisterschaftslaufes wird am Freitag wie auch am Samstag um Punkte in der Deutschen Rallyemeisterschaft gerungen, wobei insgesamt rund 300 Kilometer auf Bestzeit zu absolvieren sind. „Dies wird bei dem angesagten Sommerwetter in den saarländischen Weinbergen eine große Herausforderung für uns aber vor allem auch für unseren Suzuki Swift werden“, so Rainer Haulsen. |
Als besonderes Highlight werden am Sonnabend zwei Wertungsprüfungen von jeweils 38 km Länge auf dem Truppenübungsplatz Baumholder zu fahren sein. Diese Wertungsprüfungen sind im Kalender der Rallye Weltmeisterschaft genau so berühmt wie berüchtigt, da die Streckenführung extrem selektiv ist, viele Sprungkuppen enthält und rechts und links der Wege massive Gesteinsbrocken liegen. „Hier wurden schon viele Siegeshoffnungen begraben und Autos verformt“, ergänzt Frank Schöngart. „Hier ist ein genauer Aufschrieb jeder Kurve und jeder Gegebenheit notwendig, um das Ziel zu erreichen.“ Bereits am Wochenende vor der Rallye reisten Haulsen/Schöngart nach Süddeutschland, um das so genannte „Gebetbuch des Beifahrers“ zu erstellen und die ersten Trainingskilometer zu absolvieren. „Das Ziel unseres Rallyeteams wird sein, die Rallye unfallfrei und ohne technische Defekte zu absolvieren und den 15. Tabellenplatz (unmittelbar hinter Porsche Werksfahrer Timo Bernhard) in der Meisterschaft zu sichern“, so MSF-Vorsitzender Jürgen Krabbenhöft.
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03. Juli 2011 |

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Dramatik in Baden Württemberg
Björn Mohr behauptet sich knapp vor Youngster Leo Wolf – Scheidhammer trotz technischer Probleme auf dem Podium - Wechselhafte Witterungsverhältnisse sorgten für ein „Reifenroulette“
Der vierte Wertungslauf zur AvD-HJS Diesel Rallye Masters fand auf den schnellen Wertungsprüfungen der Rallye Baden Württemberg (22./23. Juli 2011) statt. Pünktlich zum Start öffnete Petrus seine Pforten und setzte die erste Wertungsprüfung unter Wasser. Den besten Start erwischte der Finne Kai Ahola, der im Fiat Punto die erste Bestzeit auf den Asphalt brannte. Auch auf der zweiten Prüfung bejubelten mehrere Hundert Zuschauer im „Motodrom Weidenstetten“ die schnelle Fahrt des sympathischen Skandinavier, der die Führung noch beim zweiten Durchgang inne hielt. In der Verfolgung lauerten Björn Mohr (Opel) und Leo Wolf im Subaru Impreza. Aufgrund technischer Defekte mussten Thomas Hölzlhammer (Fiat Grande Punto) und Marvin Jerlitschka (Opel Astra) ihre Dieseltriebwerke bereits am Abend abstellen.
Der zweite Tag begann mit Dauerregen und einer anspruchsvollen Wertungsprüfung, die vom Tal aus mit Serpentinen auf den Berg führte und danach zurück ins Tal. Nach nur wenigen Kilometern endete die furiose Fahrt des führenden Fiat-Piloten unsanft an einem Baum. Die Meisterschaftsleader Björn Mohr und Oliver Becker übernahmen fortan die Führungsposition. Nur wenige Sekunden dahinter agierten die Junioren Leo Wolf und Thomas Schöpf mit großem Einsatz, als Ziel den ersten Laufsieg vor Augen. Heinz-Otto Sagel und Stefanie Fritzensmeier verteidigten derweil den dritten Platz vor Alois Scheidhammer und Willi Trautmannsberger, die aufgrund eines fehlenden vierten Ganges mit stumpfen Waffen ankämpften.
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Plötzlich herrschte Hektik beim Mittagsservice: „Wir bemerkten zuerst eine schleifende Kupplung. Im Service sahen wir einen leichten Ölverlust am Getriebe. Wir entschlossen uns ein Loch durch das Getriebegehäuse zu bohren, um dann mit Hilfe eines Schlauches die Kupplung mit Bremsenreiniger vom Öl zu befreien. Diese Prozedur wiederholten wir nach jeder Prüfung und die Mühe sollte sich schließlich auch lohnen“, strahlte Mohr im Ziel, der in dieser Saison bislang ungeschlagen ist. Leo Wolf mühte sich redlich ab, doch mehr als der zweite Platz war nicht drin: „Wir waren sehr nahe dran. Hätte die Rallyeleitung den großen Schotteranteil am Freitag nicht gestrichen, wären unsere Karten im allradgetriebenen Subaru sicherlich besser gewesen“, resümierte der junge Bayer am Abend. Komplettiert wurde das Podium von Alois Scheidhammer, der im Endspurt bei abtrocknenden Streckenverhältnissen den Weg am Seat von Heinz-Otto Sagel vorbei fand.
Daniel Schmidt konnte mit seinem Skoda Fabia nicht an seine Glanzform vom letzten Lauf in Sachsen anknüpfen. Mit dem fünften Platz verteidigt er dennoch Rang zwei in der Meisterschaft, wenn auch Punktgleich mit Alois Scheidhammer. Zur Halbzeit musste Thomas Rogoß mit einem Aufhängungsschaden am Opel Astra aufgeben. Die beiden schwäbischen Besatzungen Markus Hösel / Isabella Scire-Banchitta im VW Golf und Sven Mangelsen / Volker Kirschbau auf Opel Astra kommen sichtlich immer besser in Fahrt, was sich auch in den gefahrenen Zeiten wiederspiegelt.
„Die Rallye Baden-Württemberg entsprach leider nicht ansatzweise den sonst üblichen Qualitätsansprüchen der Meisterschaftsläufe zur HJS Diesel Rallye Masters“, zeigten sich die Teilnehmer und die Organisatoren einheitlich enttäuscht.
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29. Juli 2011 |

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Große Vorfreude auf finnischen Schotter Nach den erfreulichen Nachrichten der letzten Woche, konzentriert sich das Team Riedemann/Wenzel nun voll und ganz auf den nächsten Lauf zurWRC Academy. Die lange Sommerpause hat ein Ende. Bevor Christian Riedemann und Michael Wenzel bei der ADAC Rallye Deutschland ihre große Chance in Angriff nehmen werden, wollen sie ihr Können auf finnischem Schotter unter Beweis stellen. Anlass hierzu bietet der dritte Lauf zur WRC Academy, welcher bei der atemberaubenden Neste Oil Rally Finland (28.07. –30.07.2011) ausgetragen wird. Rund um Jyväskylä gilt es 18 Wertungsprüfungen mit einer Länge von ca. 280 Kilometern zu überstehen, denn unzählige Kuppen, Hügel und extrem hohe Geschwindigkeiten sorgen für erhöhtes Ausfallrisiko. Auch ein Jahr nach dem 60-jährigen Jubiläum hat die ehemalige 1000-Seen Rallye noch etliche Neuerungen vorzuweisen –darunter spektakuläre neue Wertungsprüfungen sowie einen Remote-Service in Lahti. Traditionell beginnt auch die kommende Woche für das deutsche Team mit der Dokumentenabnahme am Montag. Es folgen zwei Tage zur Erstellung des Aufschriebs, welche eine besondere Herausforderung darstellen werden. „Bei meiner ersten Teilnahme an dieser Rallye in 2010 habe ich mich mit dem Aufschrieb sehr schwer getan und daher allgemein viel zu langsam geschrieben. Doch in diesem möchte ich versuchen, das neu Gelernte bestmöglich umzusetzen.„, erklärt der 23-jährige Sulinger. Ob sich das Duo aus Deutschland gegen die auf Schotter besonders konkurrenzstarken Skandinavier der WRC Academy durchsetzen kann, wird sich vielleicht schon am Donnerstag bei den ersten drei Prüfungen zeigen. Nichtsdestotrotz hoffen die derzeit Siebtplatzierten, am Samstagabend mit einer Top 5 Platzierung aus den finnischen Wäldern fahren zu können. |
Traditionell beginnt auch die kommende Woche für das deutsche Team mit der Dokumentenabnahme am Montag. Es folgen zwei Tage zur Erstellung des Aufschriebs, welche eine besondere Herausforderung darstellen werden. „Bei meiner ersten Teilnahme an dieser Rallye in 2010 habe ich mich mit dem Aufschrieb sehr schwer getan und daher allgemein viel zu langsam geschrieben. Doch in diesem möchte ich versuchen, das neu Gelernte bestmöglich umzusetzen.„, erklärt der 23-jährige Sulinger. Ob sich das Duo aus Deutschland gegen die auf Schotter besonders konkurrenzstarken Skandinavier der WRC Academy durchsetzen kann, wird sich vielleicht schon am Donnerstag bei den ersten drei Prüfungen zeigen. Nichtsdestotrotz hoffen die derzeit Siebtplatzierten, am Samstagabend mit einer Top 5 Platzierung aus den finnischen Wäldern fahren zu können. |
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24. Juli 2011 |
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Heimspiel für Juho und Lehrspiel für Hermann.
Das Team Red Bull ŠKODA vor der Finnland Rallye 2011, 5. Lauf zur SWRC, 28. – 30. Juli 2011, Jyväskylä.
Tabellenführer Hänninen/Markkula (FIN/ ŠKODA Fabia S2000) hat in Finnland schon zweimal gewonnen – der Hattrick wird angestrebt.
Gassner jun./Wüstenhagen (GER/ ŠKODA Fabia S2000) vor ihrem Debüt im Land der 1.000 Seen.
Am letzten Juli Wochenende steht das Land der 1.000 Seen ganz im Zeichen tausender PS – bei der Finnland Rallye 2011. Der Klassiker unter den WM-Rallyes ist zugleich der fünfte Lauf in der SWRC und somit Start in Hälfte 2 in der FIA Super 2000 World Rally Championship 2011.
Red Bull Skoda geht erneut mit zwei Teams an den Start – mit unterschiedlichen Zielsetzungen und Erwartungen.
Juho Hänninen/Mikko Markkula (FIN) starten auf ihrem SKODA Fabia S2000 nach dem Sieg in Griechenland als WM-Führende – und zählen bei ihrem Heimspiel natürlich zu den Topfavoriten. Hänninen hat zudem die Rallye Finnland in seiner Gruppe schon zweimal gewinnen können.
Hermann Gassner jun./Kathi Wüstenhagen (GER) stehen vor einem Lehrspiel auf finnischen Schotterpfaden. Der deutsche Rallyemeister 2009 geht erstmals in Finnland an den Start und wird dabei vor allem die neuen Eindrücke verarbeiten müssen. Die WM-Prüfungen, bei denen Gassner jun. bereits Erfahrungen sammeln konnte, folgen dann in Deutschland, Frankreich und Spanien. |
Beide Teams werden am Sonntag am offiziellen SWRC-Test in Finnland teilnehmen – und ein letztes Update an ihren Red Bull SKODA Fabia S2000 vornehmen.
Hänninen: „Ich brauche definitiv weitere Punkte für die Gesamtwertung, versuche aber natürlich auch zu gewinnen - wie im letzten Jahr. Tänak wird wieder sehr schnell sein, schätze ich. Diese Heim-Rallye ist natürlich doppelt motivierend für mich - es kommen zudem viele Freunde und auch die Familie. Die Rallye wird zum Teil auf neuen Strecken gefahren – die Charakteristik bleibt aber: sehr schnelle Passagen, viele Sprünge, und sehr sehr viel Wald.....“ Gassner jun.: „Ich freue mich ganz besonders auf Finnland und auf eine weitere Herausforderung. Die schnellen Strecken hier gehören zu den großen Klassikern im Rallye-Kalender. Natürlich will ich hier möglichst viel lernen und ins Ziel kommen.
Teamchef Raimund Baumschlager: „Juho zählt sicher zu den ganz großen Favoriten und ich bin überzeugt, dass er mit dem Druck einer Heimrallye umgehen kann. Hermann hingegen soll nicht mit dem Podium oder dem Sieg spekulieren – er ist hier, um zu lernen und sein Talent und sein großes Potenzial weiter zu schärfen.“
THOMAS BLAZEK
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22. Juni 2011 |

JvS
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>Platz 2 zum Geburtstag <
Bedingt durch technische Probleme musste das Team Walker Racing einige gesteckte Ziele frühzeitig beenden. Das VW Golf KitCar haderte immer wieder mit der Technik und bescherte den motivierten Insassen Guido Imhoff und Sebastian Walker bei den vergangenen Einsätzen einige Ausfälle. Trotz grundlegender Revision über den langen Winter musste die Mannschaft erneut in der Werkstatt Einzug halten und dem „Patienten“ mit passendem Werkzeug und Messgeräten „zu Leibe rücken“. Zum Erstaunen der Fachleute konnten bei der intensiven Arbeit einige Fehler sicher lokalisiert und behoben werden. Weitere mögliche Fehlerquellen wurden jetzt gleich mit geprüft und auf „Nummer sicher“ ersetzt bzw. verbessert. Am Ende der umfangreichen Arbeiten erfolgte eine längere Probefahrt, die mit einem klaren „jetzt passt alles“ den Schlussstrich unter die Bemühungen zog. Dass perfekt aufgestellte Team ging dann bei der Rallye Grönegau am 11. Juni in die aktive Testphase und bestritt als Vorwagen diese hochinteressante Rallye. Nach der dritten Wertungsprüfung, die allesamt absolut perfekt abliefen, begann man am Setup noch ein wenig Feinschliff zu investieren um für die geplante Rückkehr bei der Rallye Stemweder Berg das gesamte Fahrzeug auf Beststand zu haben. Mit der Erkenntnis ohne jede Kleinigkeit den Aktivtest bestanden zu haben, starteten Imhoff/Walker am vergangenen Wochenende in Stemwede.
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Bereits auf der Auftaktwertungsprüfung an frühen Morgen setzten die „Golftreter“ eine erste Gesamtbestzeit und übernahmen die Führung des 59 Teams starken Feldes. Von WP zu WP gab es Steigerungen und es begann ein sportlicher Fight mit dem Allrad Team Knöbel/Mönkemöller im Subaru Impreza um die Bestzueiten. Erst als am Nachmittag der „Wettergott“ mit starken Regenschauern die Strecken „wässerte“ konnten die „Allradler“ ihren Vorteil auch in Vorsprung umsetzten. Besonders auf den letzten 2 Strecken kam dann noch der häufige Wetterwechsel zu tragen, da Knöbel zum Teil seine Fahrzeiten auf trockenen, Imhoff hingegen auf nassen Wegen absolvieren mussten. „Es war ein großartiger und sportlicher Fight, den wir knapp (8,4 Sekunden) verloren haben“ so die einheitliche Meinung von Guido und Sebastian, die dennoch voller Freude den Sekt am Zielbogen genossen. In guter Erinnerung wird dieser 2. Gesamtplatz auch im Leben des VW Golf KitCar bleiben, denn vor genau 16. Jahren stand dieses Auto am Stemweder Berg zum allerersten Mal in seinem Rallyeleben am Start einer Wertungsprüfung. Dank der jetzt gesammelten Punkte für unterschiedliche Meisterschaften wird nun erste einmal gerechnet, um den weiteren Einsatzplan mit den passenden Serien abzugleichen. Infos zu den Veranstaltungen und zum aktuellen Geschehen bei Walker Racing werden auch 2011 auf der Homepage, durch diese Presseinfos und durch Anmeldung zum Newsletter (siehe Homepage) erfolgen.
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01. Mai 2011 |

Foto: sascha-smf.de
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Erfolgreicher Auftritt im Twingo R2 Das Team Riedemann/Bobrink überzeugt im Twingo R2 vor heimischem Publikum.
An diesem Wochenende ging das Team Riedemann/Bobrink bei der ADAC Mobil Pegasus Rallye Sulinger Land (30.04.2010) an den Start. Rund um Sulingen galt es mit alter Cockpitbesetzung in einem Renault Twingo R2 für Furore zu sorgen. Die 13 zu fahrenden Wertungsprüfungen mit einer Länge von etwa 140 Kilometern boten einige Neuerungen im Vergleich zu den letzten Jahren. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase konnte sich der 23-jährige Sulinger sehr schnell mit den neuen Strecken sowie dem neuen Auto vertraut machen. Zumal der Twingo R2 etwas nervöser ist als der Fiesta R2, welcher in der WM Akademie eingeführt wurde, ist in welligen Passagen besondere Vorsicht geboten. Unglücklicherweise hatte das Team bereits Mitte der dritten Wertungsprüfung einen kaputten Auspuff zu beklagen. Demzufolge hatten sie im Laufe ihrer Heimrallye einen, wenn auch geringen, Leistungsverlust zu beklagen. Hinzukam ein kleiner „Aha“ Moment auf Prüfung sieben, welcher ebenfalls Zeit kostete. Ein besonderes Highlight der Rallye stellte natürlich auch für die heimischem Fahrer die 20 Kilometer lange WP auf dem IVG Gelände. Letztendlich lief es auf einen siebten Platz in der Gesamtwertung sowie eine zweite Platzierung in der Divison hinaus. „Angesichts des starken Starterfelds sind wir sehr zufrieden mit unserer Leistung, auch wenn vielleicht noch etwas mehr drin gewesen wäre. Nichtsdestotrotz hatten wir jede Menge Spaß mit dem kleinen Twingo R2 und konnten weitere Erfahrungen auf den neuen Strecken sammeln. |
Selbstverständlich wird es nach wie vor etwas Besonderes bleiben vor heimischem Publikum zu fahren.“ , so Christian. Zudem gilt ein besonderer Dank dem Carsten Mohe, Jan Günther sowie dem Team von Riedemann Rallyesport für die perfekte Betreuung des Autos. Bereits am kommenden Wochenende steht der nächste Lauf zur WM Akademie bei der Rally d'Italia Sardegna an, so dass Christian Riedemann und Michael Wenzel noch heute nach Sardinien fliegen werden. Es erwartet die Deutschen eine äußerst materialraubende Schotterrallye mit einer Länge von etwa 274 WP-Kilometern rund um Olbia. Wie üblich, findet extra für die Teilnehmer der WM Akademie am Donnerstag ein Test auf einer drei Kilometer langen Strecke statt.
Christian Riedemann
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13. April 2011 |

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Rallye Jordanien 2011, Lauf zur SWRC, mit Team BRR und Hermann Gassner jun. / Katharina Wüstenhagen (GER), Škoda Fabia S2000.
Ein WM-Auftakt mit vielen Unbekannten – und Hermann startet erstmals auf seinem Skoda.
Trotz der angespannten politischen Situation in dieser Region, soll und wird die Rallye Jordanien 2011 einigermaßen programmgemäß durchgeführt werden.
Von den Unruhen auch rund um den Rallye-Tross blieb natürlich auch das österreichische BRR-Team nicht verschont. Hermann Gassner jun. wird bekanntlich an den kommenden Tagen erstmals mit seinem Red Bull Skoda Fabia S2000 bei einem WM-Lauf an den Start gehen.
Aufgrund des geänderten Anreise-Plans verschob sich der Zeitplan im Vorfeld zumindest um einen Tag. So musste die Besichtigung mit gewöhnlichen Leihautos absolviert werden. Es ist auch noch offen, ob der für Donnerstagvormittag um 11.33 Uhr Ortszeit geplante Rallye-Start auch wirklich erfolgen kann.
Der Saisonauftakt für das neugegründete Team Red Bull Skoda endete in Mexiko leider nicht mit dem erhofften Top-Resultat. Die regierenden finnischen IRC-Champions Juho Hänninen/Mikko Markkula, belegten auf ihrem Skoda Fabia S2000 den 3. Platz in der S-WRC und holten sich ein Top-Ten Ergebnis in der Gesamtwertung. |
In Jordanien steht das Team vor sehr vielen Unbekannten, will aber dennoch das Optimum herausholen. 2008 wurde hier erstmals eine WM-Rallye gefahren.
Die Prüfungen führen quer durch historische Wüstenregionen und bieten jede Menge Abwechslungen, von 1.000 Meter Seehöhe bis 400 Meter unter dem Meeresspiegel.
Hermann Gassner jun. / Kathi Wüstenhagen werden erstmals ein S2000-Auto in einer Rallye einsetzen und entsprechend vorsichtig sind auch die Erwartungen von Red Bull Skoda-Teamchef-Chef Raimund Baumschlager:
„Der Hermann hat bislang nur zwei Mal den Skoda Fabia S2000 Evo2 getestet, es wird seine erste Rallye in einem S2000-Fahrzeug sein. Wir erwarten, dass er hier möglichst viel Erfahrung sammeln kann und auch lernen kann, unter denkbar schwierigsten Bedingungen.“
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17. März 2011 |
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Hammer-Prüfung im IVG-Gelände
Die Rallye Sulinger Land verändert ihr Gesicht und zwar gewaltig. Alle Prüfungen kamen auf dem Prüfstand. Herausgekommen sind viele Überraschungen.
"WP mit Knall-Effekt" titelte das "Rallye-Magazin" vor zwei Jahren. Mit der Vorstellung des IVG-Gelände begann die beliebte Serie "Legendäre Wertungsprüfungen".
Dass die erste Wahl auf das Gelände der Industrie-Verwertungsgesellschaft (IVG) fiel hatte gute Gründe. Jeder Fahrer, der sein Können einmal auf diesen verschlungenen Asphaltwegen unter Beweis stellte, gerät ins Schwärmen. Fahrtechnisch höchst anspruchsvoll, oder wie es der stellvertretende Rallyeleiter Jürgen Riedemann formulierte: "Das Erbrechen der Beifahrer bei dieser Strecke ist nicht ausgeschlossen!" Autor Thomas Senn kommt zum Fazit: "Wer hier heil raus kommt, kann Autofahren."
Jetzt legen die Sulinger noch einen Zacken nach. Ihre Rallye (29.-30. April) bekam ein komplettes Facelift, auch die Prüfung im IVG-Gelände musste dran glauben. Keine Sorge! Gefahren wird weiterhin dort und zwar noch ausführlicher als bisher. Stolze 19.9 Kilometer ist die Prüfung in diesem Jahr lang. Eine echte Herausforderung für die Helden der nationalen Szene und ihre Beifahrer. |
"Die typischen Prüfungen mit den vielen 90-Grad-Abzweigen wird es in diesem Jahr nicht mehr geben. Außer dem Stadtrundkurs in Sulingen sind alle WPs neu", erklären die Veranstalter nicht ohne eine gewisse Portion Stolz. Selbst die bekannte Sprungkuppe über den Bahndamm wurde gestrichen. "Als Ersatz wird es jedoch eine neue Brückenüberfahrt auf der ersten Wertungsprüfung geben. Das wird der neue Sammelpunkt für alle Fotografen", verspricht man im Norden.
Insgesamt 140 WP-Kilometer stehen auf dem Programm. In Sulingen hofft man auf die Fortsetzung des Drei-Länderkampfs zwischen Deutschland, Holland und Dänemark. Die Bühne ist jedenfalls bereitet.
Quelle: RallyeMag
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10. März 2011 |
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Rallyeauftakt-Show am Sachsenring - 19.03.2011
Den 19.März sollten sich Rallyefans auf jeden Fall freihalten, viele Teams präsentieren sich am Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal und feiern gemeinsam den Saisonauftakt 2011. Ausgangspunkt wird die Karthalle an der Rennstrecke sein. "Schon jetzt haben über 20 Teams zugesagt. Wir freuen uns über jeden, der an diesem Tag mit dabei sein möchte. Interessierte Fahrer können sich immer noch kurzfristig anmelden", erklärte Ruben Zeltner. "
Von den Topteams sind unter anderem mit dabei: Felix Herbold, der seinen Ford Fiesta S 2000 nochmals für alle die präsentiert, die nicht mit beim Rallyesprint EU dabei waren. Peter Corazza mit dem Mitsubishi Lancer Evo 9 und Olaf Dobberkau im bekannt-roten Porsche sind mit dabei. Außerdem wird Ruben Zeltner, als Hausherr des Sachsenrings, sein neues Porsche 911 Projekt vorstellen.
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Auch der Chemnitzer AMC, als Veranstalter der Rallye Erzgebirge, wird vertreten sein und alle Fragen zur diesjährigen Rallye beantworten. Die ITRM (Internationale Trabant Rallye Meisterschaft) soll ebenso ihr Programm vorstellen. Von den Chemnitzer Clubteams werden die schnellen Ladies Nadine Stöckel / Nadine Reimann mit vertreten sein. Die Besucher können sich auf ein umfangreiches Rahmenprogramm freuen. Denn die Teams werden nicht nur ihr Programm für 2011 vorstellen, sondern versprechen auch den Fans eine Menge Action. Rallyeexperte Alfred Gorny wird als Sprecher durch das Programm führen. In der Karthalle darf man zu vergünstigten Konditionen selbst ein paar Runden drehen. Weiterhin werden Co-Drives auf der Grand Prix Strecke, sowie Mitfahrten im Shakedown einer Rallye verlost.
Der Eintritt zu diesem Auftaktspektakel ist FREI!
Quelle: erzgebirgsrallye.de
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03. März 2011 |
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Wikinger-Magagzin zur Rallye
Die Vorbereitungen der ADAC Wikinger Rallye 2011 gehen in die Endphase. Der Winter hat die Landschaft Angeln immer noch voll im Griff. Aber immerhin konnte Mitte Februar die WP-DVD für die Teams erstellt werden. Der Versand erfolgt seit Anfang März an die Teilnehmer, die ihr Nenngeld überwiesen haben. Zur Zeit wird mit Hochdruck das 80 Seiten starke Rallye-Magazin erstellt. Am 3. März haben wir Abgabe-Termin beim Drucker! In diesem Heft sind Zahlen, Daten und Fakten zur Veranstaltung ebenso enthalten wie Zeitpläne, WP-Karten mit vorgeschlagenen Zuschauer-Punkten. Allerdings wird von den Rallye-Machern auch deutlich hervorgehoben, dass die landschaftlichen Gegebenheiten den motorsportlich Interessierten nicht entgegenkommen. Das knickbestandene Angelner Hügelland lässt keine “Weitblicke” zu. Insofern sind die vorgeschlagenen Zuschauer-Punkte eben auch nur solche und keine mit Parkmöglichkeiten, Imbiss, Beschallung usw. ausgestatteten Fan-Zonen.
Und die Teilnehmerliste? Natürlich kann die nicht im Heft enthalten sein, wenn dieses bereits vor Nennungsschluss angeboten wird. Daz ugibt es 2 Alternativen: Zum einen drucken wir eine Übersicht, die kostenfrei an allen Vorverkaufsstellen, im Rallyezelt (in Süderbrarup) usw. angegeben werden, zum anderen wird eine entsprechende pdf-Datei auf die Homepage gestellt. Am Freitagabend gibt es einen Zuschauerpunkt mit Imbiss, Streckensprecher usw. an der WP 2/4 Blackesdiek. Einzelheiten folgen.
Erfreulich ist für alle Fans sicherlich die Tatsache, dass für den Besuch der Wertungsprüfungen der ADAC Wikinger Rallye kein Eintritt erhoben wird. Dafür bitten die Macher der Veranstaltung aber darum, reichlich Rallye-Magazine kaufen. Diese gibt es für 6 €. Die Hefte sind voraussichtlich ab 12. März 2011 bei den folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: |
* Team-Tankstellen Schleswig * Team-Tankstelle Süderbrarup * Shell-Tankstelle Süderbrarup * OIL-Tankstelle Süderbrarup * Team-Tankstelle Wanderup * STAR-Tankstelle Böklund * ADAC-Geschäftsstelle Flensburg, Fördepark * ADAC-Geschäftsstelle Kiel, Saarbrückenstr. 154
Unterlagen per Post
Auch in diesem Jahr bieten die “Wikinger” den Versand des Magazines innerhalb Deutschlands an. Dazu ist eine Vorauszahlung erforderlich auf das Konto
VG Wikinger Rallye Kto.Nr. 4 755 286 VR Bank Schleswig-Flensburg (BLZ 216 617 19)
Bitte auf dem Überweisungsträger unbedingt den Absender deutlich angeben, damit eine Zuordnung möglich ist. Zusätzlich bitte unbedingt eine Bestellung per Email an thorsten.schulz@sho.adac.de aufgeben.
Es werden nur Unterlagen versandt, die bis zum 21. März 2011 bestellt und bezahlt sind! Für den Versand und die Verpackung werden pauschal 2 € erhoben, ein Rallye-Magazin kostet inkl. Versand damit 8 €.
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02. März 2011 - 1 |
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Die Ausschreibung [977 KB]
zur 24. ADAC Mobil Pegasus Rallye Sulinger Land 2011 ist verfügbar!
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02. März 2011 - 2 |

RBHahn
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ADAC Wikinger Rallye: eine saubere Sache Rallye-Veranstalter aktiv im EU-Öko-Audit (EMAS)
Großveranstaltungen wie die ADAC Wikinger Rallye (24. - 26. März 2011) rund um Süderbrarup können vor allem auch im Bereich des Umweltschutzes immer weiter optimiert werden. Um ihren aktiven Umweltschutz zu verbessern, haben sich die Motorsportfreunde Idstedt, die gemeinsam mit dem AC Schleswig diesen Lauf zur Deutschen und dänischen Rallye-Meisterschaft organisieren, auf Herz und Nieren prüfen lassen. „Wir sind stolz darauf, dass wir unser Engagement im Umweltschutz nun auch nach außen dokumentieren können und nicht nur mit Worten“, erklärt Jürgen Krabbenhöft (Neuberend) Vorsitzender der MSF Idstedt und gleichzeitig auch Rallyeleiter nach der EMAS -Validierung im Frühjahr 2011.
Mit dem Sport-Audit Schleswig-Holstein und seinem 4-Stufen-System wurde die Grundlage geschaffen, ein Managementsystem zu nutzen, welches gerade auf ehrenamtlich geführte Vereine optimal ausgerichtet ist. Das Sport-Audit Schleswig-Holstein ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landessportverbandes Schleswig-Holstein mit seinen Fachverbänden und dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein. Es gliedert sich in vier Stufen, führt hin bis zur Validierung nach EU-Verordnung 761/2001 (EMAS) und widmet sich unter anderem solchen Sportvereinen, die ihren Sport unter erheblicher Berücksichtigung des Umweltschutzes durchführen. Mit dem Engagement des ADAC und der MSF Idstedt ist es während einer zweiten Projektphase gelungen, die Belange des landgebundenen Motorsports in das Management zu integrieren. So können schleswig-holsteinische Sportvereine der Sparten Automobil- und Motorradsport, Wassermotorsport, Segeln, Kanu, Reiten und Mehrspartensport mit dem neuartigen Konzept des Sport-Audits stufenweise ihr Umweltengagement aufbauen und kontinuierlich weiterentwickeln. Im Vordergrund stehen die Ermittlung und Organisation umweltrechtlicher Vorschriften, Veranstaltungsorganisation unter Beachtung des Umweltschutzes inkl. Genehmigungsmanagement, die Verbesserung des Vereinslebens sowie Notfallvorsorge bei Brand, Erster Hilfe und Vorsorge zu Boden- und Gewässerverunreinigungen. Abgedeckt werden alle klassischen Umweltthemen wie Ressourcenverbrauch, Klimaschutz, Luft, Lärm, Naturschutz, Boden, Abfall, Wasser sowie Aspekte der Sicherheit im Umgang mit Geräten, Arbeitsmitteln, Gefahrstoffen wie Treibstoff und Qualitätsaspekte, d.h. Mitglieder- und Gästeorientierung im Verein. „Gestartet wurde das Pilotprojekt mit Vereinen des Luft- und Segelsport, mit Kanuwandern, Reitern und dem Motorwassersport. 2009 erhielt das Sport-Audit Schleswig-Holstein Bestätigung und neue Impulse durch die Beteiligung des ADAC Schleswig-Holstein und drei engagierten Ortsclubs“, so Frau Dr. Christiane Salzbrenner, Projektbegleitende Ökumentin.
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Mit der Beteiligung der MSF Idstedt e.V. (ADAC) – als Veranstalter von Rallyes auf dem öffentlichen Verkehrsnetz – am Sport-Audit konnten wesentliche umweltgefährdende Aspekte in die Checklisten zur Überprüfung aufgenommen werden, die bisher noch keine Berücksichtigung fanden.
So konnten die Clubmitglieder der MSF Idstedt seit dem Einstieg in die Validierung im Jahre 2009 bis heute ihr Engagement im Motorsport unter Berücksichtigung des Umweltschutzes kontinuierlich optimieren. „Motorsport und Umweltschutz schließen sich nicht aus“, so Torsten Johne (Flintbek), Sportleiter des ADAC in Schleswig-Holstein und Präsident des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB). „Seit vielen Jahren engagieren sich unsere Sportler und Vereine auch im Umweltschutz.“
Im vergangenen Jahr nahm der AC Schleswig, Mitveranstalter bei den Wikingern, ebenfalls den Anlauf, sein Umweltengagement zertifizieren zu lassen. „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Stufe I des Sport-Audits haben wir die erste Hürde genommen“, so Vorsitzender Ulrich Becker. „Wir werden in diesem Jahr auf jeden Fall die Stufen II und III noch absolvieren, um uns für die Zukunft optimal aufzustellen.“ „Oft sind es Kleinigkeiten, durch die man aber erst durch die intensive Beschäftigung mit dem Thema aufmerksam wird“, erklärt Wolfgang Brodkorb (Schleswig), Umweltbeauftragter der Wikinger-Rallye. So stellt der Veranstalter allen Teams im Service-Bereich einen Stromanschluss zur Verfügung. Damit können die Teams auf den Einsatz ihrer mobilen - und nicht immer leisen - Stromaggregate im Servicebereich verzichten. Das wiederum kommt den Anliegern rund um den Marktplatz mitten in Süderbrarup entgegen. Wartungsarbeiten an den Rallye-Boliden im Servicebereich sind nur erlaubt, wenn eine Plane zum Schutz des Bodens unter dem Fahrzeug liegt, getankt werden darf nur in einem speziell gekennzeichneten und abgesicherten Bereich.
Ein weiteres Pilotprojekt gibt es zudem beim Rallyeleiter: Jürgen Krabbenhöft ist während der Veranstaltung in einem ecocraft-Elektrofahrzeug der E.ON Hanse AG unterwegs. „So können wir zukunftsweisende Antriebstechniken auf ihre Alltags-Tauglichkeit testen.“ E.ON Hanse, der große norddeutsche Energiedienstleister, verfügt über fünf dieser Fahrzeuge. Diese werden Kommunen für jeweils 6 Wochen zur Verfügung gestellt, damit diese im täglichen Betrieb die Einsatzmöglichkeiten testen können. „Der Einsatz bei einer Motorsport-Veranstaltung ist auch für uns absolutes Neuland und bietet sicherlich viele neue Erkenntnisse“, erklärte Bernd Hegemann, vom Fuhrparkmanagement der E.ON Hanse, bei der Besichtigung des Fahrzeuges durch Jürgen Krabbenhöft.
RBHahn
Aktuelle Infos auf www.wikinger-rallye.de |
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28. Februar 2011 |

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Rallye Masters – Breite Zustimmung in der Region - ADAC Niedersachsen Rallye kommt gut an Ein sehr guter Kontakt zu den Bauern und Ortsvorstehern vereinfacht die Planung der Wertungsprüfungen ungemein.
Einen Titelaspiranten kann man für die ADAC Rallye Masters Saison 2011 noch nicht erkennen. Dagegen nehmen die Planungen für die 6. ADAC Niedersachsen Rallye langsam schon erste Konturen an. Der Schnee hat nun die letzten Streckenabschnitte der neuen geplanten Wertungsprüfungen freigegeben. „Jetzt können wir endlich in die aktive Planung auch vor Ort eintreten“, so der Rallyeleiter Jürgen Glaubitz vom Hildesheimer Automobilclub e. V. im ADAC. Über die Wintermonate hinweg konnte der veranstaltende ADAC Niedersachsen viele neue Prädikate dazugewinnen. Der ADMV Rallyepokal, der Hessenpokal, sowie der neue NARC 200. Das wird sicherlich viele neue Starter in den Harz locken. Dazu kommt, dass sich die Region um Osterode auf etliche Übernachtungen einstellen wird. Motorsport ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor der strukturschwachen Regionen zumindest für ein Wochenende Belebung verspricht. Somit wird am ersten Juliwochenende der 5. Vorlauf zur ADAC Rallye Masters in Osterode gestartet. |
Noch eine interessante stark wachsende Rallyeserie hat sich dazugesellt. Dazu berichtet Cupkoordinator Kai Wackerhagen, der zuständig für den Norden ist: „Seit 2010 wird die ADAC-Retro-Rallye als ADAC-Clubsport Disziplin bundesweit in zwei regionalen Meisterschaften ausgefahren. Mehr als 160 Teams waren 2009 in der Meisterschaft des ADAC Pfalz platziert Am vergangenen Wochenende war der Saisonauftakt im Süden bei der Rallye Südliche Weinstraße Historic mit 80 Teams mehr als voll besetzt.“ Kai Wackerhagen berichtet über ein paar Details der Retro Rallye Serie: „Eine Retro-Rallye ist eine Gleichmäßigkeits-Veranstaltung für Fahrzeuge, die mindestens 20 Jahre alt sind. Bei den Retro-Rallyes kommt es nicht auf das Erzielen von Höchstgeschwindigkeiten oder Bestzeiten an. Die Gleichmäßigkeitsprüfungen finden auf abgesperrten Strecken im Rahmen von Bestzeitrallyes statt. Die Retro-Rallye ist besonders geeignet für Besitzer historischer Fahrzeuge, die ihre Fahrzeuge sportlich aber materialschonend bewegen möchten und Motorsport-Neulinge, die ohne Zeitdruck den Ablauf einer Rallye aktiv kennen lernen möchten.“
Damit kann man mit Sicherheit ein großes Starterfeld erwarten, die die 60 Teilnehmer vom letzten Jahr sicherlich noch übertreffen werden.
... von Uwe Köllner
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25. Februar 2011 |

Kleint/Wanger
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Slowly Sideways wieder dabei: Premiere eines Ex-Kleint-Werks-Ascona 400
Auch in diesem Jahr wird eine kleine Gruppe des rollenden Rallye-Museums „Slowly Sideways“ die Zuschauer optisch und akustisch auf das Hauptfeld der „Wikinger“ einstimmen. Und zum ersten Mal präsentieren im Norden nicht nur die liebevoll aufgebauten „originalen“ Replikas das Kulturgut „Rallyesport“: Auch zwei „echte“, originale Werkswagen aus der ehemaligen Sportabteilung der Rüsselsheimer demonstrieren wieder im herzhaften Drift Rallyegeschichte der 70er und 80er. Da wäre zum einen der Gruppe 2 Kadett GT/E „GG – DZ 323“. Anders Kulläng feuerte anlässlich der Akropolis Rallye 1978 seinen gelb-schwarzen Blitz aus der Rüsselsheimer Sportschmiede gleich zu Anfang mittels doppelter Rolle von der Strecke. Ohne Frontscheibe geigte er mit dem krummen Opel weiter, bis die Technik endgültig streikte. Das schwer lädierte Fahrzeug wurde noch zurück nach Rüsselsheim gebracht und ging danach in Privathand über, anstatt, wie eigentlich vorgesehen, in der Schrottpresse sein Leben auszuhauchen (Näheres unter „Fahrzeuge“ bei slowlysideways.com). 25 Jahre später wurde Ralf Antweiler in einer verstaubten Scheune am Niederrhein ein angeblich „Originaler“ angeboten. Antweiler wollte es nicht glauben, bis er nach vorsichtigem Abschmirgeln der Farbe auf die Chassis-Nummer SD 81 stieß… Nach zeitintensiver Restauration ist sein Kadett GT/E heute der derzeit einzige bekannte und komplette Werks-Kadett überhaupt. |
Zum anderen kommen Lüttiken/Brack mit einem Ex-Werks Gruppe 4 Opel Ascona 400. Kleint/Wanger belegten mit exakt diesem Wagen bei der Rallye Monte Carlo den 3. Gesamtrang. Auch dieses Fahrzeug ging nach dem Ende seiner Dienstzeit bei Opel-Rüsselsheim in Privathand über, allerdings nach Kenia. Dort wurde es noch 20 Jahre in der Kenianischen Rallyemeisterschaft eingesetzt, bis wieder ein gewisser Ralf Antweiler mit seiner unvergleichlichen Spürnase, dieses Mal aber in Nairobi, in einer verstaubten Blechbaracke eines Hinterhofes auf „heiliges Blech“ stieß… Der Ex-Kleint Ascona aus Afrika bekommt zur Zeit seinen letzten Schliff in der Slowlys-Restaurationsschmiede von Rüdiger Wolf (Rockenhausen). Am 25. März abends darf er bei der „Wikinger“ mit Joachim Lütticken am Steuer wieder seine ersten WP-Kilometer unter die Räder nehmen. Eine Premiere der besonderen Art, aber typisch für „Slowly Sideways“.
Quelle: wikinger-rallye.de Foto: www.mcklein.de
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24. Februar 2011 |
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TEAM RED BULL ŠKODA FEIERT PREMIERE BEI RALLYE MEXIKO - Erster Saisonauftritt des neuen Red Bull Škoda Teams - Hohe Saisonerwartungen an das Team Mladá Boleslav, 23. Februar 2011 – die internationale Rallye-Szene blickt mit Spannung auf das erste März-Wochenende: das neu gebildete Rallye-Team Red Bull Škoda feiert Premiere. Die Mannschaft um IRC-Champion und Top-Pilot Juho Hänninen tritt zum ersten Mal überhaupt in der Kombination Red Bull Škoda und gleichzeitig zum ersten Mal auf den mexikanischen Strecken an. Zum Auftakt der diesjährigen S-WRC Serie steht mit der Rallye Mexiko eines der schwierigsten und spektakulärsten Rennen überhaupt auf dem Programm. Juho Hänninen tritt mit seinem Beifahrer Mikko Markkula (FIN) im Škoda Fabia S2000 gegen starke internationale Konkurrenz an. Teamkollegen Hermann Gassner jr. und Katharina Wüstenhagen (GER) geben ihr Renndebüt in Jordanien. |
Menschen und Material werden bei der Rallye Mexiko, die auf Schotterpisten im Umland der Stadt Leon ausgetragen wird, aufs Höchste gefordert. Dabei stellen nicht nur die Strecke, sondern auch extreme Hitze und die Höhenlage der Region höchste Anforderungen an die Teams. Die anspruchsvollsten Wertungsprüfungen finden in den Bergen statt: Sierra de Lobos und Sierra de Guanajuato bieten eine einzigartige Kombination extremer Bergpassagen und schneller Fahrt in den offenen Tälern. Insgesamt warten 22 Wertungsprüfungen mit 365 Kilometern Extremfahrten und mehr als 1000 Kilometer Verbindungsstrecken auf das stark besetzte Starterfeld. Red Bull Škoda-Pilot Juho Hänninen unterstreicht die Bedeutung der S-WRC: „Unser Start bei der S-WRC ist eine besondere Herausforderung für das ganze Team. Wir haben ambitionierte Ziele und wollen ganz vorne mitfahren. Dafür ist ein guter Start in die Saison sehr wichtig. Die Konkurrenz ist stark, aber wir haben uns bestens vorbereitet. Jetzt wird sich zeigen, wo wir und die anderen Teams stehen.“ Red Bull Škoda-Teamchef Raimund Baumschlager ergänzt: “Die Rallye Mexiko wird alles andere als eine Spazierfahrt, aber wir sind gerüstet. Service und Technik könnten dank der Unterstützung des Werkteams Škoda Motorsport nicht besser sein. Gleichzeitig haben wir mit Juho Hänninen einen der aktuell besten Schotterpisten-Piloten. Ich bin sicher, dass wir bei der Titelvergabe ein gewichtiges Wort mitreden.“ |
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14. Februar 2011 |

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Erste Sitzung der „VG Ostsee“ positiv verlaufen, es gibt Ostsee-Atmosphäre pur! Volle Unterstützung zur Rallye von dem Ostseebad Grömitz.
Die ersten Verhandlungen mit dem Ostseebad Grömitz, vertreten durch Marketingleiter Olaf Dose-Miekley, verliefen am Sonntag dem 13. Februar in Grömitz mit fast nur positiven Vorzeichen ab, in entspannter Atmosphäre wurden erste Entschlüsse zum Rallyezentrum, dem Serviceplatz und dem Rallyebüro gefasst. Die Strandhalle, direkt an der Promenade und Seebrücke, ist als Rallyezentrum vorgesehen. Sie wird am Freitag für die Dokumentenabnahme, sowie Rallyeparty und am Samstag für die Siegerehrung genutzt. Außerdem wird über die zwei Tage dort der offizielle Aushang sein und ein Frühstücks-Büffet für die Teilnehmer und Offiziellen gereicht, hierzu kam die Zusage von Geschäftsführer Stephan Kohler. Von der Strandhalle gibt es einen malerischen Ausblick auf die Seebrücke und die Ostsee, dieser Ausblick lädt zum Verweilen auf einen Kaffee ein. Für die Technische Abnahme zeigte sich die ortansässige Roland Werft sehr interessiert, sie bietet eine große Halle an, auch hier soll dann für Getränke und Imbiss gesorgt werden um die Abnahme für Teilnehmer und die Zuschauer angenehmer zu gestalten.
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Das nächste Highlight ist der große Serviceplatz direkt in Grömitz, ebenfalls sehr nahe der Ostsee. Mit angrenzenden Parkplatz für Wohnmobile mit Versorgungsanschlüssen, gleich nebenan ein Extraplatz für die Trailer. Auch die Zusage für ein Catering / Imbiss / Schwenkgrill, direkt auf dem Platz, liegt ebenso schon zu 99 Prozent vor. Der Start und die Zielankunft wird direkt vor der Seebrücke stattfinden, mit Startrampe und Sektempfang zum Zieleinlauf. Hierzu wird das Ostseebad sogar ca. 500 Meter der Promenade zur Anfahrt der Rallyefahrzeuge freigeben. Durch eine hervorragende Vorarbeit von Michael Ahrens in den Gremien des Ostseebads, sind auch gute Beziehungen in Punkto Sponsoren geknüpft. Viele Geschäftsleute und Handwerksbetriebe zeigen großes Interesse an der Durchführung der Rallye im September. In der Gemeinde Grömitz wird es zusätzlich dieser ganzen Highlights eine neue Wertungsprüfung mit einer Länge von ca. 15 Kilometern geben, wie gewohnt im „Ostsee-Stil“ viele Kurven und Kuppen durch Waldgebiet, mit zweimaliger Ortsdurchfahrt. Nun fehlen nur noch die entsprechenden „Rallyecracks“ die dieses Angebot nutzen wollen und am ersten Endlauf des ADAC Rallyemasters und Endlauf des NARC teilnehmen möchten! |
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04. Februar 2011 |
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Christian Riedemann aus Sulingen ist der zweite deutsche Fahrer in der WM-A, der Nachfolge-Serie der Junior-WM.
Gleichzeitig mit Philipp Knof hat Christian Riedemann gestern die Meldung von der erhalten, dass er an sechs Läufen der WRC Akademie teilnehmen kann. Der 23-jährige Kfz-Mechatroniker aus Niedersachsen bereitet sich nun auf seine zweite Saison in der Rallye-Weltmeisterschaft vor.
Nach zwei Jahren im Suzuki-Cup erlebt Christian Riedemann 2009 den Durchbruch im Citroen C2, mit dem er bei den ADAC Masters den Vizetitel und die Junior-Meisterschaft gewinnt. 2010 startet er in der Ford Fiesta Sporting Trophy mit dem R2-Modell bei fünf WM-Läufen. Viermal verhindert die Technik eine gute Platzierung, beim Abschluss in Spanien fährt Riedemann einen klaren Sieg heraus. |
Auf dem heißen Sitz wird in der kommenden Saison der routinierte Copilot Michael Wenzel Platz nehmen. Christian Riedemann wird auch 2011 wieder von der ADAC Stiftung Sport und vom ADAC Weser-Ems unterstützt.
Quelle: RallyeMag |
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28. Januar 2011 |

Foto: RBHahn
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Rallye Masters – Osterode bleibt Austragungsort
ADAC Niedersachsen Rallye kompakt In die Große Rallye wird eine nationale Rallye intergiert und verspricht noch mehr Teilnehmer. von Uwe Köllner
Die Planungen für die 6.ADAC Niedersachsen Rallye haben begonnen. Das Organisationsteam rund um den Rallyeleiter Jürgen Glaubitz vom Hildesheimer Automobilclub e.V. im ADAC hat seine erste Sitzung beendet. Zu den Neuerungen äußert sich der Rallyeleiter: „In diesem Jahr wird es auch eine nationale Rallye 200 geben. Somit geben wir auch den Teams mit nationalen Lizenzen die Möglichkeit bei den Großen mitzufahren. Die ADAC/HAC Rallye Hildesheim Niedersachsen wird veranstaltet durch den Hildesheimer AC und läuft am gleichen Tag und denselben Stecken wie die ADAC Rallye Masters. Die Chance vor Tausenden von Zuschauern zu fahren und tolle Wertungsprüfungen zu erleben sind damit gegeben. Das sollte sich auch keiner entgehen lassen.“ Dadurch dass die Diesel Rallye Masters dieses Jahr nicht in Osterode gefahren wird, haben die Verantwortlichen schnell reagiert und werden sicherlich mit der nationalen Rallye etliche Rallyeteams in den Harz locken. Überlegungen gibt es auch eine Dieselklasse auszuschreiben, um noch ein paar Dieselfahrzeuge mit Preisgeldern in den Harz zu locken. |
Damit wird am ersten Juliwochenende der 5. Vorlauf zur ADAC Rallye Masters in Osterode gestartet .Die Wertungsprüfungen werden sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal leicht verändern. Durch die sehr guten Kontakte zu den Bauern und Gemeindevorstehern ist der Rallyeleiter Jürgen Glaubitz in der Lage eine oder sogar zwei neue Wertungsprüfungen den Teilnehmern zu bieten. Positive Rückmeldungen bis hoch zur Bezirksregierung, die solche Motorsportveranstaltungen genehmigt, lassen das Orgateam zuversichtlich in die Zukunft schauen. Dazu sagte Burkhard Scheunert, Vorstandsmitglied für Sport im ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt auf der ADAC-Motorsport-Matinee am letzten Wochenende vor 340 geladenen Gästen: „Wir wollen die Rallye Niedersachsen weiter voranbringen und freuen uns schon jetzt auf tollen spannenden Motorsport rund um Osterode.“ |
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22. Januar 2011 |

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It’s Party-Time ADAC-Team in Monaco
Das Team um Ehrhardt Auto+Sport hat seine Vorgaben zur Monte 2011 erfüllt und es bis in das Ziel geschafft. Florian Schmidt und Andreas Schwalie sind mit ihrem Suzuki Ignis als 64. von 120 gestarteten Teilnehmern in Monaco angekommen. Sie müssen zwar auf den letzten Tag verzichten, da sie es leider nicht mehr unter die besten 60 platzieren konnten, trotzdem sind alle mit dem Ergebnis hoch zufrieden. Nun wird erst einmal ausgiebig gefeiert. Nach der Rückkehr in die Heimat wird alles aufgearbeitet und dann gibt es mehr über die Erlebnisse bei der Rallye. |
Bild 1: Der kleine Suzuki Ingis kann sich nun im Parc Fermé am Hafen von Monaco ausruhen Im Parc Fermé.jpg- Foto: Andreas Asche |
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21. Januar 2011 |
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Chaos durch heftigen Wintereinbruch ADAC-Team trotzdem problemlos im Etappenziel
Bei den Wertungsprüfungen (WP) 5 und 6 gab es um die Mittagszeit kaum Veränderungen im Classement. An der Spitze tobte ein Kampf zwischen dem Finnen Juho Hanninen (Skoda) und dem Norweger Petter Solberg (Peugeot).
In der Servicepause kam die Nachricht von schweren Schneefällen für diese beiden Fahrzeuge zu spät. Sie fuhren ohne Winterbereifung ins „Verderben“ und sahen sich nach der WP 7 und 8 nur noch auf Platz 6 (Hanninen) und 7 (Solberg) wieder.
Das ADAC-Suzuki-Team fuhr mit handelsüblichen Conti-Winterreifen problemlos und sicher durch den Tiefschnee ins Etappenziel Valence.
Am Freitag, 21. Januar, wechselt die Rallye von Valence in das ca. 450 km weiter südöstlich gelegene Monaco. Auf dem Weg dorthin ist am Vormittag die letzte ca. 25 km lange WP 9 zu fahren. Anschließend steht fest, welche von 60 Teilnehmern die letzte Nacht (Nacht der langen Messer) fahren dürfen. Die älteste und erste Rallye der Welt hat sich diese Besonderheit über ein Jahrhundert bewahrt.
Kommt das ADAC-Suzuki-Team Freitag gegen 15:00 Uhr im Hafen von Monaco an, ist ein dritter Platz in der 1600er Hubraumklasse schon jetzt sicher.
Beim ADAC-Suzuki-Team hat nun das große Zittern eingesetzt. Denn der Suzuki liegt mit Platz 68 von 120 außerhalb der 60 Fahrzeugregelung. Da muss schon ein Wunder auf der letzten WP 9 geschehen, sonst ist Freitag gegen 15:00 Uhr die Rallye für das Team beendet. |
Rallye Monte-Carlo und die Chance der Privatiers Oder David gegen Goliath
Wir wagen einen Vergleich: Das Verhältnis der Chancengleichheit zwischen den Werks- und Privatteams bei der Rallye Monte Carlo ist in etwa so, als würde Michael Ballack gezwungen, in jede seiner Fußballschuhsohlen 1 kg Zusatzgewicht zu packen …
„Warum fahrt ihr denn überhaupt mit, bei so geringen Chancen?“ Aus dieser oft gestellten Frage ergibt sich ein weiterer Vergleich: Beim Berlin-Marathon laufen auch nicht nur die sechs schnellsten Läufer um den Sieg unter sich auszumachen, sonder es laufen zigtausende aus Spaß an der Freud mit.
Die angehängten Bilder sagen mehr als alle Worte:
Bild 1: Das Skoda Team hält keine Andacht, 17 Monteure pflegen die Rennreifen Gemeinschaftliche Reifenpflege bei Skoda.jpg- Foto: Andreas Asche
Bild 2: Beim ADAC-EAS-Team erledigen Jochen und Sebastian das Säubern der Rennreifen Service Slick-Pflege.jpg – Foto: Andreas Asche
Bild 3: Der letzte entscheidende Servicestopp vor dem Wintereinbruch, rechts in roter Jacke „Eisspion“ Benjamin Rochlitz aus Göttingen Letzter Service vor Wintereinbruch.jpg – Foto: Frank Ehrhardt |
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21. Januar 2011 |
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Zunehmender Rummel bei der Rallye Monte Carlo! ADAC-Suzuki-Team mausert sich zum Publikumsliebling - nicht nur bei Rallye-Fans.
Gewöhnlich interessiert sich kaum jemand für, die mit kleinem Budget ausgestatteten Privat-Teams. Heute jedoch meldete sich zuerst Hit-Radio Antenne Niedersachen, Redakteur Starke, und dann EUROSPORT, Gilles Durand, um Florian Schmidt zu interviewen. Florian hat mit seiner liebevollen Fahrzeuggestaltung nicht nur den Nerv vieler Fans, sondern auch den namhafter Sender getroffen.
Der kleine Suzuki - das absolut leistungsschwächste Fahrzeug im Feld – wird unentwegt von Profi- und Hobbyfotografen fotografiert. Die Autogrammkarten sind nach den beiden letzten Tagen auch schon fast vergriffen.
Zu einem weiteren Hingucker entwickelte sich Florian’s „Beiboot“ , das er den Fans auf der Motorhaube präsentierte. Er hat einem kleinen Miniaturauto exakt die gleiche Optik des Suzuki-Einsatzwagens verpasst. Sogar die Insassen stecken in den teamtypischen schwarz-weißen Fahreranzügen.
Ein Schüler der direkt an dem Servicepark angrenzenden Schule, meinte zu Florian, er kann ja mit dem kleinen „Ersatzwagen“ weiterfahren, falls dem großen Suzuki der Sprit ausgeht …
Gerade kommt die Nachricht – WP 5 problemlos gefahren. |
Bild 1: Florian Schmidt gibt Redakteur Starke von Hit-Radio Antenne Niedersachen per Handy ein Interview Florian Schmidts Interview mit Antenne Niedersachsen.jpg- Foto: Andreas Asche Bild 2: Gilles Durand, EUROSPORT Direktor, interviewt Florian Schmidt Florian Schmidt Interview mit EUROSPORT.jpg – Foto: Andreas Asche Bild 3: Hingucker, der kleine Ersatzwagen in gleicher Optik wie der Einsatzwagen Hit-Radio Antenne und Ersatzwagen.jpg – Foto: Andreas Asche
Ein Bericht über das Tagesgeschehen folgt ca. gegen 20:00 Uhr. |
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20. Januar 2011 |
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Es kam so, wie es viele Fachleute voraus gesagt haben: An der Spitze wurde gnadenlos um jede 100stel Sekunde vor Massen an Zuschauern gekämpft. Ein abgerissenes Hinterrad bei einem Team, Überschlag, Einschläge oder technische Defekte bei anderen Teams. Nach der WP 3 waren von den 120 angenommenen Autos nur noch 83 dabei. Auf WP 4 ereignete sich ein folgenschwerer Unfall (Startnummer 25) mit Verdacht auf Personenschaden. Sofort wurde die WP 4 unterbrochen und kurze Zeit später endgültig abgebrochen. Die Fahrer wurden aus ihrem Auto befreit. Für das hildesheimer ADAC-Team, Florian Schmidt / Andreas Schwalie, bedeutete dies, dass sie die WP 4 nicht mehr fahren konnten. Dadurch konnten sie allerdings auch nicht weiter auf den Suzuki von Palmero / Pastorino aufholen. Bei einbrechender Dunkelheit verwandelte sich die feuchte Fahrbahn in eine spiegelglatte Eispiste. Da sie dort nicht mehr fahren mussten, verringerte sich das Unfall- und Ausfallrisiko erheblich.
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Beim abschließenden großen Service wurde das Rallyeauto durchgecheckt und mit Winterreifen versehen. Für die Nacht und den morgigen Tag ist Schneefall angesagt.
Bild 1: Schmidt und Schwalie, glücklich mit heilem Auto an der letzten Zeitkontrolle des Tages am Servicepark Valence Letzte ZK am Mittwoch Abend.jpg - Foto: Andreas Asche
Bild 2: Arbeiten beim großen Service – auch die Slick-Pflege gehört dazu. Steine werden aus dem Gummi gepult Service Slick-Pflege.jpg – Foto: Andreas Asche |
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20. Januar 2011 |

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Laughlin Desert Challenge: Platz vier zum Saisonstart Liebe Freunde, Jahresauftakt in der Wüste von Nevada. Bei der Laughlin Desert Challenge (14.-16. Januar) in der Nähe des gleichnamigen Städtchens rund 120 Kilometer südlich von Las Vegas, saßen Martin Christensen und ich zur Abwechslung in unserem AGM Jimco-Buggy mit Chevrolet-Power. Ich muss sagen, die 700 amerikanischen Pferde vor der Hinterachse haben mächtig Power, und das Drehmoment kann ich nur mit dem klassischen Vergleich vom Huftritt ins Kreuz beschreiben.
Die Strecke war extrem hart: viele sehr große Wellen, tiefe Spuren und endlose Jumps. Mit Platz vier in unserer Klasse konnten wir unser erstes Ergebnis bei dem Rennen in Nevada verzeichnen, seit wir dort starten. Das ist prima, aber noch besser wäre das Podium gewesen. Wir haben es knapp verpasst, weil wir im Rennen am Samstag ein Zündkabel tauschen mussten.
Am Freitag Abend stand der „Laughlin Leap“ auf dem Programm, ein Weitsprungwettbewerb für PS-Monster. Wir haben den Sieg um vielleicht 15 Zentimeter verpasst. Aber die Show war einfach umwerfend. Alles in allem nehmen wir vom Rennen in der Nähe von Las Vegas also gute Erinnerungen an einen gelungenen Start in die Saison mit.
Zu diesem positiven Ergebnis trug auch der Besuch von 50 begeisterten Gästen bei, die Michelin und Euromaster eingeladen hatte. Unser Gäste erlebten ein tolles Programm: den Besuch des Hoover Damms, eine Show in Las Vegas, Laughlin und natürlich unser traditionelles All German Motorsports Barbecue. |
Am Rand des Rennens konnte ich wegen unserer Baja 300 Powerdays Germany (22.-24. Juli) mit etlichen Top-Teams reden. Ich verspreche: Wir haben einige tolle Überraschungen für unsere Fans in Deutschland.
Nun bin ich auf dem Weg zur Rallye Monte Carlo, wo ich mit Detlef Ruf für Mark Wallenwein als Eisspion im Einsatz bin – eine tolle Aufgabe, auf die ich mich sehr freue.
Und nicht zu vergessen: An der AGM-Teambasis in Escondido läuft die Vorbereitung unseres AGM Trophy Trucks auf voller Drehzahl.
Ihr seht: Es geht voran!
Herzliche Grüße, bis zum nächsten Newsletter, Euer Armin. |
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19. Januar 2011 |
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Rallye Monte Carlo 2011 hat begonnen
Um 10:57 Uhr starteten Florian Schmidt und Co-Pilot Andreas Schwalie in ihrem Suzuki Ingis Sport zur 100-jährigen Jubiläums-Rallye Monte Carlo.
120 Teams fahren heute vier Wertungsprüfungen westlich von Valence. Das erste Auto wird gegen 18:15 Uhr im Servicepark in Valence erwartet. Schmidt und Schwalie werden ca. 2 Stunden später eintreffen.
Hier der Zwischenstand nach der 1. Wertungsprüfung von Le Moulinon nach Antraigues mit einer gewerteten Länge von 36,870 km: unser Jungs sind in ihrer Klasse auf Platz 3. |
Bild 1: Aufnahme aller Teilnehmer an der Jubiläums Rallye Monte Carlo 2011 Teilnehmer Rallye Monte Carlo.jpg – aus Zeitung Le Dauphiné abfotografiert
Bild 2: Florian Schmidt und Andreas Schwalie sind gestartet und auf den Weg zur ersten Wertungsprüfung Schmidt und Schwalie sind gestartet.jpg – Foto: Andreas Asche |
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Ex Haulsen Suzuki bei der „Monte“ 2011 |

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Florian Schmidt und Andreas Schwalie wagen es und setzen zur Monte 2011 den von Rainer Haulsen erworbenen Suzuki Ignis ein. Unterstützt wird das Team von einer eingeschworenen Truppe um Heimo Lingl aus Wunstorf, bekannt als Copilot verschiedener Fahrer, auch mit dabei Sebastian Amossé aus Hannover / Seelze (Beifahrer im Volvo + Gewinner des Opel Race-Camp 24h-Rennen 2010) als Springer im Service und auch als Eisspion, dritter im Bunde ist Jochen Rheinwalt. Als Eis-Spione fungieren Benjamin und Hajo Rochlitz aus Göttingen.
Diese kunterbunte und überschaubare Truppe hat sich ein Ziel gesetzt: Sie wollen mindestens zweitbestes deutsches Team werden. Das klingt überheblich, ist es aber nicht. Statistisch fallen 50% aus, deshalb kommen rechnerisch nur 1,5 deutsche Teams ins Ziel, da nur 3 Teams am Start sind. Der Rest der Starter kommt aus einer Vielzahl von Ländern, nur eben nicht aus Germany.
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Darum hat man sich vorgenommen sich fahrerisch etwas zurück zu halten, wenn Florian und Andreas sich dies zu Herzen nehmen, sollten sie nicht zu den 1,5 Teams gehören die ausfallen.
Eigentlich waren ja zwei weitere Fahrzeuge genannt. Aber bei 305 Nennungen (im Vorjahr waren es nur 65) wurden die Junior-Teams B. Rochlitz/H. Rochlitz und Amossé/Seebach, mit Produkten aus dem Renault-Konzern, nicht angenommen.
Wer sich also traut als Zuschauer die rattenscharfe Rallye Monte-Carlo 2011 (mit allein 40 Super-2000 Krawallbüchsen) zu besuchen, der möge bitte am Ende des Tages das gelbe ADAC-Zelt im Service-Park in Valence und Monaco besuchen. Bei der Startnummer 120 gibt es für jeden deutsch sprechenden Fan mindestens ein Heißgetränk gratis. (Busladungen melden sich bitte vorher an und bringen eigenes Geschirr mit.)
F. Ehrhardt |
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18. Januar 2011 |

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Laughlin Desert Challenge: Platz vier zum Saisonstart
Liebe Freunde, Jahresauftakt in der Wüste von Nevada. Bei der Laughlin Desert Challenge (14.-16. Januar) in der Nähe des gleichnamigen Städtchens rund 120 Kilometer südlich von Las Vegas, saßen Martin Christensen und ich zur Abwechslung in unserem AGM Jimco-Buggy mit Chevrolet-Power. Ich muss sagen, die 700 amerikanischen Pferde vor der Hinterachse haben mächtig Power, und das Drehmoment kann ich nur mit dem klassischen Vergleich vom Huftritt ins Kreuz beschreiben.
Die Strecke war extrem hart: viele sehr große Wellen, tiefe Spuren und endlose Jumps. Mit Platz vier in unserer Klasse konnten wir unser erstes Ergebnis bei dem Rennen in Nevada verzeichnen, seit wir dort starten. Das ist prima, aber noch besser wäre das Podium gewesen. Wir haben es knapp verpasst, weil wir im Rennen am Samstag ein Zündkabel tauschen mussten.
Am Freitag Abend stand der „Laughlin Leap“ auf dem Programm, ein Weitsprungwettbewerb für PS-Monster. Wir haben den Sieg um vielleicht 15 Zentimeter verpasst. Aber die Show war einfach umwerfend. Alles in allem nehmen wir vom Rennen in der Nähe von Las Vegas also gute Erinnerungen an einen gelungenen Start in die Saison mit.
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Zu diesem positiven Ergebnis trug auch der Besuch von 50 begeisterten Gästen bei, die Michelin und Euromaster eingeladen hatte. Unser Gäste erlebten ein tolles Programm: den Besuch des Hoover Damms, eine Show in Las Vegas, Laughlin und natürlich unser traditionelles All German Motorsports Barbecue.
Am Rand des Rennens konnte ich wegen unserer Baja 300 Powerdays Germany (22.-24. Juli) mit etlichen Top-Teams reden. Ich verspreche: Wir haben einige tolle Überraschungen für unsere Fans in Deutschland.
Nun bin ich auf dem Weg zur Rallye Monte Carlo, wo ich mit Detlef Ruf für Mark Wallenwein als Eisspion im Einsatz bin – eine tolle Aufgabe, auf die ich mich sehr freue.
Und nicht zu vergessen: An der AGM-Teambasis in Escondido läuft die Vorbereitung unseres AGM Trophy Trucks auf voller Drehzahl.
Ihr seht: Es geht voran! Herzliche Grüße, bis zum nächsten Newsletter, Euer Armin.
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16. Januar 2011 |
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Rote Bullen mit zwei Autos in der S-WRC 2011.
Skoda, BRR und Red Bull starten mit Hänninen/Markkula bzw. Gassner jun./Wüstenhagen bei der 2011 FIA Super 2000 World Rally Championship.
Ein gleichermaßen neues wie starkes Team mit hohen Zielen. Das neugegründete Team Red Bull Skoda wird 2011 gleich mit zwei Autos und mit zwei vielversprechenden Fahrerteams in der S-WRC an den Start gehen.
Im Vorjahr holte sich Skoda den Titel in der IRC, um heuer den nächsten, logischen Schritt zu tun – mit Unterstützung des erfolgreichen, österreichischen Rallyeteams rund um Raimund Baumschlager – BRR!
Die beiden IRC Champions Hänninen/Markkula (FIN) sowie die deutschen Rallyemeister 2009, Gassner jun./Wüstenhagen, gehen mit großen Ambitionen in die S-WRC Saison 2011.
Skoda Motorsportchef Michal Hrabanék: „Wir sind sehr froh, dass wir unser Erfolgsprojekt Fabia Super 2000 gemeinsam mit BRR und Red Bull weiterentwickeln können. Wir konnten dabei die idealen Partner gewinnen – einerseits den bestmöglichen Partner im Motorsport überhaupt und mit BRR-Teamchef einen sehr erfolgreichen Piloten, Strategen und gleichzeitig auch den ersten Käufer eines Rallye Fabia Super 2000.“
Raimund Baumschlager konnte mit Skoda zuletzt auch als Teamchef große Erfolge und auch Erfahrung sammeln – so u.a. einige S-WRC Siege durch Sandell und Hänninen.
Baumschlager: „Ich bin unheimlich stolz, dass wir 2011 mit der Unterstützung von Skoda und Red Bull ein höchstprofessionelles Projekt betreiben können. Dazu kommt noch die starke Fahrerpersönlichkeit eines Juho Hänninen, mit dem sicher vom WM-Titel träumen dürfen. Und mit Gassner jun. haben wir eines der größten Talente im Team, das neben Hänninen sicher weiter lernen wird, sowohl bei den Test, als auch bei den Rallyes. Wir werden bei 7 WM-Rallyes an der Start gehen – nähere Infos folgen demnächst!“
Gassner jun., der nach 5 Jahren auf einem Mitsubishi Lancer auf einen Skoda Fabia S2000 umsteigt: „Im Vergleich zum Mitsubishi ist der Skoda mehr Rennauto, das Fahrwerk ist aufwendiger, die Lenkung direkter, und die Motorcharakteristik ist komplett anders. Ich werde mich umstellen müssen und werde dabei sicher von Hänninen lernen können, da bin ich mir sicher. 2011 möchte ich mich von Rallye zu Rallye steigern, ich bin aber nicht so vermessen zu glauben, dass ich Anhieb mit den Top S-WRC Piloten mithalten kann.“
MEDIA: THOMAS BLAZEK / +43 664 600 78 7007 / blazek@betacom.at
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